Gesetze / Landesrecht Sachsen / Sächsisches Wassergesetz

SächsWG

§ 39 Grundsätze (zu den §§ 47 und 48 WHG)

Stand: 26.08.2026

Sachsen

Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/S%C3%A4chsWG/39#abs-1 (1) Die Grundwasserneubildung darf durch Versiegelung des Bodens und andere Beeinträchtigungen der Versickerung nicht über das notwendige Maß hinaus behindert werden.

Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/S%C3%A4chsWG/39#abs-2 (2) Grundwasserentnahmen sind auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken. Bei Grundwasserentnahmen genießt die öffentliche Wasserversorgung Vorrang vor allen anderen Nutzungen des Grundwassers.

Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/S%C3%A4chsWG/39#abs-3 (3) Die zuständige Wasserbehörde kann von einem Benutzer des Grundwassers fordern, das entnommene Grundwasser nach der Benutzung wieder dem Untergrund zuzuführen, wenn es das Wohl der Allgemeinheit erfordert.

Permalink zu Abs. 4recht.nulegal.eu/gesetze/S%C3%A4chsWG/39#abs-4 (4) Vor der Benutzung des Grundwassers kann vom Antragsteller ein Gutachten über die Auswirkungen der Grundwasserbenutzung auf den Wasser- und Naturhaushalt und bestehende Versorgungssysteme gefordert werden.

§ 38 § 40