Rechtsprechung / § 21 PStG

Entscheidungen zu § 21 PStG

120 Entscheidungen · Eintragung in das Geburtenregister

  1. BVerfG, 08.03.1988 – 1 BvL 9/85, 1 BvL 43/86 Beschluss

    Leitsatz Die Verpflichtung der Ehegatten, einen gemeinsamen Familiennamen (Ehenamen) zu führen ( § 1355 Abs. 1 BGB), verletzt nicht das in Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG gewährleistete Persönlichkeitsrecht des E…

  2. BGH, 11.06.2025 – XII ZB 354/22 Beschluss

    Leitsatz 1. Wird die von einem Beteiligten begehrte Amtshandlung des Standesamts im Laufe eines gerichtlichen Verfahrens nach §§ 48 Abs. 1, 49 Abs. 1 PStG vollzogen, ist ein Antrag auf gerichtliche Feststellung, dass die Ablehnun…

  3. BGH, 26.01.2022 – XII ZB 127/19 Beschluss

    Leitsatz Zu den im Geburtenregister einzutragenden Vornamen des gebärenden Elternteils bei Geburt durch einen Frau-zu-Mann-Transsexuellen im Fall der bloßen Vornamensänderung des gebärenden Elternteils und zur Elternbezeichnung i…

  4. BGH, 02.06.2021 – XII ZB 405/20 Beschluss

    Leitsatz Die nach der Geburt eines Kindes wirksam werdende, auf der Grundlage des Namensänderungsgesetzes erfolgende Änderung des Vornamens eines Elternteils ist nicht als Berichtigung oder sonstige Folgebeurkundung in den Geburt…

  5. BGH, 03.02.2021 – XII ZB 391/19 Beschluss

    Leitsatz 1. Die Bestimmung des Geburtsnamens nach § 1617b Abs. 1 BGB richtet sich auf den vom Elternteil, dessen Name dem Kind erteilt werden soll, rechtmäßig zu führenden Namen. Wenn dieser nicht dem tatsächlich geführten und im…

  6. BGH, 13.09.2017 – XII ZB 403/16 Beschluss

    Leitsatz Führt von den nach Art. 19 Abs. 1 EGBGB für die Feststellung der Vaterschaft alternativ berufenen Rechtsordnungen zum Zeitpunkt der Geburt nur eine Rechtsordnung zur rechtlichen Vaterschaft (hier: des italienischen Ehema…

  7. BGH, 20.07.2016 – XII ZB 489/15 Beschluss

    Leitsatz 1. Die Erklärung, mit der der sorgeberechtigte Elternteil nach § 1617a Abs. 2 BGB dem Kind den Namen des anderen Elternteils erteilt, ist eine amtsempfangsbedürftige Willenserklärung. Sie wird erst mit Zugang beim zustän…

  8. BGH, 19.02.2014 – XII ZB 180/12 Beschluss

    Leitsatz 1. In Personenstandssachen kann die Aufsichtsbehörde für das Standesamt auch dann die Rechtsbeschwerdeinstanz anrufen, wenn sie selbst die Beschlussfassung in der angefochtenen Beschwerdeentscheidung beantragt hat. 2. Wi…

  9. BGH, 25.10.2002 – V ZR 279/01 Versäumnisurteil

    Leitsatz BeurkG § 13 Abs. 1 S. 1 Verkündet am: 25. Oktober 2002 K a n i k , Justizamtsinspektorin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle Die Unterschrift des an der Beurkundung Beteiligten unter einer notariellen Urkunde erforder…

  10. BGH, 23.12.1998 – XII ZB 5/98 Beschluss

    Leitsatz Ein Doppelname aus dem spanischen Rechtskreis (hier: Peru) konnte Ende 1991 in seiner vollständigen Form zum Ehenamen bestimmt werden (Abgrenzung zum Senatsbeschluß BGHZ 109, 1 ).

