Entscheidungen zu § 102 FGO
1.074 Entscheidungen
- FG Berlin-Brandenburg, 13.11.2025 – 9 K 11063/24 Urteil
- FG Rheinland-Pfalz, 29.06.2021 – 4 K 1032/21 Urteil
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BFH, 27.11.2019 – XI R 56/17
Urteil
Leitsatz NV: Das FG hat über den ursprünglichen Haftungsbescheid zu entscheiden, wenn die im Termin zur mündlichen Verhandlung zu Protokoll gegebene Erklärung des FA weder als zulässige Ermessensergänzung i.S. des § 102 Satz 2 FG…
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BFH, 11.03.2004 – VII R 52/02
Urteil
Leitsatz 1. Eine Inhaftungnahme des nominell bestellten Geschäftsführers für die Steuerschulden der GmbH ist auch dann von der Finanzbehörde in Betracht zu ziehen, wenn dieser lediglich als "Strohmann" eingesetzt worden ist.
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BFH, 03.08.1983 – II R 144/80
Urteil
Leitsatz Es stellt regelmäßig einen Verstoß gegen § 130 Abs. 2 Nr. 3 AO 1977 i. V. m. § 102 FGO dar, wenn im Falle der Anfechtung einer Erlaßrücknahme gemäß § 130 Abs. 2 Nr. 3 AO 1977 das Urteil des FG lediglich Ausführungen zu d…
- FG Düsseldorf, 29.08.2024 – 14 K 1313/22 KV Urteil
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BFH, 16.12.2008 – I R 29/08
Urteil
Leitsatz Ersetzt das Finanzamt während eines Klageverfahrens den mit der Klage angefochtenen Haftungsbescheid durch einen anderen Haftungsbescheid, in dem es erstmals seine Ermessenserwägungen erläutert, so wird dieser Bescheid z…
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BFH, 14.03.2012 – XI R 33/09
Urteil
Leitsatz 1. Die Verpflichtung eines Unternehmers, seine Umsatzsteuer-Voranmeldungen dem Finanzamt grundsätzlich durch Datenfernübertragung elektronisch zu übermitteln, ist verfassungsgemäß. 2. Beantragt der Unternehmer, zur Verme…
- FG Münster, 19.12.2022 – 4 K 1158/20 L Urteil
- FG Hessen, 20.02.2014 – 4 K 2542/12 Urteil
- FG Baden-Württemberg, 06.05.2010 – 3 K 3043/09 Urteil
- FG Niedersachsen, 06.03.2008 – 11 K 300/01 Urteil
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BFH, 17.01.2017 – VIII R 52/14
Urteil
Leitsatz 1. Hat sich der Verwaltungsakt vor der Einlegung des Einspruchs durch Zeitablauf oder in sonstiger Weise gemäß § 124 Abs. 2 AO erledigt, ist eine Heilung nach § 126 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 AO nicht mehr möglich. 2. Die Anwe…
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BFH, 24.04.2014 – IV R 25/11
Urteil
Leitsatz 1. Das Entschließungsermessen wird fehlerhaft ausgeübt, wenn ausgehend von einer Vorprägung des Ermessens jede Verletzung der Mitwirkungspflichten (§ 200 Abs. 1 AO) --unabhängig davon, ob den Steuerpflichtigen ein Schuld…
- FG Sachsen-Anhalt, 24.09.2015 – 3 V 916/15 Beschluss
- FG Sachsen-Anhalt, 10.01.2013 – 3 V 1340/12 Beschluss
- FG Düsseldorf, 04.04.2006 – 6 K 121/06 KA Urteil
- FG Münster, 03.09.2002 – 7 K 1547/02 AO Urteil
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BFH, 03.08.2022 – XI R 32/19
Beschluss
Leitsatz 1. Die Erweiterung einer nach § 4 Abs. 3 Satz 3 BpO 2000 zulässigen ersten Anschlussprüfung von einem auf drei Jahre bedarf keiner besonderen Begründung. 2. Für die gerichtliche Überprüfung von Ermessensentscheidungen si…
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BFH, 20.09.2016 – X R 36/15
Urteil
Leitsatz 1. NV: Im Rahmen der gerichtlichen Überprüfung von Haftungsbescheiden wird auf der sog. ersten Stufe ermittelt, ob die tatbestandlichen Voraussetzungen der jeweiligen Haftungsnorm erfüllt sind. Dabei ist derjenige Sach- …
- FG Münster, 19.04.2024 – 4 K 1758/23 Urteil
- FG Nürnberg, 07.07.2022 – 6 K 1075/21 Urteil
- FG Baden-Württemberg, 07.07.2016 – 3 K 1461/15 Urteil
- FG Baden-Württemberg, 25.01.2012 – 4 K 3252/10 Urteil
- FG Baden-Württemberg, 25.01.2012 – 4 K 3249/10 Urteil
- FG Köln, 24.04.2008 – 6 K 2488/06 Urteil
- FG Baden-Württemberg, 21.09.2004 – 11 K 258/02 Urteil
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BFH, 19.05.2022 – III R 16/20
Urteil
