Entscheidungen zu § 10a GewStG
277 Entscheidungen · Gewerbeverlust
- FG Rheinland-Pfalz, 16.11.2012 – 3 K 2305/10 Urteil
- FG Münster, 26.04.2012 – 9 K 2757/09 K,G,F Urteil
- FG Münster, 25.09.2009 – 4 K 2374/07 F Urteil
- FG Schleswig, 14.07.2009 – 5 K 268/06 Urteil
- BVerfG, 10.07.2009 – 1 BvR 1416/06 Beschluss
-
BFH, 14.03.2006 – I R 1/04
Urteil
Leitsatz 1. Die durch das UntStFG geschaffenen gesetzlichen Regelungen zur sog. Mehrmütterorganschaft sind verfassungsgemäß. Sie verstoßen nicht gegen das aus dem Rechtsstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 3 GG) abgeleitete Rückwirkungsve…
-
BFH, 29.08.2000 – VIII R 1/00
Urteil
Leitsatz Bei einer Personengesellschaft geht die Möglichkeit zum Verlustabzug nach § 10a GewStG insoweit verloren, als der Fehlbetrag aus vorangegangenen Erhebungszeiträumen anteilig auf den ausgeschiedenen Gesellschafter entfäll…
-
BFH, 16.02.1994 – XI R 50/88
Urteil
Leitsatz Bei Personengesellschaften erfordert die Verlustverrechnung, die im Anrechnungsjahr einen positiven und im Verlustentstehungsjahr einen negativen Gewerbeertrag der Gesellschaft voraussetzt (vgl. BFH-Urteil vom 14. Dezemb…
-
BFH, 02.03.1983 – I R 85/79
Urteil
Leitsatz Bei der Ermittlung des eigenen Gewerbeertrags einer Organgesellschaft sind frühere Verluste aus der Beteiligung als Mitunternehmer an einer durch Austritt des einzigen Kommanditisten aufgelösten KG gemäß § 10a GewStG ent…
- BVerfG, 28.02.2017 – 1 BvR 1103/15 Nichtannahmebeschluss
-
BFH, 17.12.1998 – IV R 47/97
Urteil
Leitsatz Weist das FG die Klage gegen einen Gewerbesteuermeßbescheid betreffend einen Erhebungszeitraum vor 1990 mit der Begründung ab, daß die geltend gemachten Verlustvorträge nach § 10a GewStG a. F. nicht bestehen, so kann der…
-
BFH, 26.06.1996 – VIII R 41/95
Urteil
Leitsatz Tritt anstelle des bisherigen Kommanditisten eine KG II als Kommanditistin in eine KG I ein (doppelstöckige KG), dann kann der bis zu diesem Zeitpunkt entstandene positive Gewerbeertrag nicht nach § 10a GewStG um die Feh…
-
BFH, 07.12.1993 – VIII R 160/86
Urteil
Leitsatz Beim Tod eines Gesellschafters einer Personengesellschaft entfällt der Verlustabzug gemäß § 10 a GewStG, soweit der Fehlbetrag anteilig auf den ausgeschiedenen Gesellschafter entfällt (Anschluß an den Beschluß des Großen…
- FG Düsseldorf, 07.03.2024 – 9 K 382/23 G,F Urteil
- FG Hessen, 08.03.2017 – 8 K 442/17 Urteil
- FG Thüringen, 14.05.2014 – 3 K 868/11 Urteil
- VG Gelsenkirchen, 02.05.2013 – 5 K 5900/12 Urteil
- FG Berlin-Brandenburg, 15.06.2010 – 6 K 6216/06 B Urteil
-
BFH, 19.12.2019 – IV R 8/17
Urteil
Leitsatz 1. Fällt die Unternehmensidentität und damit die sachliche Gewerbesteuerpflicht während des Kalenderjahrs weg, ist der Gewerbesteuermessbetrag für einen abgekürzten Erhebungszeitraum festzusetzen . 2. Ob der bisherige Ge…
