Rechtsprechung / § 85 ZPO

Entscheidungen zu § 85 ZPO

3.172 Entscheidungen · Wirkung der Prozessvollmacht

  1. ArbG Berlin, 12.08.2011 – 28 Ca 9265/11 Urteil
  2. BAG, 11.12.2008 – 2 AZR 472/08 Urteil

    Leitsatz Das Verschulden eines (Prozess-) Bevollmächtigten an der Versäumung der gesetzlichen Klagefrist (§ 4 Satz 1 KSchG) bei einer Kündigungsschutzklage ist dem klagenden Arbeitnehmer nach § 85 Abs. 2 ZPO zuzurechnen.

  3. BVerfG, 20.04.1982 – 2 BvL 26/81 Beschluss

    Leitsatz 1. Sofern die normative Ausgestaltung einer gerichtlichen Verfahrensordnung die umfassende Nachprüfung des Verfahrensgegenstandes in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht und eine dem Rechtsschutzbegehren angemessene En…

  4. LAG Düsseldorf, 30.07.2002 – 15 Ta 282/02 Beschluss
  5. BGH, 12.06.2001 – XI ZR 161/01 Beschluß

    Leitsatz ZPO §§ 85 Abs. 2, 117 Abs. 4, 119 Abs. 1 Satz 1, 233 Hb a) Nach Ablehnung eines Prozeßkostenhilfegesuchs kann Wiedereinset- zung gegen die Versäumung der Revisionsfrist nur gewährt werden, wenn innerhalb der Frist ein or…

  6. LAG Niedersachsen, 13.07.2005 – 10 Ta 409/05 Beschluss
  7. BGH, 04.07.2023 – 5 StR 145/23 Beschluss

    Leitsatz Bei einer Dritteinziehung nach § 73b StGB ist dem Einziehungsbeteiligten im Rahmen einer Wiedereinsetzung entsprechend dem allgemeinen Grundsatz des § 85 Abs. 2 ZPO ein Verschulden seines anwaltlichen Vertreters zuzurech…

  8. LAG Baden-Württemberg, 07.05.2008 – 10 Sa 26/08 Urteil
  9. BAG, 28.05.2009 – 2 AZR 548/08 Urteil
  10. BGH, 11.06.2008 – XII ZB 184/07 Beschluss

    Leitsatz ZPO §§ 233 A, 85 Abs. 2 Die Zurechnung eines Anwaltsverschuldens setzt das Bestehen eines wirksa- men Mandats im Innenverhältnis voraus. § 85 Abs. 2 ZPO erfasst deshalb ein nach der Kündigung des Mandatsverhältnisses lie…

  11. BVerwG, 23.02.2021 – 2 C 11/19 Beschluss

    Leitsatz Auch im beamtenrechtlichen Disziplinarverfahren ist das Verschulden eines Bevollmächtigten dem von diesem vertretenen Beteiligten gemäß § 173 Satz 1 VwGO i.V.m. § 85 Abs. 2 ZPO zuzurechnen.

  12. BAG, 18.07.2007 – 5 AZR 848/06 Urteil

    Leitsatz Das Verschulden eines Rechtsanwalts, dessen Zulassung zur Rechtsanwaltschaft mit sofortiger Wirkung widerrufen worden ist, kann der von ihm vertretenen Partei nicht gem. § 85 Abs. 2 ZPO zugerechnet werden.

  13. OVG NRW, 23.09.2025 – 16 A 254/24 Beschluss
  14. LAG Hamm, 22.03.2017 – 2 Sa 1186/16 Urteil
  15. LAG Baden-Württemberg, 25.05.2007 – 7 Sa 103/06 Urteil
  16. BGH, 20.11.2018 – VI ZB 32/17 Beschluss

    Leitsatz Beauftragt der Prozessbevollmächtigte einer Partei einen anderen Rechtsanwalt damit, eine Berufungsschrift zu erstellen, zu unterschreiben und wegen des mit Ende des Tages eintretenden Ablaufs der Berufungsfrist an das B…

  17. BGH, 22.04.2008 – X ZB 18/07 Beschluss

    Leitsatz ZPO § 85 Abs. 2, § 233 A Ist die vom Prozessbevollmächtigten eingelegte Berufung unwirksam, weil er nicht mehr als Rechtsanwalt zugelassen und aus der beim Berufungsgericht geführten Rechtsanwaltsliste gelöscht ist, muss…

