Gesetze / Landesrecht Brandenburg / Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet „Königswald mit Havelseen und Seeburger Agrarlandschaft“

VO-ID212859

§ 9 Verhältnis zu anderen naturschutzrechtlichen Bestimmungen

Stand: 02.08.2026

Brandenburg

Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/VO-ID212859/9#abs-1 (1) Der Erlaß von Pflegeplänen zur Ausführung der in dieser

Verordnung festgelegten Schutz-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen und

zur Verwirklichung des Schutzzweckes und die Duldung von Maßnahmen des

Naturschutzes und der Landschaftspflege richten sich nach den §§ 29,

68 des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes.

Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/VO-ID212859/9#abs-2 (2) Soweit für den Bereich des Landschaftsschutzgebietes weitergehende

naturschutzrechtliche Vorschriften bestehen, bleiben diese unberührt.

Insbesondere gelten fort:

Verordnung über das Naturschutzgebiet "Sacrower See und

Königswald" des Regierungspräsidenten der Preußischen

Regierung in Potsdam vom 11. März 1941 (Amtsblatt der Preußischen

Regierung in Potsdam, Stück 12, vom 22. März 1941), geändert

durch die Anordnung Nr. 2 über Naturschutzgebiete des Vorsitzenden des

Landwirtschaftsrates beim Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik vom

30. April 1963 (Gesetzblatt Teil II Nr. 47 - Ausgabetag: 31. Mai 1963);

Verordnung über das Naturschutzgebiet "Ferbitzer Bruch" des

Ministers für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung vom 16. April 1996

(GVBl. II S. 722);

Verordnung über das Naturschutzgebiet "Döberitzer

Heide" des Ministers für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung vom

24. November 1997 (GVBl. II S. 882).

Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/VO-ID212859/9#abs-3 (3) Soweit diese Verordnung keine weitergehenden Vorschriften enthält,

bleiben die Regelungen über gesetzlich geschützte Teile von Natur und

Landschaft (§§ 31 bis 36 des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes)

und über den Schutz und die Pflege wildlebender Tier- und Pflanzenarten

(§§ 20 bis 26 b des Bundesnaturschutzgesetzes, §§ 37 bis 43

des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes) unberührt.

§ 8 § 10