Rechtsprechung / § 3 GrEStG 1983
Entscheidungen zu § 3 GrEStG 1983
154 Entscheidungen · Allgemeine Ausnahmen von der Besteuerung
- FG Hessen, 10.07.2023 – 5 K 228/22 Urteil
- FG Münster, 07.06.2017 – 8 K 2338/14 GrE Urteil
- FG Hamburg, 28.12.2016 – 3 K 172/16 Gerichtsbescheid
- KG, 29.03.2016 – 1 W 907/15 Beschluss
- FG Schleswig, 07.11.2012 – 2 K 194/11 Urteil
- FG Schleswig, 27.09.2011 – 3 K 74/07 Urteil
- FG Düsseldorf, 30.03.2011 – 7 K 2463/10 GE Urteil
- FG Düsseldorf, 29.06.2004 – 3 K 4577/02 GE Urteil
- FG Düsseldorf, 07.06.2004 – 7 K 4251/02 GE Urteil
- FG Niedersachsen, 25.01.2000 – 7 K (III) 430/96 Urteil
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BFH, 16.05.2023 – II R 35/20
Urteil
Leitsatz 1. Die grunderwerbsteuerrechtlichen Anzeigepflichten der Beteiligten und Notare sind objektiver Natur. 2. Die Prüfung der leichtfertigen Steuerverkürzung folgt auch im Rahmen der Festsetzungsverjährung materiell-rechtlic…
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BFH, 23.02.2022 – II B 26/21
Beschluss
Leitsatz NV: Über die Auswirkung einer persönlichen Steuerbefreiungsvorschrift auf den weiteren grunderwerbsteuerrechtlichen Gesamtschuldner ist allein durch Auslegung dieser Vorschrift zu entscheiden.
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BFH, 30.11.2020 – II B 41/20
Beschluss
Leitsatz NV: Ein Erwerbsvorgang ist nicht bereits deshalb grunderwerbsteuerfrei, weil der Erwerber das Grundstück lediglich als Treuhänder für den Veräußerer als Treugeber halten soll.
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BFH, 16.12.2015 – II R 49/14
Urteil
Leitsatz 1. Überträgt ein Elternteil Miteigentumsanteile an einem Grundstück schenkweise auf Kinder und verpflichten sich diese dazu, anteilige Miteigentumsanteile auf später geborene Geschwister zu übertragen, kann der Erwerb di…
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BFH, 03.03.2015 – II R 30/13
Urteil
Leitsatz Die leichtfertige Verletzung der einem Notar nach § 18 GrEStG obliegenden Anzeigepflicht führt nicht zu einer Verlängerung der Frist für die Festsetzung von Grunderwerbsteuer gegenüber dem Steuerpflichtigen auf fünf Jahr…
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BFH, 23.05.2012 – II R 56/10
Urteil
Leitsatz 1. NV: Die Festsetzungsfrist i.S. des § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO beginnt auch dann mit der Abgabe der Steuererklärung bzw. der Anzeige, wenn die abgegebene Erklärung teilweise unvollständig oder unrichtig ist . 2. NV: …
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BFH, 02.03.2011 – II R 64/08
Vorlagebeschluss
Leitsatz 1. NV: Es wird die Entscheidung des BVerfG darüber eingeholt, ob § 11 GrEStG in der im Jahre 2002 geltenden Fassung mit Art. 3 Abs. 1 GG insofern unvereinbar ist, als er die Beteiligten an Erwerbsvorgängen i.S. des § 8 A…
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BFH, 15.12.2010 – II R 45/08
Urteil
Leitsatz Der Besteuerung der mittelbaren Vereinigung der Anteile an einer grundstücksbesitzenden Gesellschaft in einer Hand steht die anschließende Veräußerung der Anteile auch dann nicht entgegen, wenn an den Rechtsvorgängen zum…
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BFH, 13.12.2007 – II R 28/07
Urteil
Leitsatz 1. Ein unaufgegliederter Grunderwerbsteuerbescheid über den Erwerb mehrerer Grundstücke aufgrund eines Gesamtausgebots in einem Zwangsversteigerungsverfahren ist hinreichend bestimmt, wenn die Grunderwerbsteuer für jedes…
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BFH, 12.10.2006 – II R 79/05
Urteil
Leitsatz Nach § 1 Abs. 2a GrEStG steuerbare Änderungen im Gesellschafterbestand einer grundbesitzenden Personengesellschaft sind insoweit nach § 3 Nr. 2 GrEStG steuerfrei, als sie auf einer schenkweisen Anteilsübertragung beruhen…
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BFH, 17.05.2006 – II R 46/04
Urteil
Leitsatz Bestellt eine Kirchengemeinde einer kirchlichen Einrichtung mit karitativer Zielsetzung ein Erbbaurecht an einem Grundstück mit aufstehendem Alten- und Pflegeheim und hat diese Einrichtung den vereinbarten Erbbauzins so …
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BFH, 29.09.2005 – II R 23/04
Urteil
