Entscheidungen zu § 15a InsO
284 Entscheidungen · Antragspflicht bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften
- LG Bochum, 02.03.2015 – II-2 KLs-35 Js 4/11-17/14 Urteil
- OLG Köln, 16.10.2014 – 2 Ws 396/14 Beschluss
- LG Frankfurt am Main, 10.09.2013 – 3-09 O 96/13 Urteil
- LG Frankfurt am Main, 13.08.2013 – 3-09 O 78/13 Urteil
- BVerfG, 10.01.2018 – 2 BvR 2993/14 Stattgebender Kammerbeschluss
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BGH, 22.10.2025 – I ZB 47/25
Beschluss
Leitsatz 1. Zur Abgabe der Vermögensauskunft für eine GmbH ist grundsätzlich diejenige Person verpflichtet, die im Zeitpunkt des für die Abgabe der Vermögensauskunft bestimmten Termins ihr Geschäftsführer ist. 2. Die Pflicht zur …
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BGH, 27.02.2025 – 5 StR 287/24
Urteil
Leitsatz Zur faktischen Geschäftsführung bei Firmenbestattungen.
- BGH, 11.07.2019 – 1 StR 456/18 Beschluss
- BGH, 21.03.2018 – 1 StR 423/17 Beschluss
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BGH, 21.10.2014 – II ZR 113/13
Urteil
Leitsatz Hat eine insolvenzreife GmbH die von ihr geschuldete vertragliche Leistung nicht ordnungsgemäß erbracht und ist dadurch die Schädigung des Vermögens des Vertragspartners der GmbH durch deliktisches Handeln eines Dritten …
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BGH, 22.10.2013 – II ZR 394/12
Urteil
Leitsatz Ein Vermieter, der dem Mieter vor Insolvenzreife Räume überlassen hat, ist regelmäßig Altgläubiger und erleidet keinen Neugläubigerschaden infolge der Insolvenzverschleppung, weil er sich bei Insolvenzreife nicht von dem…
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BGH, 15.03.2011 – II ZR 204/09
Urteil
Leitsatz Der Anspruch auf Ersatz des Neugläubigerschadens gemäß § 823 Abs. 2 BGB, § 64 Abs. 1 GmbHG aF (jetzt: § 823 Abs. 2 BGB, § 15a Abs. 1 InsO) verjährt nach den für deliktische Ansprüche allgemein geltenden Vorschriften; § 4…
- OLG Frankfurt am Main, 16.01.2025 – 7 W 20/24 Beschluss
- BayObLG, 31.05.2024 – 101 VA 243/23 Beschluss
- VG Ansbach, 08.12.2023 – AN 4 K 23.1233 Urteil
- OLG Hamm, 25.01.2023 – 8 U 153/21 Urteil
- FG Münster, 19.12.2022 – 4 K 1158/20 L Urteil
- LG Neuruppin, 12.12.2022 – 13 KLs 8/21 Urteil
- KG, 03.04.2020 – 14 U 156/19 Urteil
- LG Frankfurt (Oder), 28.10.2019 – 22 Wi Qs 6/19 Beschluss
- AG Frankfurt (Oder), 23.05.2019 – 412 Cs 147/18 Beschluss
- OVG NRW, 28.01.2019 – 14 B 1696/18 Beschluss
- LG Bielefeld, 29.08.2017 – 8 O 409/16 Urteil
- OLG Frankfurt am Main, 11.11.2014 – 20 W 317/11 Beschluss
- OLG Köln, 21.07.2014 – 2 Wx 191/14 Beschluss
- LG Dortmund, 09.01.2014 – 33 KLS - 170 Js 1349/09- 170 Js 2033/10 - 1/14 Urteil
- LG Dortmund, 09.01.2014 – 33 KLs 1/14 Urteil
- OLG Köln, 09.07.2013 – 19 U 34/13 Beschluss
- OLG Köln, 28.06.2013 – 19 U 91/10 Urteil
- OLG Zweibrücken, 03.06.2013 – 3 W 87/12 Beschluss
- OLG Düsseldorf, 22.11.2011 – I-23 U 205/10 Urteil
- LG Freiburg, 08.11.2010 – 8 Ns 420 Js 9168/09; 8 Ns 420 Js 9168/09 - AK 2/10 Urteil
- OLG Karlsruhe, 19.06.2009 – 14 U 137/07 Urteil
- BVerfG, 10.02.2022 – 1 BvR 1073/21 Nichtannahmebeschluss
- BVerfG, 16.08.2021 – 2 BvR 972/21 Nichtannahmebeschluss
- BVerfG, 09.11.2016 – 2 BvR 545/16 Stattgebender Kammerbeschluss
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BGH, 25.06.2026 – IX ZB 6/24
Beschluss
Leitsatz 1. Der Schuldner kann den Eigenantrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens auch dann noch bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder rechtskräftigen Abweisung seines Antrags zurücknehmen, wenn das Insolvenzgericht i…
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BGH, 02.12.2025 – II ZR 114/24
Urteil
Leitsatz Die Haftung eines Geschäftsführers wegen sittenwidriger Schädigung durch Unterstützung eines von der Gesellschaft betriebenen betrügerischen Anlagesystems umfasst auch erst nach seiner Abberufung geschlossene Anlagevertr…
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BGH, 27.10.2020 – II ZR 355/18
Urteil
Leitsatz Eine masseschmälernde Zahlung aus dem Vermögen einer insolvenzreifen Gesellschaft gemäß § 64 Satz 1 GmbHG kann grundsätzlich nicht durch eine Vorleistung des Zahlungsempfängers kompensiert werden.