  11. BGH, 13.10.1959 – 5 StR 379/59
  12. KG, 02.12.2025 – 1 W 187/25 Beschluss
  13. VG Osnabrück, 18.11.2025 – 7 A 31/24 Urteil
  14. VG Regensburg, 18.12.2024 – RN 3 K 22.1733 Urteil
  15. OLG Schleswig, 04.07.2024 – 2 Wx 11/24 Beschluss
  16. OLG Bamberg, 11.03.2024 – 2 UF 44/24 e Beschluss
  17. VGH Baden-Württemberg, 27.02.2024 – 11 S 276/24 Beschluss
  18. AG Flensburg, 10.01.2024 – 69 III 32/23 Beschluss
  19. AG Schöneberg, 29.11.2023 – 71c III 122/22 Beschluss
  20. AG Siegen, 29.09.2023 – 4 III 29/23 Beschluss
  21. KG, 12.09.2023 – 1 W 72/23 Beschluss
  22. OLG Brandenburg, 20.04.2023 – 7 W 58/22 Beschluss
  23. EGMR, 04.04.2023 – 53568/18; 54741/18 Urteil

    Leitsatz AUS DIESEN GRÜNDEN ENTSCHEIDET DER GERICHTSHOF EINSTIMMIG: 1. Die Beschwerden werden verbunden; 2. die auf Artikel 8 der Konvention gestützte Rüge ist zulässig, und die Individualbeschwerden im Übrigen sind unzulässig; 3…

  24. EGMR, 04.04.2023 – 7246/20 Urteil

    Leitsatz AUS DIESEN GRÜNDEN ENTSCHEIDET DER GERICHTSHOF EINSTIMMIG WIE FOLGT: 1. Die auf Artikel 8 der Konvention gestützte Rüge ist zulässig und die Individualbeschwerde im Übrigen ist unzulässig; 2. es liegt keine Verletzung vo…

  25. KG, 03.03.2023 – 1 W 378/22 Beschluss
  26. OLG Brandenburg, 04.10.2022 – 7 W 106/21 Beschluss
  27. OLG Dresden, 23.09.2022 – 21 W 32/22
  28. OLG Frankfurt am Main, 01.08.2022 – 20 W 98/21 Beschluss
  29. VG Stuttgart, 02.03.2022 – 4 K 40/21 Beschluss
  30. VG Wiesbaden, 21.05.2021 – 6 K 330/21.WI Urteil
  31. OLG Saarbrücken, 16.11.2020 – Vollz (Ws) 10/20 Beschluss
  32. KG, 06.10.2020 – 1 W 1042/20 Beschluss
  33. KG, 05.05.2020 – 1 W 165/19 Beschluss
  34. KG, 17.03.2020 – 1 W 298 + 300/19, 1 W 298/19, 1 W 300/19 Beschluss
  35. AG Schöneberg, 14.01.2020 – 71a III 191/19 Beschluss
  36. AG Schöneberg, 15.11.2018 – 71a III 96/18 Beschluss
  37. OVG Berlin-Brandenburg, 28.07.2017 – OVG 5 N 19.15 Beschluss
  38. OLG Hamm, 30.05.2017 – 15 W 317/16 Beschluss
  39. OLG Celle, 22.05.2017 – 17 W 8/16 Beschluss
  40. KG, 16.03.2017 – 1 W 115/16 Beschluss
  41. VG Wiesbaden, 16.11.2016 – 6 K 1328/16.WI Urteil
  42. BVerwG, 19.05.2016 – 6 B 38/15 Beschluss

    Leitsatz Ein wichtiger Grund für eine Änderung des Vornamens kann verneint werden, wenn die Änderung der Ordnungsfunktion des Vornamens widerspricht (hier: Hinzufügen eines weiblichen zu einem männlichen Vornamen).

  43. OVG Niedersachsen, 09.03.2016 – 13 ME 12/16 Beschluss
  44. OLG Karlsruhe, 19.02.2016 – 5 UF 171/15 Beschluss
  45. OLG Hamm, 20.03.2015 – 10 W 151/14 Beschluss
  46. KG, 02.12.2014 – 1 W 562/13 Beschluss
  47. KG, 30.10.2014 – 1 W 48/14 Beschluss
  48. VG Münster, 01.07.2014 – 1 K 3335/12 Urteil
  49. AG Neuss, 26.02.2014 – 45 F 386/13 Beschluss
  50. VG Berlin, 09.10.2013 – 3 K 699.13 Beschluss

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