Gesetze / Landesrecht Bayern / Bayerisches Verwaltungsverfahrensgesetz
BayVwVfGArt. 61 Unterwerfung unter die sofortige Vollstreckung
Stand: 01.01.2025
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/BayVwVfG/61#abs-1 (1) Jeder Vertragschließende kann sich der sofortigen Vollstreckung aus einem öffentlich-rechtlichen Vertrag im Sinn des Art. 54 Satz 2 unterwerfen. Die Behörde muß hierbei von dem Behördenleiter, seinem allgemeinen Vertreter oder einem Angehörigen des öffentlichen Dienstes, der die Befähigung zum Richteramt hat, vertreten werden.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/BayVwVfG/61#abs-2 (2) Auf öffentlich-rechtliche Verträge im Sinn des Absatzes 1 Satz 1 ist der Zweite Hauptteil des Bayerischen Verwaltungszustellungs- und Vollstreckungsgesetzes entsprechend anzuwenden. Will eine natürliche oder juristische Person des Privatrechts oder eine nichtrechtsfähige Vereinigung die Vollstreckung wegen einer Geldforderung betreiben, so sind § 170 Abs. 1 bis 3 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) entsprechend anzuwenden. Richtet sich die Vollstreckung wegen der Erzwingung einer Handlung, Duldung oder Unterlassung gegen eine Behörde, so ist § 172 VwGO entsprechend anzuwenden.
[Amtl. Anm.:] BayRS 2010-2-I
[Amtl. Anm.:] BGBl. FN 340-1
Wird zitiert von 4 Entscheidungen zu Art. 61 BayVwVfG →
Wichtigste und neueste Entscheidungen
- VGH Bayern, 03.03.2025 – 22 ZB 23.410
- VG Würzburg, 22.06.2022 – W 4 K 22.1026Zitiert von 3
- VGH Bayern, 17.09.2021 – 15 C 21.1901Zitiert von 3
- VGH Bayern, 21.01.2021 – 15 C 20.2668Zitiert von 2
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