Leitsatz NV: Unterlässt es der zunächst kindergeldberechtigte Elternteil, der Familienkasse rechtzeitig mitzuteilen, dass er das Kind nicht mehr in seinem Haushalt aufgenommen hat, ist die gegen ihn gerichtete Kindergeldrückforde…
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BFH, 08.07.2021 – VII R 29/19
Urteil
Leitsatz 1. NV: Die Entscheidung, ob und in welchem Umfang die Beschaffenheit von Zollgut ermittelt wird, liegt im pflichtgemäßen Ermessen der Zollbehörde. Bei der Ermessensausübung hat die Zollbehörde alle relevanten Umstände de…
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BFH, 26.06.2014 – IV R 17/14
Urteil
Leitsatz 1. NV: Für die gerichtliche Kontrolle der von dem FA bei der Festsetzung eines Verzögerungsgelds zu treffenden Ermessensentscheidung ist auf die Sach- und Rechtslage in dem Zeitpunkt der letzten Verwaltungsentscheidung -…
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BFH, 11.12.2013 – XI R 22/11
Urteil
Leitsatz 1. Ein bestandskräftiger Feststellungsbescheid über eine Umsatzsteuernachzahlung als Insolvenzforderung steht einer später begehrten anderweitigen Umsatzsteuerfestsetzung entgegen, wenn dieser Bescheid nicht mehr geänder…
- FG Münster, 14.06.2024 – 4 K 2351/23 Urteil
- FG Niedersachsen, 20.10.2009 – 5 K 149/05 Urteil
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BFH, 17.07.2019 – III R 64/18
Urteil
Leitsatz NV: Erlasswürdigkeit setzt ein Verhalten des Steuerpflichtigen voraus, das nicht in eindeutiger Weise gegen die Interessen der Allgemeinheit verstößt und bei dem die mangelnde Leistungsfähigkeit nicht auf einem Verhalten…
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BFH, 18.11.2015 – XI R 38/14
Urteil
Leitsatz 1. NV: Hat ein Steuerpflichtiger einen hinreichend deutlichen Antrag auf Gestattung der Istbesteuerung (§ 20 UStG) beim FA gestellt, dann hat die antragsgemäße Festsetzung der Umsatzsteuer den Erklärungsinhalt, dass der …
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BFH, 18.08.2015 – V R 2/15
Urteil
Leitsatz 1. NV: Aus § 367 Abs. 2 AO, wonach die Finanzbehörde befugt ist, den Verwaltungsakt "im vollen Umfang" zu prüfen, ergibt sich, dass sie im Einspruchsverfahren gegen einen Ermessensverwaltungsakt nicht nur auf eine Prüfun…
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BFH, 16.09.2014 – X R 30/13
Urteil
Leitsatz NV: Die Begründung einer Erweiterungsanordnung nur mit dem Verweis auf § 4 Abs. 3 Satz 2 BpO 2000 ist im Hinblick auf § 121 Abs. 2 Nr. 2 AO ausnahmsweise dann ausreichend, wenn das FA dem Stpfl. die Gründe für die Erwart…
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BFH, 28.08.2012 – I R 10/12
Urteil
Leitsatz 1. Der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz ist auch bei der Entscheidung, ob gegenüber dem Steuerpflichtigen ein Verzögerungsgeld nach § 146 Abs. 2b AO in Höhe von mindestens 2.500 € festgesetzt wird, zu beachten. Hiernach ist…
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BFH, 14.07.2010 – X R 34/08
Urteil
Leitsatz Billigkeitsmaßnahmen nach den Vorgaben des BMF-Schreibens vom 27. März 2003 IV A 6 -S 2140- 8/03 (BStBl I 2003, 240) sind in Fällen von unternehmerbezogenen Sanierungen nicht möglich .
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BFH, 27.06.2006 – VII R 53/05
Urteil
Leitsatz 1. Die Aufhebung eines rechtsbeständigen Zinsbescheids, mit dem Zinsen auf eine zurückgeforderte Ausfuhrerstattung festgesetzt worden sind, richtet sich nach den Vorschriften des VwVfG.
- FG Münster, 13.03.2026 – 4 K 135/19 E Urteil
- FG Köln, 15.01.2026 – 11 K 2249/25 Gerichtsbescheid
- FG Düsseldorf, 16.06.2025 – 2 V 768/25 A(KV) Beschluss
- FG Niedersachsen, 29.10.2024 – 1 K 110/18 Urteil
- FG Nürnberg, 24.01.2024 – 3 K 1158/22 Urteil
- FG Hamburg, 09.11.2023 – 6 K 228/20 Urteil
- FG Köln, 17.08.2023 – 10 K 647/19 Urteil
- FG Münster, 23.05.2023 – 5 K 3592/19 Urteil
- FG Sachsen-Anhalt, 27.04.2023 – 4 K 394/21 Urteil
- FG Baden-Württemberg, 09.05.2022 – 9 K 2651/21 Urteil
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