-
BFH, 06.09.2000 – IV R 69/99
Urteil
Leitsatz Bleibt ein ausgeschiedener Gesellschafter an der Gesellschaft mittelbar über eine Obergesellschaft beteiligt (§ 15 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG), so beschränkt sich der gewerbesteuerliche Verlustvortrag auf diejenigen Verlus…
-
BFH, 31.07.1990 – I R 62/86
Urteil
Leitsatz Die Nichtgewährung eines Verlustrücktrags in § 10a GewStG verstößt nicht gegen die Verfassung. GewStG § 10a; GG Art. 3 Abs. 1, Art. 12 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1, Art. 106 Abs. 6. Vorinstanz: FG Hamburg (EFG 1986, 354)…
-
BFH, 19.12.1984 – I R 165/80
Urteil
Leitsatz War eine GmbH als Gesellschafter an einer zweigliedrigen OHG beteiligt und ist der andere Gesellschafter ausgeschieden, so daß das Unternehmen der OHG auf den allein verbliebenen Gesellschafter – die GmbH – übergegangen …
- FG Baden-Württemberg, 30.01.2017 – 10 K 3703/14 Urteil
- FG Münster, 04.11.2015 – 9 K 3478/13 F Urteil
- FG Düsseldorf, 07.11.2013 – 11 K 83/12 AO Urteil
- FG Saarland, 24.05.2004 – 1 V 88/04 Beschluss
-
BFH, 20.02.2025 – IV R 23/22
Urteil
Leitsatz 1. NV: Was als werbende Tätigkeit einer Personengesellschaft anzusehen und damit für den Beginn ihrer sachlichen Gewerbesteuerpflicht maßgeblich ist, bestimmt sich nach der von der Personengesellschaft tatsächlich ausgeü…
-
BFH, 12.05.2020 – I R 57/17
Urteil
Leitsatz NV: Die übernehmende Körperschaft tritt hinsichtlich des verbleibenden Verlustabzugs nach § 10d EStG und des vortragsfähigen Fehlbetrags nach § 10a Satz 2 GewStG nur dann in die steuerliche Rechtsstellung der übertragend…
-
BFH, 05.11.2015 – III R 12/13
Urteil
Leitsatz Die Regelung in § 18 Abs. 2 UmwStG 2002, wonach ein Übernahmegewinn oder -verlust gewerbesteuerlich nicht zu erfassen ist, ist mit dem GG vereinbar.
-
BFH, 20.09.2012 – IV R 29/10
Urteil
Leitsatz 1. Hält der Steuerpflichtige eine ihn nachteilig treffende Norm im Hinblick auf die Typisierungsbefugnis des Gesetzgebers für verfassungsgemäß, sieht er die Besteuerung aber in seinem Einzelfall als unbillig an, weil er …
-
BFH, 20.09.2012 – IV R 43/10
Urteil
Leitsatz 1. NV: Aus einer objektiv negativen Gewinnprognose kann nicht ohne weiteres gefolgert werden, dass der Steuerpflichtige auch subjektiv die Erzielung eines Totalgewinns nicht beabsichtigt hat. Ein solcher --widerlegbarer-…
-
BFH, 20.09.2012 – IV R 36/10
Urteil
Leitsatz Die Beschränkung der Verrechnung von vortragsfähigen Gewerbeverlusten durch Einführung einer jährlichen Höchstgrenze mit Wirkung ab 2004 ist mit dem GG vereinbar. Das gilt auch, soweit es wegen der Begrenzung zu einem en…
-
BFH, 22.08.2012 – I R 9/11
Urteil
Leitsatz Die sog. Mindestbesteuerung verstößt in ihrer Grundkonzeption einer zeitlichen Streckung des Verlustvortrags nicht gegen Verfassungsrecht .
