Gesetze / Grundsteuergesetz

GrStG

§ 20 Aufhebung des Steuermeßbetrags

Stand: 10.12.2019

SteuerrechtBund2 Fassungen2 Entscheidungen

Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/GrStG%201973/20#abs-1 (1) Der Steuermeßbetrag wird aufgehoben,

1.
wenn der Grundsteuerwert aufgehoben wird oder
2.
wenn dem Finanzamt bekannt wird, daß
a)
für den ganzen Steuergegenstand ein Befreiungsgrund eingetreten ist oder
b)
der Steuermeßbetrag fehlerhaft festgesetzt worden ist.

Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/GrStG%201973/20#abs-2 (2) Der Steuermeßbetrag wird aufgehoben

1.
in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 mit Wirkung vom Aufhebungszeitpunkt (§ 224 Absatz 2 des Bewertungsgesetzes) an;
2.
in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 Buchstabe a mit Wirkung vom Beginn des Kalenderjahres an, der auf den Eintritt des Befreiungsgrundes folgt. § 16 Abs. 3 ist entsprechend anzuwenden;
3.
in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 Buchstabe b mit Wirkung vom Beginn des Kalenderjahres an, in dem der Fehler dem Finanzamt bekannt wird.

Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/GrStG%201973/20#abs-3 (3) Treten die Voraussetzungen für eine Aufhebung während des Zeitraums zwischen dem Hauptveranlagungszeitpunkt und dem Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Steuermeßbeträge (§ 16 Abs. 2) ein, so wird die Aufhebung auf den Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Steuermeßbeträge vorgenommen.

§ 19 § 21