Rechtsprechung / § 121 WDO 2025

Entscheidungen zu § 121 WDO 2025

94 Entscheidungen · Begründung der Berufung

  1. BVerwG, 05.05.2015 – 2 WD 6/14 Urteil

    Leitsatz Die Mitwirkung eines Verteidigers ist nicht allein deshalb geboten, weil nach den angeschuldigten Pflichtverletzungen die Aberkennung des Dienstgrades Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen ist.

  2. BVerwG, 25.10.2012 – 2 WD 33/11 Urteil
  3. BVerwG, 08.12.2010 – 2 WD 24/09 Urteil

    Leitsatz 1. Ein schwerer Mangel des Verfahrens im Sinne des § 120 Abs. 1 Nr. 2 und des § 121 Abs. 2 WDO (juris: WDO 2002) ist - unabhängig von der Auswirkung des Fehlers auf den Ausgang des Berufungsverfahrens - auch dann gegeben…

  4. BVerwG, 15.08.2024 – 2 WD 6/24 Urteil

    Leitsatz Für die disziplinarische Verfolgung eines unwürdigen Verhaltens im Sinne des § 23 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 SG kommt es darauf an, ob der frühere Unteroffizier oder Offizier zum Zeitpunkt der gerichtlichen Entscheidung noch wi…

  5. BVerwG, 10.11.2022 – 2 WD 20/21 Urteil

    Leitsatz 1. Zum Amt für Militärkunde (Geschäftsbereich des Bundeskanzleramtes) versetzte Soldaten unterstehen weiterhin der Disziplinargewalt des Bundesministeriums der Verteidigung. 2. Wird eine nichtöffentliche Hauptverhandlung…

  6. BVerwG, 04.03.2021 – 2 WD 11/20 Urteil

    Leitsatz 1. § 84 Abs. 1 WDO verbietet nicht die Verwertung von Tatsachenfeststellungen, die im strafgerichtlichen Verfahren auf der Grundlage eines verständigungsbasierten Geständnisses nach Maßgabe des § 257c StPO getroffen wurd…

  7. BVerwG, 06.04.2017 – 2 WD 13/16 Urteil
  8. BVerwG, 16.05.2012 – 2 WD 8/11 Urteil

    Leitsatz 1. Belehrt der Vorsitzende der Truppendienstkammer einen anwaltlich nicht vertretenen Soldaten in der Hauptverhandlung nicht über aus einem Belehrungsfehler im Ermittlungsverfahren resultierende Verwertungsverbote bezügl…

  9. BVerwG, 16.05.2012 – 2 WD 8.11 Urteil

    Leitsatz 1. Belehrt der Vorsitzende der Truppendienstkammer einen anwaltlich nicht vertretenen Soldaten in der Hauptverhandlung nicht über aus einem Belehrungsfehler im Ermittlungsverfahren resultierende Verwertungsverbote bezügl…

  10. BVerwG, 16.12.2010 – 2 WD 43/09 Urteil

    Leitsatz 1. Die Anhörung der Vertrauensperson zur Absicht des Dienstherrn, ein Disziplinarverfahren einzuleiten (§ 4 Satz 2 WDO <juris: WDO 2002> i.V.m. § 27 Abs. 3 SBG), stellt zwar einen Mangel des Disziplinarverfahrens dar, we…

  11. BVerwG, 08.12.2010 – 2 WD 24.09 Urteil

    Leitsatz 1. Ein schwerer Mangel des Verfahrens im Sinne des § 120 Abs. 1 Nr. 2 und des § 121 Abs. 2 WDO (juris: WDO 2002) ist - unabhängig von der Auswirkung des Fehlers auf den Ausgang des Berufungsverfahrens - auch dann gegeben…

  12. BVerwG, 10.12.2008 – 2 WD 8.08 Urteil
  13. BVerwG, 21.05.2008 – 2 WD 8.07 Urteil
  14. OVG NRW, 09.05.2018 – 3d A 138/17.O Urteil
  15. BVerwG, 13.10.2025 – 2 WDB 8.25 Beschluss
  16. BVerwG, 28.08.2025 – 2 WD 28.25 Beschluss
  17. BVerwG, 19.03.2025 – 2 WD 18/24 Urteil
  18. BVerwG, 21.11.2024 – 2 WD 10/24 Urteil
  19. BVerwG, 23.05.2024 – 2 WD 13/23 Urteil

    Leitsatz 1. Stellt ein Soldat anlässlich einer Befragung durch den Militärischen Abschirmdienst nach Belehrung über die Freiwilligkeit seiner Angaben Unterlagen zur Verfügung, sind sie im gerichtlichen Disziplinarverfahren grunds…

  20. BVerwG, 11.11.2021 – 2 WD 28/20 Urteil

    Leitsatz Die Nichtberücksichtigung einer Nachtragsanschuldigungsschrift durch das Truppendienstgericht begründet nur dann einen schweren Verfahrensmangel im Sinne des § 121 Abs. 2 WDO, wenn die darin enthaltenen Vorwürfe für das …

  21. BVerwG, 04.03.2020 – 2 WD 3/19 Urteil

    Leitsatz 1. Begeht ein Soldat wiederholt disziplinarisch relevante verbale sexuelle Belästigungen mit Hilfe sozialer Medien und verbindet er damit unaufgefordert die Versendung pornographischer Fotos, handelt es sich regelmäßig u…

