Gesetze / Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz
StaRUG§ 82 Festsetzung der Vergütung
Stand: 01.01.2021
Wird zitiert von 5
Wichtigste und neueste Entscheidungen anzeigen
- AG Hamburg, 01.11.2022 – 61c RES 1/21
- AG Nürnberg, 29.11.2024 – RES 1297/23
- AG Nürnberg, 12.03.2025 – RES 1/25
- AG Köln, 26.02.2025 – 82 RES 1/24
- AG Düsseldorf, 29.09.2024 – 601 RES 2/23
„Zitiert von“ ist die Zahl der Entscheidungen im Bestand, die ihrerseits diese Entscheidung zitieren.
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/StaRUG/82#abs-1 (1) Auf Antrag des Restrukturierungsbeauftragten setzt das Restrukturierungsgericht nach Beendigung des Amtes des Restrukturierungsbeauftragten die Vergütung durch Beschluss fest.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/StaRUG/82#abs-2 (2) Das Restrukturierungsgericht entscheidet bei der Festsetzung der Vergütung nach Absatz 1 auch darüber, wer in welchem Umfang die Auslagen nach Nummer 9017 des Kostenverzeichnisses zum Gerichtskostengesetz zu tragen hat. Die Auslagen sind dem Schuldner aufzuerlegen. Abweichend von Satz 2 sind die Auslagen bei Bestellung eines fakultativen Restrukturierungsbeauftragten auf Antrag von Gläubigern den antragstellenden Gläubigern aufzuerlegen, soweit sie nicht für Tätigkeiten entstehen, die das Restrukturierungsgericht dem Restrukturierungsbeauftragten von Amts wegen oder auf Antrag des Schuldners übertragen hat.
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/StaRUG/82#abs-3 (3) Gegen die Festsetzung des Stundensatzes nach § 81 Absatz 4, gegen die Bestimmung oder Anpassung des Höchstbetrags nach § 81 Absatz 4 und 6 und gegen die Festsetzung der Vergütung steht dem Restrukturierungsbeauftragten und jedem Auslagenschuldner die sofortige Beschwerde zu.
Permalink zu Abs. 4recht.nulegal.eu/gesetze/StaRUG/82#abs-4 (4) Auf Antrag des Restrukturierungsbeauftragten ist ein angemessener Vorschuss auszuzahlen, wenn ihm erhebliche Auslagen entstanden sind oder voraussichtlich entstehen werden oder wenn die zu erwartende Vergütung für bereits erbrachte Arbeiten einen Betrag von 10 000 Euro übersteigt.