Rechtsprechung / § 152 AO 1977

Entscheidungen zu § 152 AO 1977

222 Entscheidungen · Verspätungszuschlag

  1. BFH, 26.04.1989 – I R 10/85 Urteil

    Leitsatz 1. Wer bewußt, wenn auch infolge eines Irrtums über die materielle Rechtslage, die Frist zur Abgabe der Einkommensteuererklärung verstreichen läßt, handelt nicht entschuldbar i.S. des § 152 Abs. 1 AO 1977. 2. Die in §…

  2. BFH, 28.08.1987 – III R 230/83 Urteil

    Leitsatz Der gegenüber zusammenveranlagten Ehegatten wegen verspäteter Abgabe der Einkommensteuererklärung festgesetzte Verspätungszuschlag wird von den Ehegatten als Gesamtschuldnern geschuldet. Ein solcher Verspätungszuschla…

  3. BFH, 30.04.1987 – IV R 42/85 Urteil

    Leitsatz Zur Anwendung der Ermessenskriterien des § 152 Abs. 2 AO 1977 bei der Festsetzung von Verspätungszuschlag wegen verspäteter Abgabe der Einkommensteuererklärung. AO 1977 § 152; FGO § 102. Vorinstanz: Niedersächsisch…

  4. FG Köln, 11.12.2024 – 4 K 2214/23 Urteil
  5. FG Baden-Württemberg, 12.06.2024 – 7 K 1568/22 Urteil
  6. FG Köln, 30.05.2012 – 7 K 3652/11 Urteil
  7. FG Münster, 25.05.2012 – 4 K 4650/11 Urteil
  8. FG Hessen, 08.08.2011 – 13 K 2074/08 Urteil
  9. OVG NRW, 26.10.2010 – 14 A 1409/08 Urteil
  10. BFH, 27.06.1989 – VIII R 73/84 Urteil

    Leitsatz 1. Kommt eine GmbH & Co. KG ihrer Verpflichtung zur rechtzeitigen Abgabe der Gewinnfeststellungserklärung und der Vermögensaufstellung nicht nach, kann gegen den Geschäftsführer der die Geschäfte der KG führenden GmbH ei…

  11. FG Baden-Württemberg, 16.01.2014 – 1 K 153/12 Urteil
  12. FG Düsseldorf, 13.06.2012 – 4 K 58/12 AO Urteil
  13. BFH, 02.11.2016 – VIII B 17/16 Beschluss

    Leitsatz 1. NV: Es ist in der Rechtsprechung des BFH geklärt, dass bei verspäteter Abgabe einer Einkommensteuererklärung ein Verspätungszuschlag festgesetzt werden kann, wenn zu den Besteuerungsgrundlagen gesondert und einheitlic…

  14. BFH, 26.04.2001 – V R 9/01 Urteil

    Leitsatz Die Finanzbehörde ist – entgegen Abschn. 228 Abs. 2 UStR 2000 – nicht berechtigt, einen Verspätungszuschlag festzusetzen, wenn der Unternehmer einen Antrag auf Dauerfristverlängerung nach dem 10. Januar eines Jahres abgi…

  15. BFH, 26.04.1995 – I R 28/94 Urteil

    Leitsatz 1. Der bei der Festsetzung eines Verspätungszuschlags zu berücksichtigende gezogene Zinsvorteil kann summarisch ermittelt werden. Dabei ist jedoch der jeweilige Kapitalmarktzins zu berücksichtigen. Die Finanzverwaltung d…

  16. BFH, 25.07.1991 – V R 89/88 Urteil

    Leitsatz Ob ein Verspätungszuschlag gegen die Kapitalgesellschaft oder gegen ihren für die fristgemäße Abgabe der Steuererklärung verantwortlichen gesetzlichen Vertreter festgesetzt wird, muß die Finanzbehörde nach pflichtgemäßem…

  17. FG Hamburg, 13.08.2018 – 2 V 110/18 Beschluss
  18. FG Münster, 17.09.2009 – 12 V 2521/09 E Beschluss
  19. FG Baden-Württemberg, 29.05.2007 – 12 K 78/05 Entscheidung
  20. FG Niedersachsen, 13.12.2005 – 13 K 327/05 Urteil
  21. FG Niedersachsen, 13.12.2005 – 13 K 427/05 Urteil
  22. BFH, 25.09.2024 – II R 36/21 Urteil

    Leitsatz 1. Die sogenannte Verlängerung der Beteiligungskette, bei der der übertragende Alleingesellschafter zugleich Alleingesellschafter der erwerbenden Gesellschaft ist, unterliegt auch bei ausländischen Gesellschaften nach § …

  23. BFH, 12.07.2021 – VI R 13/19 Urteil

    Leitsatz Die Aufhebung einer Zuständigkeitsvereinbarung durch die Finanzbehörden bedarf keiner Zustimmung des Steuerpflichtigen.

