Gesetze / Bürgerliches Gesetzbuch
BGB§ 2166 Belastung mit einer Hypothek
Stand: 10.06.2019
Wird zitiert von 5
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- OLG Hamm, 06.12.2007 – 10 U 37/07Zitiert von 1
- OLG Bremen, 19.11.2020 – 5 U 22/20
- OLG Celle, 23.07.2015 – 6 U 27/15
- OLG Saarbrücken, 10.05.2023 – 5 U 57/22Erbrecht: Ausgleichungspflicht unter Abkömmlingen bei gewillkürter Erbfolge; Voraussetzungen einer Ausstattung durch Grundstücksübertragung an ein älteres Kind (hier: 48 Jahre) KI-generierter Titel – nicht vom Gericht verfasstZitiert von 2
- OLG Karlsruhe, 27.03.2015 – 8 U 70/14Zitiert von 1
„Zitiert von“ ist die Zahl der Entscheidungen im Bestand, die ihrerseits diese Entscheidung zitieren.
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/BGB/2166#abs-1 (1) Ist ein vermachtes Grundstück, das zur Erbschaft gehört, mit einer Hypothek für eine Schuld des Erblassers oder für eine Schuld belastet, zu deren Berichtigung der Erblasser dem Schuldner gegenüber verpflichtet ist, so ist der Vermächtnisnehmer im Zweifel dem Erben gegenüber zur rechtzeitigen Befriedigung des Gläubigers insoweit verpflichtet, als die Schuld durch den Wert des Grundstücks gedeckt wird. Der Wert bestimmt sich nach der Zeit, zu welcher das Eigentum auf den Vermächtnisnehmer übergeht; er wird unter Abzug der Belastungen berechnet, die der Hypothek im Range vorgehen.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/BGB/2166#abs-2 (2) Ist dem Erblasser gegenüber ein Dritter zur Berichtigung der Schuld verpflichtet, so besteht die Verpflichtung des Vermächtnisnehmers im Zweifel nur insoweit, als der Erbe die Berichtigung nicht von dem Dritten erlangen kann.
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/BGB/2166#abs-3 (3) Auf eine Hypothek der in § 1190 bezeichneten Art finden diese Vorschriften keine Anwendung.