  22. BVerwG, 28.09.2018 – 2 WD 14/17 Urteil
  23. BVerwG, 28.08.2015 – 2 WD 9/15 Beschluss
  24. BVerwG, 12.03.2015 – 2 WD 3.14 Urteil
  25. BVerwG, 26.04.2012 – 2 WD 6/11 Urteil

    Leitsatz 1. Jedenfalls dann, wenn ein Soldat elf Tage dem Truppendienst fernbleibt, ist von einer länger dauernden Abwesenheit auszugehen, bei der Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen grundsätzlich die Höchstmaßnahme ist. 2. Fä…

  26. BVerwG, 19.01.2012 – 2 WD 5.11 Urteil

    Leitsatz 1. Wird einem Soldaten erstinstanzlich kein Pflichtverteidiger bestellt, obwohl die Entfernung aus dem Dienst wahrscheinlich ist, begründet dies einen schweren, zur Zurückverweisung an das Truppendienstgericht führenden …

  27. BVerwG, 19.01.2012 – 2 WD 5/11 Urteil

    Leitsatz 1. Wird einem Soldaten erstinstanzlich kein Pflichtverteidiger bestellt, obwohl die Entfernung aus dem Dienst wahrscheinlich ist, begründet dies einen schweren, zur Zurückverweisung an das Truppendienstgericht führenden …

  28. BVerwG, 21.12.2011 – 2 WD 26/10 Beschluss
  29. BVerwG, 21.12.2011 – 2 WD 26.10 Beschluss
  30. BVerwG, 16.12.2010 – 2 WD 43.09 Urteil

    Leitsatz 1. Die Anhörung der Vertrauensperson zur Absicht des Dienstherrn, ein Disziplinarverfahren einzuleiten (§ 4 Satz 2 WDO <juris: WDO 2002> i.V.m. § 27 Abs. 3 SBG), stellt zwar einen Mangel des Disziplinarverfahrens dar, we…

  31. BVerwG, 18.11.2010 – 2 WD 25.09 Urteil
  32. BVerwG, 18.11.2010 – 2 WD 25/09 Urteil
  33. BVerwG, 16.03.2004 – 2 WD 3.04 Urteil
  34. BVerwG, 19.02.2004 – 2 WD 14.03 Urteil
  35. BVerwG, 01.07.2003 – 2 WD 34.02 Urteil
  36. BVerwG, 03.06.2026 – 2 WD 43.25 Urteil

    Leitsatz Macht sich ein Soldat außerdienstlich eines Alleinrennens mit fahrlässiger Körperverletzung schuldig, ist Ausgangspunkt der disziplinarrechtlichen Zumessungserwägungen ein Beförderungsverbot.

  37. BVerwG, 06.11.2025 – 2 WD 32.24 Urteil

    Leitsatz Auch wenn § 17 WDO der disziplinarischen Ahndung von Jahre zurückliegenden Dienstpflichtverletzungen nicht entgegensteht , bildet deren strafrechtliche Verjährung auch bei innerdienstlichen Pflichtverletzungen dann einen…

  38. BVerwG, 20.06.2025 – 2 WD 18.25 Beschluss

    Leitsatz 1. Eine Berufung gegen ein vor dem 1. April 2025 verkündetes Urteil des Truppendienstgerichts kann zwar zu Protokoll der Geschäftsstelle der Truppendienstkammer eingelegt werden. Die Berufungsbegründung im Sinne des § 11…

  39. BVerwG, 06.03.2025 – 2 WD 15/24 Urteil

    Leitsatz Entzieht sich ein Soldat durch Täuschung über einen längeren Zeitraum dem Dienst, bildet die Höchstmaßnahme den Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen.

  40. BVerwG, 04.12.2024 – 2 WD 26/24 Urteil
  41. BVerwG, 07.11.2024 – 2 WD 8/24 Urteil

    Leitsatz Bei einem gewerbsmäßigen Bandenbetrug ist eine Dienstgradherabsetzung Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen.

  42. BVerwG, 17.09.2024 – 2 WD 5/24 Urteil

    Leitsatz Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen bildet auch bei einer bloßen Beihilfe zur räuberischen Erpressung die Höchstmaßnahme.

  43. BVerwG, 22.08.2024 – 2 WD 1/24 Urteil
  44. BVerwG, 13.06.2024 – 2 WD 8/23 Urteil
  45. BVerwG, 02.05.2024 – 2 WD 12/23 Urteil

    Leitsatz Bei einer längeren eigenmächtigen Abwesenheit während einer vorläufigen Dienstenthebung ist Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen eine Dienstgradherabsetzung.

  46. BVerwG, 09.02.2023 – 2 WD 6/22 Urteil

    Leitsatz Ist die Berufung auf das Disziplinarmaß beschränkt, erfolgt keine Überprüfung, ob sich das Gericht des ersten Rechtszuges im Rahmen der Anschuldigungsschrift gehalten hat.

  47. BVerwG, 02.02.2023 – 2 WD 3/22 Urteil
  48. BVerwG, 01.12.2022 – 2 WD 1/22 Urteil
  49. BVerwG, 20.01.2022 – 2 WD 2/21 Urteil
  50. BVerwG, 13.01.2022 – 2 WD 4/21 Urteil

    Leitsatz 1. Die Mitwirkung eines Richters in einem gerichtlichen Antragsverfahren nach § 17 WBO begründet keinen Ausschlussgrund nach § 77 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c WDO. 2. Beleidigende Äußerungen von Soldaten sind disziplinarisch n…

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