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BGH, 19.11.2019 – II ZR 233/18
Versäumnisurteil
Leitsatz 1. § 64 Satz 1 GmbHG ist kein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB (Bestätigung von BGH, Beschluss vom 21. Mai 2019 - II ZR 337/17, ZIP 2019, 1719 Rn. 19). 2. Der Gläubiger einer GmbH kann den Erstattungsanspruch d…
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BGH, 08.02.2018 – IX ZR 103/17
Urteil
Leitsatz 1. Die insolvenzrechtlichen Voraussetzungen und Wirkungen einer Aufrechnung sowie die Anfechtbarkeit einer Aufrechnungslage sind grundsätzlich Gegenstand des allgemeinen Insolvenzstatuts und unterliegen daher der lex for…
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BGH, 26.01.2017 – IX ZR 285/14
Urteil
Leitsatz 1. Besteht für eine Kapitalgesellschaft ein Insolvenzgrund, scheidet eine Bilanzierung nach Fortführungswerten aus, wenn innerhalb des Prognosezeitraums damit zu rechnen ist, dass das Unternehmen noch vor dem Insolvenzan…
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BGH, 05.03.2015 – IX ZR 133/14
Urteil
Leitsatz 1. Eine qualifizierte Rangrücktrittsvereinbarung stellt einen Schuld- oder Schuldänderungsvertrag dar, nach dessen Inhalt die Forderung des Gläubigers nicht mehr passiviert wird und nur im Falle eines die Verbindlichkeit…
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BGH, 18.11.2014 – II ZR 231/13
Urteil
Leitsatz 1. Die Ersatzpflicht des Organs für Zahlungen nach Insolvenzreife entfällt, soweit die durch die Zahlung verursachte Schmälerung der Masse in einem unmittelbaren Zusammenhang mit ihr ausgeglichen wird. 2. Der als Ausglei…
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BGH, 06.06.2013 – IX ZR 204/12
Urteil
Leitsatz 1. Erklärt der vertraglich lediglich mit der Erstellung der Steuerbilanz betraute Steuerberater, dass eine insolvenzrechtliche Überschuldung nicht vorliege, haftet er der Gesellschaft wegen der Folgen der dadurch bedingt…
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BGH, 14.05.2012 – II ZR 130/10
Urteil
Leitsatz Der Schutzbereich der Insolvenzantragspflicht umfasst auch solche Schäden des Neugläubigers, die durch eine fehlerhafte Bauleistung der insolvenzreifen Gesellschaft am Bauwerk verursacht werden und von dieser wegen fehle…
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BGH, 21.10.2010 – IX ZR 220/09
Urteil
Leitsatz Den Insolvenzverwalter trifft keine insolvenzspezifische Pflicht, Masseunzulänglichkeit zu dem Zweck rechtzeitig anzuzeigen, dass nachfolgende Wohngeldansprüche einer Wohnungseigentümergemeinschaft als Neumasseschuld bev…
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BGH, 23.09.2010 – IX ZB 282/09
Beschluss
Leitsatz Der Insolvenzantrag eines nachrangigen Gläubigers ist auch dann zulässig, wenn dieser im eröffneten Verfahren keine Befriedigung erwarten kann .
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BGH, 01.02.2010 – II ZR 209/08
Versäumnisurteil
Leitsatz 1. Eine Zurückverweisung an das Erstgericht gemäß § 538 Abs. 2 Nr. 1 ZPO kommt nur dann in Betracht, wenn das erstinstanzliche Verfahren an einem so wesentlichen Mangel leidet, dass es keine Grundlage für eine die Instan…
- VG Aachen, 13.06.2025 – 10 L 36/25 Beschluss
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