Rechtsprechung / BVerfG / 1. Senat / 2011

BVerfG Gegenstandswertfestsetzung im verfassungsgerichtlichen Verfahren vom 07.12.2011 – 1 BvR 748/06

1. Senat · ECLI:DE:BVerfG:2011:rs20111207.1bvr074806

VerfassungsrechtBundVolltext

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Gründe§

1Permalink zu Rn. 1recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverfg/2011-12-07/1-bvr-748-06#rd_1

Der Antrag auf Festsetzung des Gegenstandswerts ist unzulässig.

2Permalink zu Rn. 2recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverfg/2011-12-07/1-bvr-748-06#rd_2

1. Der im Verfassungsbeschwerdeverfahren nicht anwaltlich vertretene Beschwerdeführer begehrt unter Hinweis auf anwaltliche Beratung im Vorfeld der Erhebung der Verfassungsbeschwerde vorsorglich die Festsetzung des Gegenstandswerts.

3Permalink zu Rn. 3recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverfg/2011-12-07/1-bvr-748-06#rd_3

Voraussetzung für eine Wertfestsetzung nach § 33 Abs. 1 RVG ist eine anwaltliche Tätigkeit in einem gerichtlichen Verfahren. Bei außergerichtlicher oder - wie hier - nur vorgerichtlicher Tätigkeit ist eine gerichtliche Wertfestsetzung ausgeschlossen (vgl. Sommerfeldt/Jahn, in: Beck'scher Online-Kommentar RVG, § 33 Rn. 1 <August 2011>; Kroiß, in: Mayer/Kroiß, Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, 4. Aufl. 2009, § 33 Rn. 4; Hartmann, Kostengesetze, 40. Aufl. 2010, § 33 RVG Rn. 3).