Entscheidungen zu § 254 BGB
5.687 Entscheidungen · Mitverschulden
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BGH, 21.10.1999 – III ZR 130/98
Urteil
Leitsatz Die Pflicht, den eingetragenen Eigentümer eines restitutionsbelasteten Grundstücks nach § 31 Abs. 2 VermG über den Eingang eines Restitutionsantrages zu informieren, dient auch dem Zweck, ihn im Blick auf das Unterlassun…
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BGH, 12.10.1999 – XI ZR 294/98
Urteil
Leitsatz Zur Frage der Haftungsquotierung bei weisungswidriger Fehlleitung eines Überweisungsbetrages im beleglosen Überweisungsverkehr durch die Empfängerbank und fehlerhafter Angabe der Bankleitzahl durch den Auftraggeber.
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BGH, 06.07.1999 – VI ZR 170/98
Urteil
Leitsatz Eine spezifische Tiergefahr kann für einen Reitunfall auch dann ursächlich geworden sein, wenn der Unfall nicht unmittelbar durch das tierische Verhalten, sondern dadurch herbeigeführt worden ist, daß der Reiter aufgrund…
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BGH, 29.06.1999 – XI ZR 277/98
Urteil
Leitsatz Zur objektiven Evidenz des Mißbrauchs einer umfassenden Kontovollmacht.
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BGH, 24.06.1999 – IX ZR 363/97
Urteil
Leitsatz Auch im Arzthaftungsprozeß beginnt die Verjährung, wenn mehrere Ersatzpflichtige ernsthaft in Betracht kommen, erst mit dem Zeitpunkt, in dem begründete Zweifel über die Person des Ersatzpflichtigen nicht mehr bestehen.
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BGH, 17.06.1999 – III ZR 183/98
Urteil
Leitsatz Zum Schadensersatzanspruch eines Bauunternehmers wegen verzögerter Abrechnung einer Erschließungsanlage.
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BGH, 10.06.1999 – IX ZR 409/97
Urteil
Leitsatz a) Bedarf die Bürgschaft einer kommunalen Selbstverwaltungskörperschaft der Genehmigung der Aufsichtsbehörde, so ist der Bürgschaftsvertrag bis zur Erteilung der Genehmigung schwebend unwirksam.
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BGH, 18.05.1999 – VI ZR 192/98
Urteil
Leitsatz Zur Instruktionspflichtverletzung des Herstellers eines Papierreißwolfs bezüglich der von außen nicht erkennbaren Gefahr einer Verletzung der Finger des Benutzers.
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BGH, 22.04.1999 – V ZB 28/98
Beschluss
Leitsatz a) Die Pflicht der Wohnungseigentümer, zur ordnungsmäßigen Instandsetzung zusammenzuwirken, beschränkt sich nicht auf eine die Instandsetzung ermöglichende Beschlußfassung, sondern schließt die entsprechende Werkleistung…
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BGH, 15.04.1999 – IX ZR 328/97
Urteil
Leitsatz a) Zum Begriff des "Auftraggebers" im Sinne des § 19 Abs. 1 Satz 2 Halbs. 2 BNotO.
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BGH, 11.03.1999 – IX ZR 260/97
Urteil
Leitsatz Erklären Beteiligte, sie wollten eine im Aufteilungsplan mit einer bestimmten Nummer bezeichnete Eigentumswohnung mit dem dort angegebenen Miteigentumsanteil kaufen, so braucht der Notar regelmäßig nicht die Wohnungsgröß…
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BGH, 02.03.1999 – VI ZR 175/98
Urteil
Leitsatz a) Hersteller und Vertreiber von Flaschen mit Schnullern für Kleinkinder, die den Getränkestrahl auf besonders gefährdete Zahnstellen des Kindes lenken, haben die Flaschen mit einem deutlichen Hinweis auf die beim Dauern…
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BGH, 25.02.1999 – VII ZR 190/97
Urteil
Leitsatz Hat ein Architekt eine genehmigungsfähige Planung übernommen, so hat er seine vertraglich zugesagte Leistung nicht erbracht, wenn die angestrebte Baugenehmigung zunächst zwar erteilt, jedoch später von Dritten erfolgreic…
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BGH, 21.01.1999 – III ZR 168/97
Urteil
Leitsatz 1. Allein der Umstand, daß dem Anlieger eines Gewässers die mit bestimmten Baulichkeiten verbundene – illegale – Benutzung desselben (hier: Bachwehr zur Ableitung von Wasser) von der Wasserbehörde nach dem Grundsatz der …
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BGH, 17.12.1998 – VII ZR 243/97
Urteil
Leitsatz a) Der Haftungsausschluß zugunsten des Auftraggebers betrifft auch das Verhältnis von Haupt- und Subunternehmer.
