Rechtsprechung / § 302 InsO

Entscheidungen zu § 302 InsO

395 Entscheidungen · Ausgenommene Forderungen

  1. FG Baden-Württemberg, 18.05.2017 – 1 K 3539/16 Urteil
  2. FG Niedersachsen, 12.12.2023 – 13 K 97/23 Urteil
  3. OLG Hamm, 14.12.2018 – 7 U 58/17 Urteil
  4. BFH, 19.08.2008 – VII R 6/07 Urteil

    Leitsatz 1. Eine Steuerhinterziehung (§ 370 AO) ist keine vorsätzlich begangene unerlaubte Handlung i. S. des § 302 Nr. 1 InsO.

  5. BGH, 19.12.2019 – IX ZR 53/18 Urteil

    Leitsatz Eine Verbindlichkeit des Schuldners aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung wird von der Restschuldbefreiung erfasst, wenn der Gläubiger die Forderung nicht unter Angabe des Rechtsgrundes bis spätestens zum…

  6. FG Hessen, 13.01.2011 – 13 K 1261/10 Urteil
  7. BGH, 16.11.2010 – VI ZR 17/10 Urteil

    Leitsatz Die dem Schuldner in einem Strafverfahren auferlegten Gerichtskosten sind keine Verbindlichkeiten aus unerlaubter Handlung im Sinne von § 302 Nr. 1 InsO .

  8. BGH, 18.11.2010 – IX ZR 67/10 Urteil

    Leitsatz 1. Die Klage eines Gläubigers auf Zinszahlung seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist nach dessen Aufhebung während der Treuhandphase ungeachtet einer möglichen späteren Restschuldbefreiung des Schuldners zulässig . 2…

  9. BGH, 05.04.2016 – VI ZR 283/15 Urteil

    Leitsatz Zur Restschuldbefreiung bei Schadensersatzansprüchen wegen Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung.

  10. BFH, 28.06.2022 – VII R 23/21 Urteil

    Leitsatz 1. Die Tatsachen, aus denen sich nach Einschätzung des Gläubigers ergibt, dass der bereits zur Insolvenztabelle festgestellten Forderung eine Steuerstraftat des Schuldners zugrunde liegt, können gemäß § 177 Abs. 1 InsO n…

  11. OLG Brandenburg, 10.12.2024 – 13 UF 130/22 Beschluss
  12. LG Köln, 10.02.2005 – 2 O 651/03 Urteil
  13. BGH, 01.10.2020 – IX ZR 199/19 Urteil

    Leitsatz 1. Eine Verbindlichkeit aus einem Steuerschuldverhältnis ist auch dann von der Restschuldbefreiung ausgenommen, wenn die Eintragung über die Verurteilung wegen einer Steuerstraftat nach §§ 370, 373 oder § 374 AO, welche …

  14. BGH, 21.07.2011 – IX ZR 151/10 Urteil

    Leitsatz 1. Hat der Schuldner eine vorsätzliche unerlaubte Handlung begangen, bestimmt sich der Kreis der von der Restschuldbefreiung ausgenommenen Forderungen danach, welche Rechtsfolgen das materielle Schadensrecht an die unerl…

  15. BGH, 16.12.2010 – IX ZR 24/10 Urteil

    Leitsatz Eine nicht oder ohne den Hinweis auf den Rechtsgrund der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung angemeldete Forderung wird auch dann von der Restschuldbefreiung erfasst, wenn die unterbliebene oder unvollständige An…

  16. LSG NRW, 15.03.2018 – L 19 AS 1286/17 Urteil
  17. BGH, 07.05.2013 – IX ZR 151/12 Urteil

    Leitsatz Von der Erteilung der Restschuldbefreiung sind Forderungen aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung nur dann ausgenommen, wenn die Anmeldung der Forderung und des Rechtsgrundes zur Tabelle spätestens bis zum Ablauf der sec…

  18. OLG Köln, 26.02.2026 – 5 U 61/25 Beschluss

    Leitsatz Erstattet eine Krankenversicherung ihrem Versicherungsnehmer Aufwendungen für eine Heilbehandlung, deren Kosten dem Versicherungsnehmer von dem behandelnden Arzt vorsätzlich zu Unrecht in Rechnung gestellt worden sind, s…

  19. OLG Köln, 07.01.2026 – 5 U 61/25 Beschluss
  20. AG Köln, 06.12.2023 – 75 IN 486/17 Beschluss
  21. AG Göttingen, 04.06.2008 – 74 IK 159/00 Beschluss
  22. BFH, 07.08.2018 – VII R 24, 25/17, VII R 24/17, VII R 25/17 Urteil

    Leitsatz 1. Das FA darf durch Verwaltungsakt gemäß § 251 Abs. 3 AO feststellen, dass ein Steuerpflichtiger im Zusammenhang mit Verbindlichkeiten aus einem Steuerschuldverhältnis wegen einer Steuerstraftat rechtskräftig verurteilt…

  23. BFH, 20.03.2012 – VII R 12/11 Urteil

    Leitsatz Hinterziehungszinsen sind keine Verbindlichkeiten aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung i.S. des § 302 Nr. 1 InsO. Sie sind deshalb nicht von der Restschuldbefreiung ausgeschlossen .

