Gesetze / Gesetz über Gerichtskosten in Familiensachen
FamGKG§ 19 Nachforderung
Stand: 10.06.2019
Wird zitiert von 5
- AG Büdingen, 25.06.2012 – 55 F 567/11 - EAUG
- LSG Bayern, 15.09.2022 – L 12 SF 159/20
- LSG Bayern, 29.08.2022 – L 12 SF 298/18 EZitiert von 1
- KG, 30.09.2016 – 25 WF 52/16
- KG, 31.08.2016 – 25 WF 51/16Zitiert von 1
5 Entscheidungen zu § 19 FamGKG →
„Zitiert von“ ist die Zahl der Entscheidungen im Bestand, die ihrerseits diese Entscheidung zitieren.
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/FamGKG/19#abs-1 (1) Wegen eines unrichtigen Ansatzes dürfen Kosten nur nachgefordert werden, wenn der berichtigte Ansatz dem Zahlungspflichtigen vor Ablauf des nächsten Kalenderjahres nach Absendung der den Rechtszug abschließenden Kostenrechnung (Schlusskostenrechnung), bei Vormundschaften und Dauerpflegschaften der Jahresrechnung, mitgeteilt worden ist. Dies gilt nicht, wenn die Nachforderung auf vorsätzlich oder grob fahrlässig falschen Angaben des Kostenschuldners beruht oder wenn der ursprüngliche Kostenansatz unter einem bestimmten Vorbehalt erfolgt ist.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/FamGKG/19#abs-2 (2) Ist innerhalb der Frist des Absatzes 1 ein Rechtsbehelf wegen des Hauptgegenstands oder wegen der Kosten eingelegt oder dem Zahlungspflichtigen mitgeteilt worden, dass ein Wertermittlungsverfahren eingeleitet ist, ist die Nachforderung bis zum Ablauf des nächsten Kalenderjahres nach Beendigung dieser Verfahren möglich.
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/FamGKG/19#abs-3 (3) Ist der Wert gerichtlich festgesetzt worden, genügt es, wenn der berichtigte Ansatz dem Zahlungspflichtigen drei Monate nach der letzten Wertfestsetzung mitgeteilt worden ist.