Gesetze / Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen
39. BImSchVAnlage 5 (zu den §§ 14 und 15) Kriterien für die Festlegung der Mindestzahl der Probenahmestellen für ortsfeste Messungen der Werte für Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid und Stickstoffoxide, Partikel (PM10, PM2,5), Blei, Benzol und Kohlenmonoxid in der Luft
Stand: 01.07.2020
(Fundstelle: BGBl. I 2010, 1084 - 1085)
| Bevölkerung des Ballungsraums oder Gebiets (in Tausend) | Falls der maximale Wert die obere Beurteilungsschwelle überschreitet[1] | Falls der maximale Wert zwischen der oberen und der unteren Beurteilungsschwelle liegt | ||
|---|---|---|---|---|
| Schadstoffe außer PM | PM[2] (Summe aus PM10 und PM2,5) | Schadstoffe außer PM | PM2) (Summe aus PM10 und PM2,5) | |
| 0 – 249 | 1 | 2 | 1 | 1 |
| 250 – 499 | 2 | 3 | 1 | 2 |
| 500 – 749 | 2 | 3 | 1 | 2 |
| 750 – 999 | 3 | 4 | 1 | 2 |
| 1 000 – 1 499 | 4 | 6 | 2 | 3 |
| 1 500 – 1 999 | 5 | 7 | 2 | 3 |
| 2 000 – 2 749 | 6 | 8 | 3 | 4 |
| 2 750 – 3 749 | 7 | 10 | 3 | 4 |
| 3 750 – 4 749 | 8 | 11 | 3 | 6 |
| 4 750 – 5 999 | 9 | 13 | 4 | 6 |
| ≥ 6 000 | 10 | 15 | 4 | 7 |
1 Für NO2, Partikel, Benzol und Kohlenmonoxid: einschließlich mindestens einer Messstation für städtische Hintergrundquellen und einer Messstation für den Verkehr, sofern sich dadurch die Anzahl der Probenahmestellen nicht erhöht. Im Fall dieser Schadstoffe darf die Gesamtzahl der Messstationen für städtische Hintergrundquellen von der Anzahl der Messstationen für den Verkehr in jedem Land nicht um mehr als den Faktor 2 abweichen. Die Messstationen, an denen der Immissionsgrenzwert für PM10 im Zeitraum der letzten drei Jahre mindestens einmal überschritten wurde, werden beibehalten, sofern nicht auf Grund besonderer Umstände, insbesondere aus Gründen der Raumentwicklung, eine Verlagerung der Stationen erforderlich ist.
2 Werden PM2,5 und PM10 im Einklang mit § 16 an derselben Messstation gemessen, so ist diese als zwei gesonderte Probenahmestellen anzusehen. Die nach Abschnitt A Nummer 1 erforderliche Gesamtzahl der Probenahmestellen für PM2,5 und PM10 in jedem Land darf nicht um mehr als den Faktor 2 differieren und die Zahl der Messstationen für PM2,5 für städtische Hintergrundquellen in Ballungsräumen und städtischen Gebieten muss die Anforderungen von Abschnitt B erfüllen.
| Land | Anzahl der Probenahmestellen |
|---|---|
| Baden-Württemberg | 2 |
| Bayern | 3 |
| Berlin | 3 |
| Brandenburg | 2 |
| Bremen | 1 |
| Hamburg | 2 |
| Hessen | 3 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 2 |
| Niedersachsen | 2 |
| Nordrhein-Westfalen | 9 |
| Rheinland-Pfalz | 1 |
| Saarland | 1 |
| Sachsen | 1 |
| Sachsen-Anhalt | 2 |
| Schleswig-Holstein | 1 |
| Thüringen | 1. |
| Falls der maximale Wert die obere Beurteilungsschwelle überschreitet | Falls der maximale Wert zwischen der oberen und der unteren Beurteilungsschwelle liegt |
|---|---|
| 1 Station je 20 000 km2 | 1 Station je 40 000 km2 |
Änderungsverlauf
-
31.08.2015 Ausfertigung
Anlage 5 geändert durch Artikel 87 des Gesetzes vom 31. August 2015 (BGBl. I 1474)
BGBl. 2015 I S. 1474
Quelle öffnet die Stelle im Gesetzblatt, an der die Änderung angeordnet wurde; wo sich nur der ändernde Artikel sicher bestimmen lässt, öffnet der Knopf diesen Artikel. Gesetzgebungsmaterialien öffnet die amtliche Begründung zu genau dieser Regelungseinheit. Steht statt eines Knopfes nur die Fundstelle, liegt uns der Text dieser Ausgabe nicht vor.
Die Zuordnung einer Textänderung zum ändernden Gesetz ist abgeleitet — aus der Standangabe des Gesetzes und dem beobachteten Änderungsdatum — und keine amtliche Angabe. Maßgeblich ist allein das Gesetzblatt.