Gesetze / Bürgerliches Gesetzbuch
BGB§ 2163 Ausnahmen von der dreißigjährigen Frist
Stand: 10.06.2019
Wird zitiert von 4
Wichtigste und neueste Entscheidungen anzeigen
- BGH, 05.12.2007 – IV ZR 275/06Zitiert von 2
- BGH, 27.06.2001 – IV ZR 120/00Zitiert von 4
- OLG Hamburg, 27.07.2023 – 2 U 2/23
- OLG Schleswig, 09.07.2014 – 3 Wx 15/14Zitiert von 1
„Zitiert von“ ist die Zahl der Entscheidungen im Bestand, die ihrerseits diese Entscheidung zitieren.
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/BGB/2163#abs-1 (1) Das Vermächtnis bleibt in den Fällen des § 2162 auch nach dem Ablauf von 30 Jahren wirksam:
1.
wenn es für den Fall angeordnet ist, dass in der Person des Beschwerten oder des Bedachten ein bestimmtes Ereignis eintritt, und derjenige, in dessen Person das Ereignis eintreten soll, zur Zeit des Erbfalls lebt,
2.
wenn ein Erbe, ein Nacherbe oder ein Vermächtnisnehmer für den Fall, dass ihm ein Bruder oder eine Schwester geboren wird, mit einem Vermächtnis zugunsten des Bruders oder der Schwester beschwert ist.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/BGB/2163#abs-2 (2) Ist der Beschwerte oder der Bedachte, in dessen Person das Ereignis eintreten soll, eine juristische Person, so bewendet es bei der dreißigjährigen Frist.