Leitsatz Tritt bei Umwandlungen kraft Gesetzes ein Eigentumsübergang an Grundstücken ein, liegt ein Erwerbsvorgang gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 3 GrEStG vor, der mit der Eintragung der Umwandlung ins Handelsregister verwirklicht ist. Der…
- BFH, 04.08.1999 – II R 63/97 Urteil
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BFH, 28.07.1999 – II R 25/98
Urteil
Leitsatz 1. Soweit die einem Beteiligten an einem Umlegungsverfahren zugeteilten Grundstücke mit ihm schon vorher gehörenden Einwurfgrundstücken identisch, d. h. flächen- und deckungsgleich sind, wird kein der Grunderwerbsteuer u…
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BFH, 07.12.1994 – II R 9/92
Urteil
Leitsatz 1. Werden die Betriebsgrundstücke und das übrige wesentliche Anlagevermögen sowie das Vorratsvermögen eines Betriebes gegen einen symbolischen "Kaufpreis" von 1 DM auf den Erwerber übertragen, so ist die Grunderwerbsteue…
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BFH, 17.09.1986 – II R 136/84
Urteil
Leitsatz Ein Erwerbsvorgang (i. S. des § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG 1940/1983) ist dann verwirklicht i. S. des § 23 GrEStG 1983, wenn die Vertragspartner im Verhältnis zueinander gebunden sind, und zwar unabhängig davon, ob dieser Rec…
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BFH, 06.11.1985 – II R 63/83
Urteil
Leitsatz Die Befreiung von Grunderwerbsteuer gemäß § 12 GrESBWG SH war von einem dahin gehenden Normsetzungsakt des LFM abhängig. GG Art. 19 Abs. 4; Landessatzung für Schleswig-Holstein Art. 38 Abs. 1; GrESBWG SH § 12 Nr. 3; G…
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BFH, 16.10.1985 – II R 99/85
Urteil
Leitsatz Beim Grundstückserwerb durch Abgabe des Meistgebots gehört auch der Betrag zur Gegenleistung, in dessen Höhe der Gläubiger, der das Meistgebot abgegeben hat, mit dem Zuschlag gemäß § 114a ZVG aus dem Grundstück als befri…
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BFH, 03.11.1982 – II R 82/81
Urteil
Leitsatz Die Bestellung eines Erbbaurechts gegen Einmalzahlung, verbunden mit dem Abschluß eines Erbvertrages, in dem der Erbbaurechtsbesteller den Erbbauberechtigten das mit dem Erbbaurecht belastete Grundstück vermächtnisweise …
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BFH, 10.02.1982 – II R 152/80
Urteil
Leitsatz 1. Den Gesellschaftern einer Personengesellschaft stehen auch dann Vermögensanteile im Sinne des § 16 Abs. 2 GrEStG Berlin (= § 6 Abs. 2 GrEStG 1940) zu, wenn die Personengesellschaft überschuldet ist und die Anteile all…
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BFH, 22.10.1980 – II R 167/78
Urteil
Leitsatz Schenkt ein Ehegatte dem anderen ein Grundstück in der Weise, daß eingetragene Grundpfandrechte bestehen bleiben, besteht keine tatsächliche Vermutung dafür, daß der Schenker auch von der persönlichen Schuld befreit sein…
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BFH, 19.03.1980 – II R 23/77
Urteil
Leitsatz Die unter Wahrung der Identität der Gesellschaft vollzogene Übertragung aller Anteile an einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts führt unter dem Gesichtspunkt der Steuerumgehung zur Grunderwerbsteuerpflicht hinsichtlich d…
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BFH, 21.11.1979 – II R 96/76
Urteil
Leitsatz 1. a) § 3 Nr. 6 Satz 1 GrEStG ist auch anwendbar, wenn jemand einen Grundstücksmiteigentumsanteil von einer KG erwirbt, an welcher eine mit ihm in gerader Linie verwandte Person beteiligt ist.
- OLG Saarbrücken, 14.11.2023 – 5 W 64/23 Beschluss
- FG Rheinland-Pfalz, 07.09.2023 – 4 K 1727/22 Urteil
- FG Baden-Württemberg, 04.08.2023 – 13 K 254/23 Gerichtsbescheid
- FG Sachsen-Anhalt, 28.06.2023 – 1 V 301/23 Beschluss
- FG Köln, 21.06.2023 – 2 K 158/20 Urteil
- FG Köln, 14.06.2023 – 5 K 308/22 Urteil
- OLG Frankfurt am Main, 16.12.2020 – 3 U 195/20 Beschluss
- FG Hessen, 22.10.2020 – 5 K 1676/15 Urteil
- OLG Thüringen, 30.04.2020 – 4 W 24/20 Beschluss
- FG Thüringen, 29.01.2020 – 4 K 381/18 Urteil
- FG Köln, 23.03.2017 – 5 K 1561/15 Urteil
- FG Berlin-Brandenburg, 05.11.2015 – 14 K 14201/14 Urteil
- FG Baden-Württemberg, 21.10.2014 – 5 K 2894/12 Urteil
- FG Köln, 20.12.2013 – 4 V 2879/13 Beschluss
- FG Köln, 12.09.2012 – 5 K 1348/11 Urteil
- FG Rheinland-Pfalz, 03.05.2012 – 4 K 1734/09 Urteil
- FG Schleswig, 08.03.2012 – 3 K 118/11 Urteil
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