  24. BFH, 20.02.2019 – X R 28/17 Urteil

    Leitsatz 1. Wird gegen einen Mitteilungspflichtigen ausschließlich ein Verspätungsgeld gemäß § 22a Abs. 5 EStG, nicht aber zusätzlich eine Geldbuße nach § 50f EStG erhoben, kann per se keine Doppelbestrafung vorliegen . 2. Der Sc…

  25. BFH, 09.04.1987 – IV R 192/85 Urteil

    Leitsatz 1. Der gegen gemäß § 26b EStG zusammenveranlagte Ehegatten gerichtete und äußerlich mit dem Einkommensteuerbescheid verbundene Bescheid über die Festsetzung von Verspätungszuschlag wegen verspäteter Abgabe der Einkommens…

  26. BFH, 16.07.1981 – V R 156/78 Urteil

    Leitsatz 1. Stellt das FG seine Entscheidung auf einen bisher nicht erörterten rechtlichen Gesichtspunkt, können die Beteiligten die Revision nicht auf eine Verletzung des Verfahrensrechts (§ 155 FGO i. V. m. § 278 Abs. 3 ZPO) st…

  27. FG Niedersachsen, 25.03.2024 – 4 K 1/24 Urteil
  28. FG Münster, 23.05.2023 – 5 K 3592/19 Urteil
  29. FG München, 08.02.2023 – 4 K 1671/20 Urteil
  30. FG München, 27.10.2022 – 14 K 605/20 Urteil
  31. FG Berlin-Brandenburg, 17.05.2017 – 5 K 10070/15 Urteil
  32. FG Berlin-Brandenburg, 17.05.2017 – 5 K 10290/15 Urteil
  33. VG Köln, 29.01.2014 – 24 K 2196/11 Urteil
  34. FG Rheinland-Pfalz, 21.02.2013 – 4 K 1758/12 Urteil
  35. FG Düsseldorf, 26.09.2003 – 18 K 121/99 AO Urteil
  36. BFH, 15.12.2015 – V B 102/15 Beschluss

    Leitsatz NV: Über die Gründe gegen die Verpflichtung zur Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen entsprechend § 18 Abs. 1 Satz 1 UStG kann nicht im Verfahren über die Festsetzung eines Verspätungszuschlags entschieden werden .

  37. BFH, 04.07.2002 – V R 31/01 Urteil

    Leitsatz 1. Eine dem Finanzamt per Telefax übermittelte Umsatzsteuer-Voranmeldung auf einem amtlich vorgeschriebenen Vordruck ist wirksam.

  38. BFH, 10.08.2000 – IV B 130/99 Beschluss
  39. BFH, 16.05.1995 – XI R 73/94 Urteil

    Leitsatz 1. Umsatzsteuervoranmeldung und Jahressteuererklärung sind – grundsätzlich auch für die Festsetzung von Verspätungszuschlägen – eigenständige Verfahren.

  40. BFH, 09.03.1989 – VI R 101/84 Urteil

    Leitsatz 1. Bei der Entscheidung, ob ein unanfechtbarer rechtswidriger belastender Verwaltungsakt zurückzunehmen ist, hat die Finanzbehörde eine Abwägung vorzunehmen zwischen dem Gesichtspunkt der Gerechtigkeit im Einzelfall und …

  41. BFH, 14.05.1980 – II S 2/80 Beschluss

    Leitsatz Ist ernstlich zweifelhaft, ob die Steuer im Zeitpunkt des Erlasses eines berichtigten Steuerbescheides bereits verjährt war, so kann gleichwohl nicht im Wege der Aussetzung (Aufhebung) der Vollziehung des berichtigten St…

  42. FG Berlin-Brandenburg, 20.09.2022 – 7 V 7115/22 Beschluss
  43. FG Münster, 24.06.2022 – 4 K 135/19 E Urteil
  44. FG Münster, 09.04.2020 – 5 K 908/20 Urteil
  45. FG Berlin-Brandenburg, 22.06.2017 – 5 K 5043/16 Urteil
  46. FG Baden-Württemberg, 23.06.2010 – 1 K 4176/09 Urteil
  47. VG Düsseldorf, 31.03.2008 – 25 K 6085/07 Urteil
  48. VG Düsseldorf, 15.10.2003 – 23 K 7867/02 Urteil
  49. BFH, 15.01.2019 – II R 39/16 Urteil

    Leitsatz Bei einer steuerbegünstigten Einbringung eines Grundstücks in eine Gesamthand ist die Verminderung der Beteiligung eines grundstückseinbringenden Gesellschafters am Vermögen der Gesamthand nach § 19 Abs. 2 Nr. 4 GrEStG a…

  50. BFH, 25.04.2018 – IX B 21/18 Beschluss

    Leitsatz Bei der im Aussetzungsverfahren nach § 69 Abs. 3 FGO gebotenen summarischen Prüfung begegnet die in § 238 Abs. 1 Satz 1 AO geregelte Höhe von Nachzahlungszinsen von einhalb Prozent für jeden vollen Monat jedenfalls ab de…

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