  24. OLG Karlsruhe, 04.01.2023 – 18 WF 181/22 Beschluss
  25. BGH, 25.06.2015 – IX ZR 199/14 Urteil

    Leitsatz 1. Der vollständige oder teilweise Verzicht auf die Wirkungen der Restschuldbefreiung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist unwirksam. 2. Der Schuldner kann den Schuldgrund einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Hand…

  26. BGH, 10.10.2013 – IX ZR 30/13 Urteil

    Leitsatz 1. Der Schuldner kann seinen Widerspruch gegen den angemeldeten, nicht titulierten Rechtsgrund der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung bereits vor Aufhebung des Insolvenzverfahrens mit der negativen Feststellungs…

  27. AG Düsseldorf, 06.02.2018 – 502 IN 155/14 Beschluss
  28. LG Dortmund, 10.07.2017 – 25 O 331/16 Urteil
  29. AG Ludwigshafen am Rhein, 11.01.2016 – 3c IK 486/15 Lu Beschluss
  30. LG Bielefeld, 22.12.2014 – 1 O 354/13 Urteil
  31. OLG Düsseldorf, 07.06.2013 – I-7 U 198/11 Urteil
  32. LAG Mecklenburg-Vorpommern, 22.09.2010 – 2 Sa 130/10 Urteil
  33. BGH, 13.02.2020 – IX ZB 39/19 Beschluss

    Leitsatz Verbindlichkeiten des Schuldners aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung in Höhe von mehr als 1.800.000 € schließen eine Stundung der Verfahrenskosten aus.

  34. BSG, 14.07.2014 – B 11 SF 1/14 R Beschluss
  35. FG Berlin-Brandenburg, 05.07.2021 – 16 K 11072/19 Urteil
  36. KG, 02.09.2019 – 13 UF 91/19 Beschluss
  37. AG Köln, 14.11.2017 – 73 IN 173/15 Beschluss
  38. AG Göttingen, 14.12.2016 – 74 IK 352/16 Beschluss
  39. OLG Hamm, 21.04.2015 – 9 U 32/15 Urteil
  40. OLG Düsseldorf, 27.01.2010 – I-15 U 195/09 Urteil
  41. BGH, 03.03.2016 – IX ZB 33/14 Beschluss

    Leitsatz 1. Hat der Anspruch aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung einen anderen Streitgegenstand als der titulierte Anspruch, kann der Schuldner gegenüber dem Feststellungsbegehren des Gläubigers einwenden, der Anspruc…

  42. BGH, 09.01.2014 – IX ZR 103/13 Urteil

    Leitsatz Der Rechtsgrund der vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung muss in der Anmeldung so beschrieben werden, dass der aus ihm hergeleitete Anspruch in tatsächlicher Hinsicht zweifelsfrei bestimmt ist und der Schuldner er…

  43. BGH, 02.12.2010 – IX ZR 247/09 Urteil

    Leitsatz 1. Der Anspruch des Gläubigers auf Feststellung des Rechtsgrundes einer vollstreckbaren Forderung als solcher aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung verjährt nicht nach den Vorschriften, welche für die Ver…

  44. BGH, 17.01.2008 – IX ZR 220/06 Urteil

    Leitsatz InsO § 174 Abs. 2, § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, § 177 Abs. 1 Satz 3, § 178 Abs. 1 und 3 Der Insolvenzverwalter ist verpflichtet, auch für eine bereits zur Tabelle festge- stellte Forderung nachträglich angemeldete Tatsache…

  45. BGH, 21.06.2007 – IX ZR 29/06 Urteil

    Leitsatz BGB § 823 Abs. 2 Be; StGB § 315c Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 1; InsO § 302 Nr. 1 Die Schadensersatzverbindlichkeiten desjenigen, der vorsätzlich im Straßenverkehr ein Fahrzeug geführt hat, obwohl er infolge des Genusses alk…

  46. AG Münster, 24.03.2017 – 73 IN 53/15 Beschluss
  47. OLG Brandenburg, 26.02.2013 – 6 U 32/11 Urteil
  48. KG, 30.08.2011 – 18 WF 93/11 Beschluss
  49. OLG Saarbrücken, 27.07.2010 – 4 U 531/09 - 152 Urteil
  50. AG Münster, 01.03.2004 – 77 IN 35/01 Beschluss

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