  18. BAG, 07.08.2019 – 5 AZB 16/19 Beschluss

    Leitsatz Versendet ein Rechtsanwalt fristwahrende Schriftsätze über das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) an das Gericht, hat er in seiner Kanzlei das zuständige Personal dahingehend zu belehren, dass stets der Erhalt…

  19. LAG Köln, 22.06.2015 – 1 Ta 145/15 Beschluss
  20. LAG Berlin-Brandenburg, 25.01.2012 – 15 Sa 1873/11 Urteil
  21. LAG Baden-Württemberg, 08.08.2003 – 11 Ta 6/03 Beschluss
  22. BVerwG, 13.04.2026 – 6 B 34.25 Beschluss
  23. OLG Frankfurt am Main, 23.04.2025 – 14 U 25/25 Beschluss
  24. BPatG, 28.03.2022 – 7 W (pat) 19/20 Beschluss
  25. OVG NRW, 01.02.2021 – 18 B 2004/20 Beschluss
  26. LAG Baden-Württemberg, 07.05.2015 – 18 Sa 47/14 Urteil
  27. OLG Köln, 25.10.2013 – 19 U 156/13 und 19 W 37/13 Beschluss
  28. LAG Köln, 15.04.2005 – 10 Ta 309/04 Beschluss
  29. LAG Rheinland-Pfalz, 17.08.2004 – 11 Ta 101/04 Beschluss
  30. BGH, 23.06.2022 – I ZB 76/21 Beschluss
  31. BGH, 31.03.2010 – XII ZB 166/09 Beschluss
  32. BGH, 15.03.2006 – XII ZR 138/01 Versäumnisurteil

    Leitsatz ZPO §§ 81, 85 Abs. 2 Bestellt der Prozessbevollmächtigte einer Partei für diese einen Bevollmächtig- ten für die höhere Instanz, so enthält die Erteilung der Instanzvollmacht zugleich - gegebenenfalls stillschweigend - d…

  33. BGH, 27.01.2004 – VI ZB 39/03 Beschluß

    Leitsatz ZPO § 85 Abs. 2; ZPO § 233 A Zu der Frage, unter welchen Umständen das Verschulden eines bei dem Pro- zeßbevollmächtigten einer Partei angestellten Rechtsanwalts an einer Fristver- säumung dem Verschulden der Partei nach…

  34. BGH, 06.02.2001 – XI ZB 14/00 Beschluß

    Leitsatz BRAO § 53; ZPO §§ 85, 233 Ga a) Ein bei einem Oberlandesgericht zugelassener Rechtsanwalt kann gemäß § 53 Abs. 2 Satz 1 BRAO selbst nur einen Rechtsanwalt zu seinem Vertreter bestellen, der bei demselben Oberlandesgerich…

  35. BGH, 04.07.2000 – VI ZB 2/00 Beschlüsse
  36. BFH, 21.03.2002 – VII R 7/01 Urteil

    Leitsatz Ist eine Prozessvollmacht im Innenverhältnis zwischen der Klägerin und ihrem Prozessbevollmächtigten gekündigt worden, so kann der Klägerin ein etwaiges nachfolgendes Verschulden ihres Prozessbevollmächtigten nicht zuger…

  37. LAG Nürnberg, 19.02.2024 – 4 Sa 289/23 Beschluss
  38. BPatG, 31.07.2019 – 7 W (pat) 2/19 Beschluss
  39. FG Hamburg, 19.01.2018 – 2 K 215/17 Urteil
  40. ArbG Düsseldorf, 22.05.2015 – 14 Ca 5371/14 Urteil
  41. LAG Köln, 03.11.2005 – 7 Ta 306/05 Beschluss
  42. LAG Rheinland-Pfalz, 25.02.2005 – 8 Ta 6/05 Beschluss
  43. OLG Hamm, 26.10.2004 – 19 U 94/04 Urteil
  44. LAG Baden-Württemberg, 12.07.2004 – 12 Ta 10/04 Beschluss
  45. BGH, 22.01.2026 – V ZB 35/25 Beschluss
  46. BGH, 18.12.2025 – V ZB 42/25 Beschluss
  47. BGH, 24.04.2025 – III ZB 81/24 Beschluss
  48. BGH, 10.08.2022 – VII ZB 14/21 Beschluss
  49. BGH, 29.09.2021 – VII ZB 12/21 Beschluss

    Leitsatz Zur Zumutbarkeit der Benutzung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs zur Übermittlung der Berufungsbegründung an das Berufungsgericht (in der Zeit bis zum Eintritt der aktiven Nutzungspflicht des elektronischen …

  50. BGH, 27.07.2021 – XI ZR 333/21 Beschluss

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