- BGH, 17.07.1974 – 2 StR 92/74 Beschluss
- BGH, 05.07.1962 – 5 StR 199/60
- BGH, 15.01.1960 – 4 StR 535/59
- BGH, 26.02.1954 – 5 StR 551/53
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BSG, 27.08.2025 – B 6 KA 9/24 R
Urteil
Leitsatz 1. Verletzt ein Vertragsarzt die Pflicht zur persönlichen Leistungserbringung durch den Einsatz eines Unterschriftenstempels auf ärztlichen Verordnungen, handelt es sich nicht um einen bloßen Formfehler. 2. Die im Bundes…
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BSG, 23.11.2023 – B 8 SO 1/23 R
Urteil
Leitsatz Aus einer sozialhilferechtlichen Leistungsvereinbarung über die im Gesetz aufgeführten Mindestinhalte ergeben sich keine Nebenpflichten nach Treu und Glauben zur Entscheidung über die Leistungsberechtigung innerhalb eine…
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BFH, 23.08.2023 – X R 16/21
Urteil
Leitsatz 1. Erstattet der Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber im Rahmen eines Gesamtschuldnerausgleichs die für ihn an das Finanzamt im Rahmen der Haftung nach § 42d des Einkommensteuergesetzes (EStG) gezahlten Lohnkirchensteuern, ha…
- BAG, 04.05.2022 – 5 AZR 366/21 Urteil
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BAG, 13.10.2021 – 5 AZR 211/21
Urteil
Leitsatz Die im Rahmen eines allgemeinen "Lockdowns" zur Bekämpfung der Corona-Pandemie staatlich verfügte vorübergehende Betriebsschließung ist kein Fall des vom Arbeitgeber nach § 615 Satz 3 BGB zu tragenden Betriebsrisikos.
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BAG, 27.07.2021 – 9 AZR 326/20
Urteil
Leitsatz 1. Nach der Wertung des § 839 Abs. 3 BGB kann ein zu Unrecht abgelehnter Stellenbewerber einen Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes grundsätzlich nur dann erfolgreich auf Schadensersatz in Anspruch nehmen, wenn er sich …
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BAG, 29.04.2021 – 8 AZR 276/20
Urteil
Leitsatz Der Arbeitnehmer hat dem Arbeitgeber grundsätzlich die durch das Tätigwerden einer spezialisierten Anwaltskanzlei entstandenen notwendigen Kosten zu ersetzen, wenn der Arbeitgeber diese anlässlich eines konkreten Verdach…
- BAG, 01.12.2020 – 9 AZR 192/20 Urteil
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BAG, 23.01.2020 – 8 AZR 484/18
Urteil
Leitsatz 1. Bewerber iSv. § 6 Abs. 1 Satz 2 Alt. 1 AGG ist, wer eine Bewerbung beim Arbeitgeber eingereicht hat. Eingereicht ist eine Bewerbung dann, wenn sie dem Arbeitgeber zugegangen ist iSv. § 130 BGB. 2. Verstößt der öffentl…
- BAG, 28.11.2019 – 8 AZR 278/18 Urteil
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BAG, 28.11.2019 – 8 AZR 293/18
Urteil
Leitsatz 1. § 12a Abs. 1 Satz 1 ArbGG schließt als spezielle arbeitsrechtliche Regelung nicht nur einen prozessualen Kostenerstattungsanspruch, sondern auch einen materiell-rechtlichen Anspruch auf Erstattung von bis zum Schluss …
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BAG, 22.10.2019 – 9 AZR 532/18
