Gesetze / Berlinförderungsgesetz 1990
BerlinFG 1990§ 6a Berliner Wertschöpfungsquote
Stand: 10.06.2019
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Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/BerlinFG/6a#abs-1 (1) Die Berliner Wertschöpfungsquote im Sinne dieses Gesetzes ist der Vomhundertsatz, der sich aus dem Verhältnis ergibt, in dem die Berliner Wertschöpfung zum wirtschaftlichen Umsatz der in Berlin (West) belegenen Betriebsstätten des Berliner Unternehmers steht. In den Fällen des § 2 Abs. 2 Nr. 2 des Umsatzsteuergesetzes sind Organgesellschaften als Betriebsstätten des Unternehmers anzusehen.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/BerlinFG/6a#abs-2 (2) Als Berliner Wertschöpfung gilt die Summe aus
Dieselben Beträge dürfen nur einmal in einer der Nummern 2 bis 9 angesetzt werden. Die in den Nummern 2 und 4 bis 8 bezeichneten Beträge sind nur insoweit einzubeziehen, als sie den Berliner Gewinn gemindert haben. Die Sätze 2 und 3 gelten nicht für aktivierte Eigenleistungen.
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/BerlinFG/6a#abs-3 (3) Als wirtschaftlicher Umsatz gilt die den in Berlin (West) belegenen Betriebsstätten des Berliner Unternehmers zuzurechnende wirtschaftliche Leistung. Sie umfaßt
Aus dem wirtschaftlichen Umsatz dürfen ausgeschieden werden
Die Tabaksteuer, die Branntweinabgaben und die Kaffeesteuer bleiben bei der Ermittlung des wirtschaftlichen Umsatzes außer Ansatz, soweit sie der Berliner Unternehmer entrichtet hat.
Permalink zu Abs. 4recht.nulegal.eu/gesetze/BerlinFG/6a#abs-4 (4) Die Bundesregierung kann durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates zur Wahrung der Gleichmäßigkeit bei der Besteuerung, zur Beseitigung von Unbilligkeiten in Härtefällen oder zur Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens den Umfang der Berliner Wertschöpfung und des wirtschaftlichen Umsatzes näher bestimmen.