Rechtsprechung / BGH / 1. Zivilsenat / 2026

BGH Beschluss vom 18.03.2026 – I ZB 108/25

1. Zivilsenat · ECLI:DE:BGH:2026:180326BIZB108.25.0

ZivilrechtBundVolltext

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Tenor§

Die Erinnerung des Schuldners gegen den Kostenansatz des Bundesgerichtshofs gemäß Kostenrechnung vom 26. Februar 2026 - Kassenzeichen 780026106701 - wird zurückgewiesen.

Gründe§

1Permalink zu Rn. 1recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2026-03-18/i-zb-108-25#rd_1

I. Die gemäß § 66 Abs. 1 Satz 1 GKG statthafte und auch ansonsten zulässige Erinnerung des Schuldners, über die beim Bundesgerichtshof gemäß § 1 Abs. 5, § 66 Abs. 6 Satz 1 GKG grundsätzlich die Einzelrichterin oder der Einzelrichter entscheidet (vgl. BGH, Beschluss vom 12. Dezember 2025 - I ZB 77/25, juris Rn. 4 mwN), hat keinen Erfolg.

2Permalink zu Rn. 2recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2026-03-18/i-zb-108-25#rd_2

Der Kostenansatz trifft zu. Infolge der Verwerfung der Rechtsbeschwerde durch den Senatsbeschluss vom 10. Februar 2026 ist die Gebühr nach Nr. 2124 des Kostenverzeichnisses (Anlage 1 zum GKG) in Höhe von 72 € angefallen. Die Form der Kostenrechnung entspricht den Vorgaben des § 25 Abs. 2 KostVfg.

3Permalink zu Rn. 3recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2026-03-18/i-zb-108-25#rd_3

II. Das Erinnerungsverfahren ist gerichtsgebührenfrei (§ 66 Abs. 8 Satz 1 GKG).

4Permalink zu Rn. 4recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2026-03-18/i-zb-108-25#rd_4

III. Der Schuldner wird darauf hingewiesen, dass der Senat in Zukunft vergleichbare - offensichtlich unzulässige, substanzlose oder rechtsmissbräuchliche - Eingaben nicht mehr bescheiden wird. Der Senat muss es nicht hinnehmen, durch sinnentleerte Inanspruchnahme seiner Arbeitskapazitäten bei der Erfüllung seiner Aufgaben behindert zu werden (vgl. BGH, Beschluss vom 2. November 2017 - I ZB 14/16, juris Rn. 3; Beschluss vom 6. Juni 2018 - EnZB 9/18, juris Rn. 2; Beschluss vom 22. April 2021 - III ZB 21/21, juris Rn. 3; Beschluss vom 7. September 2021 - V ZB 49/21, juris Rn. 2 f.; vgl. auch BVerfG, Beschluss vom 29. Juni 2010 - 1 BvR 2358/08, juris Rn. 6; Beschluss vom 23. Februar 2016 - 2 BvR 60/16 und 2 BvR 63/16, juris Rn. 3).

Wille