Urteil
Leitsatz Unter angemessener Berücksichtigung der tatsächlichen und rechtlichen Besonderheiten der Haftung im Arbeitsverhältnis führt es nicht zur Unwirksamkeit einer die Haftung wegen Vorsatzes ausnehmenden Ausschlussklausel in e…
- BAG, 07.06.2018 – 8 AZR 96/17 Urteil
- BSG, 12.02.2018 – B 10 ÜG 12/17 B Beschluss
- BAG, 28.09.2017 – 8 AZR 67/15 Urteil
- BAG, 21.04.2016 – 8 AZR 753/14 Urteil
- BAG, 21.04.2016 – 8 AZR 474/14 Urteil
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BFH, 20.04.2016 – II R 50/14
Urteil
Leitsatz Führt ein Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge, die aus Sicht des Arbeitnehmers zu Unrecht einbehalten wurden, an die Einzugsstelle ab, kann der Arbeitnehmer im Regelfall eine Erstattung nur von dieser, nicht aber vom…
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BFH, 19.12.2013 – III R 25/10
Urteil
Leitsatz 1. Wer einen Subventionsbetrug begeht oder an einer solchen Tat teilnimmt, haftet nicht nach § 71 AO für die zu Unrecht gewährte Investitionszulage (Änderung der Senatsrechtsprechung). 2. Ein deliktischer Schadensersatza…
- BAG, 26.09.2013 – 8 AZR 1026/12 Urteil
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BSG, 22.08.2013 – B 14 AS 75/12 R
Urteil
Leitsatz Wenn es auch keinen allgemeinen Grundsatz des Primärrechtsschutzes für das gesamte öffentliche Recht gibt, so bestehen in öffentlich-rechtlichen Sozialrechtsverhältnissen zwischen dem Empfänger von Leistungen und den Lei…
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BAG, 16.07.2013 – 9 AZR 784/11
Urteil
Leitsatz Der nach § 23 Abs. 1 Satz 1 BBiG dem Auszubildenden zu ersetzende Schaden umfasst keine Abfindung entsprechend den §§ 9, 10 KSchG.
- BAG, 15.11.2012 – 8 AZR 705/11 Urteil
- BAG, 18.09.2012 – 9 AZR 1/11 Urteil
- BAG, 10.07.2012 – 9 AZR 11/11 Urteil
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BSG, 16.02.2012 – B 9 VG 1/10 R
Urteil
Leitsatz 1. Soweit die Aufwendungen der Krankenkassen für die Heilbehandlung von Gewaltopfern pauschal abgegolten werden, ist eine Rückabwicklung einzelner Erstattungsfälle ausgeschlossen. 2. Für die Krankenkasse, die einem durch…
- BAG, 27.01.2011 – 8 AZR 280/09 Urteil
- BAG, 28.10.2010 – 8 AZR 547/09 Urteil
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BAG, 13.10.2010 – 5 AZR 648/09
Urteil
Leitsatz Das Erfordernis der positiven Kenntnis des Leistenden von der Nichtschuld iSv. § 814 BGB kann nicht durch die Zurechnung des Wissens anderer entsprechend § 166 Abs 1 BGB ersetzt werden.
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BAG, 19.05.2010 – 5 AZR 162/09
Urteil
Leitsatz Kann der Arbeitnehmer, dessen Tätigkeit im Arbeitsvertrag nur rahmenmäßig umschrieben ist, die vom Arbeitgeber aufgrund seines Direktionsrechts nach § 106 Satz 1 GewO wirksam näher bestimmte Tätigkeit aus in seiner Perso…
- BAG, 18.03.2010 – 8 AZR 1044/08 Urteil
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