Gesetze / Dokumentenerstellungs- und -übermittlungsverordnung

DokErstÜbV

§ 3 Übermittlung elektronischer Dokumente

Stand: 13.03.2020

Bund3 Entscheidungen

Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/DokErst%C3%9CbV/3#abs-1 (1) Strafverfolgungsbehörden und Gerichte sollen einander Dokumente als elektronische Dokumente übermitteln, wenn die empfangende Stelle die Akten elektronisch führt. Führt die empfangende Stelle noch keine elektronischen Akten, sind elektronische Dokumente vor der Übermittlung nach Maßgabe des § 32e der Strafprozessordnung in die Papierform zu übertragen.

Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/DokErst%C3%9CbV/3#abs-2 (2) Abweichend von Absatz 1 Satz 2 können Staatsanwaltschaften, Finanzbehörden in Ermittlungsverfahren nach § 386 Absatz 2 der Abgabenordnung und § 14a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes und Gerichte, welche die Akten elektronisch führen, Dokumente auch dann als elektronische Dokumente an andere aktenführende Strafverfolgungsbehörden oder Gerichte übermitteln, wenn diese die Akten noch in Papierform führen.

Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/DokErst%C3%9CbV/3#abs-3 (3) Bei der Übermittlung eines elektronischen Dokuments im Format nach § 2 Absatz 1 soll auch eine zugrunde liegende Datei im ursprünglichen Format übermittelt werden, wenn dies der besseren Bearbeitbarkeit oder Lesbarkeit dient, weil bei der Übermittlung als PDF-Datei in dieser nicht sichtbare inhaltstragende Informationen der Ursprungsdatei nicht enthalten sind oder sonst durch den Formattransfer Qualitätsverluste entstanden sind.

Permalink zu Abs. 4recht.nulegal.eu/gesetze/DokErst%C3%9CbV/3#abs-4 (4) Dem elektronischen Dokument soll ein strukturierter maschinenlesbarer Datensatz beigefügt werden, der den nach § 7 Absatz 1 Nummer 2 bekanntgemachten Definitions- oder Schemadateien entspricht.

§ 2 § 4