-
BFH, 26.05.2004 – I R 112/03
Urteil
Leitsatz 1. Die bloße Umschichtung der Finanzanlagen einer Körperschaft ist keine Zuführung neuen Betriebsvermögens i. S. des § 8 Abs. 4 Satz 2 KStG 1999 (Abgrenzung zum Senatsurteil vom 8. August 2001 I R 29/00 , BFHE 196, 178 ,…
-
BFH, 25.02.1986 – VIII R 271/81
Urteil
Leitsatz Werden Sonderabschreibungen gemäß § 82 f EStDV für eine Zeitspanne in Anspruch genommen, während der sowohl Einkommen- als auch Gewerbesteuerpflicht besteht, so wirken sie sich auch dann in vollem Umfang und nicht nur ze…
-
BFH, 24.06.1981 – I S 3/81
Beschluss
Leitsatz Es ist nicht ernstlich zweifelhaft, daß der Gesellschafter einer KG X, die ihrerseits Kommanditistin einer KG Y ist, in der Regel nicht als Mitunternehmer der KG Y anzusehen ist. Die KG Y ist daher nicht berechtigt, eine…
-
BFH, 14.03.2024 – V R 2/24
Urteil
Leitsatz Bei Aufnahme einer weiteren Tätigkeit durch eine Kapitalgesellschaft, auf die § 8 Abs. 7 Satz 1 Nr. 2 des Körperschaftsteuergesetzes (KStG) Anwendung findet, ist erst mit der getrennten Ermittlung des Gesamtbetrags der E…
-
BFH, 10.02.2022 – IV R 6/19
Urteil
Leitsatz 1. Ob der anlässlich des Übergangs zu einer neuen Tätigkeit erzielte Veräußerungsgewinn einer GmbH & Co. KG nach § 7 Satz 1 GewStG der Gewerbesteuer unterliegt, beurteilt sich danach, ob der "bisherige" und der "neue" Be…
-
BFH, 27.06.2018 – I R 13/16
Urteil
Leitsatz 1. § 8 Abs. 4 Satz 1 KStG 2002 a.F. versagt den Verlustabzug auch dann vom Zeitpunkt der schädlichen Anteilsübertragung an, wenn die Zuführung des neuen Betriebsvermögens dieser zeitlich nachfolgt (Bestätigung des Senats…
-
BFH, 28.05.2008 – I R 87/07
Urteil
Leitsatz 1. § 8 Abs. 4 KStG 1996 n. F. definiert die "wirtschaftliche Identität" einer Körperschaft in Satz 1 nicht, sondern bestimmt in Satz 2 lediglich beispielhaft, wann eine wirtschaftliche Identität nicht mehr gegeben ist. S…
-
BFH, 08.11.2007 – IV B 171/06
Beschluss
Leitsatz Zur Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache bedarf es jedenfalls dann, wenn der BFH seine Auffassung zu einer Rechtsfrage (hier: betreffend Wegfall des Fehlbetrags nach § 10a GewStG) nach Ergehen eines …
-
BFH, 12.06.1996 – IV B 133/95
Beschluss
Leitsatz Die Frage, welche Folgen sich beim Ausscheiden von Gesellschaftern einer Personengesellschaft für den gewerbesteuerlichen Verlustabzug ergeben, hat keine grundsätzliche Bedeutung, da sie in der Rechtsprechung des BFH hin…
-
BFH, 23.01.1992 – XI R 47/89
Urteil
Leitsatz Bei der Ermittlung der Gewerbeerträge eines Organträgers und seiner Organgesellschaft sind die Hinzurechnungs- und Kürzungsvorschriften der §§ 8 Nr. 7 und 9 Nr. 4 GewStG zu beachten. Dies gilt auch dann, wenn sich hierdu…
-
BFH, 17.02.1989 – III R 36/85
Urteil
Leitsatz 1. Im Zeitpunkt der Einbringung eines Einzelunternehmens in eine Personengesellschaft endet die persönliche Gewerbesteuerpflicht des Einzelunternehmers auch dann, wenn er an der aufnehmenden Personengesellschaft beteilig…
-
BFH, 29.10.1986 – I R 318/83, I R 319/83
Urteil
Leitsatz 1. Einer Kapitalgesellschaft dürfen Verlustabzüge aus der Zeit vor einem grundlegenden Gesellschafterwechsel auch dann nicht versagt werden, wenn sie ihre bisherigen Vermögenswerte im wesentlichen verloren hat und durch …
-
BFH, 12.01.1983 – IV R 177/80
Urteil
Leitsatz Zum Erfordernis der Unternehmensidentität als Voraussetzung des Verlustabzugs nach § 10a GewStG.
- FG Münster, 05.11.2021 – 14 K 2364/21 G,F Urteil
- FG Hessen, 08.03.2017 – 8 K 817/12 Urteil
- FG Köln, 31.08.2016 – 10 K 85/15 Urteil
- FG Münster, 01.08.2011 – 9 V 357/11 K,G Beschluss
Seite 2 von 6