Gesetze / Anästhesietechnische- und Operationstechnische-Assistenten-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung

ATA-OTA-APrV

Anlage 4 (zu § 4 Absatz 2 Nummer 2) Praktische Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin oder zum Operationstechnischen Assistenten

Stand: 04.12.2025

Bund2 Fassungen

(Fundstelle: BGBl. I 2020, 2323)

Die praktische Ausbildung umfasst folgende Versorgungs- und Funktionsbereiche:

Stunden 
Berufsspezifischer Orientierungseinsatz80*
●Flexibel gestalteter Einsatz zu Beginn der Ausbildung bei der verantwortlichen Einrichtung der praktischen Ausbildung
Allgemeine Pflichteinsätze in folgenden operativen Einsatzbereichen
●Viszeralchirurgie480 
●Unfallchirurgie oder Orthopädie480 
●Gynäkologie oder Urologie200 
●Ambulantes Operieren (Krankenhaus/Tagesklinik/Praxis)120 
Wahlpflichteinsätze in folgenden Disziplinen und Einsatzbereichen400 
(davon mindestens 200 Stunden je Disziplin)
●Thoraxchirurgie
●Neurochirurgie
●HNO
●Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie
●Augenchirurgie
●Gefäßchirurgie
●Operative Eingriffe bei Kindern
●und andere Disziplinen
Pflichteinsätze in folgenden Funktions- und Versorgungsbereichen
●Pflegepraktikum120 
●zentrale Sterilgutversorgungsabteilung bzw. Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte80 
●Anästhesie140 
●Notaufnahme und Ambulanz200 
●Interventionelle Funktionseinheiten (Endoskopie, Katheterlabore, etc.)120 
Stunden zur freien Verteilung80*
Stundenzahl insgesamt2 500 


* Berufsspezifischer Orientierungseinsatz fakultativ. Die gegebenenfalls freiwerdenden Stundenkontingente erhöhen entsprechend die Stunden zur freien Verteilung.

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