Rechtsprechung / § 5 GrEStG 1983

Entscheidungen zu § 5 GrEStG 1983

112 Entscheidungen · Übergang auf eine Gesamthand

  1. FG Saarland, 12.08.2008 – 2 K 2417/04 Urteil
  2. FG Münster, 10.12.2008 – 8 K 4556/05 GrE Urteil
  3. FG Baden-Württemberg, 26.04.2024 – 5 K 1696/23 Urteil
  4. FG Köln, 19.12.2007 – 5 K 4403/03 Urteil
  5. FG Münster, 20.05.2021 – 8 K 973/20 GrE,F Urteil
  6. BFH, 08.11.2023 – II R 20/21 Urteil

    Leitsatz NV: Die Steuerbefreiung gemäß § 5 Abs. 2 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) entfällt rückwirkend, wenn sich der Anteil des Kommanditisten im maßgebenden Fünfjahreszeitraum tatsächlich im Sinne des § 5 Abs. 3 GrEStG v…

  7. BFH, 25.09.2013 – II R 2/12 Urteil

    Leitsatz 1. Bringen die Gesellschafter einer KG ein ihnen gehörendes Grundstück in die KG ein und wird die KG anschließend in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt, sind die Voraussetzungen für die Nichterhebung der Grunderwerbste…

  8. FG Düsseldorf, 05.05.2004 – 7 K 6255/03 GE Urteil
  9. BFH, 27.08.2025 – II R 50/21 Urteil

    Leitsatz 1. Ist ein Grundstück vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens in eine Gesamthandsgemeinschaft eingebracht und der steuerbare Erwerbsvorgang nach § 5 Abs. 2 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) ganz oder teilweise von der…

  10. BFH, 15.01.2019 – II R 39/16 Urteil

    Leitsatz Bei einer steuerbegünstigten Einbringung eines Grundstücks in eine Gesamthand ist die Verminderung der Beteiligung eines grundstückseinbringenden Gesellschafters am Vermögen der Gesamthand nach § 19 Abs. 2 Nr. 4 GrEStG a…

  11. FG Düsseldorf, 07.12.2011 – 7 K 3027/11 GE Urteil
  12. BFH, 07.10.2009 – II R 58/08 Urteil

    Leitsatz § 5 Abs. 3 GrEStG setzt die objektive Möglichkeit einer Steuerumgehung voraus und ist daher einschränkend dahingehend auszulegen, dass – trotz der Verminderung der vermögensmäßigen Beteiligung des grundstückseinbringende…

  13. BFH, 02.04.2008 – II R 53/06 Urteil

    Leitsatz Die Vergünstigungsvorschrift des § 5 Abs. 1 GrEStG ist auf eine Anteilsvereinigung (§ 1 Abs. 3 Nr. 1 und Nr. 2 GrEStG) in der Person einer Gesamthand nicht (entsprechend) anwendbar.

  14. BFH, 20.12.2011 – II R 42/10 Urteil

    Leitsatz 1. NV: Erwirbt eine GbR, an der je zur Hälfte geschiedene Ehegatten beteiligt sind, im Rahmen der Vermögensauseinandersetzung nach Scheidung der Ehegatten ein Grundstück aus dem Alleineigentum eines Ehegatten, ist dieser…

  15. BFH, 15.12.2004 – II R 37/01 Urteil

    Leitsatz 1. Die Vergünstigung nach § 5 Abs. 2 GrEStG ist nicht zu gewähren, wenn die Grundstücksübertragung auf die Gesamthand zu einem Zeitpunkt erfolgte, zu dem die Veränderung der Gesellschafterstellung des bisherigen Alleinei…

  16. BFH, 26.02.2003 – II B 202/01 Beschluss

    Leitsatz Bei der Anwendung des § 5 GrEStG 1983 können der Gesamthand über den Rechtsgedanken des § 3 Nr. 6 GrEStG 1983 persönliche Eigenschaften der Gesamthänder quotal zugerechnet werden. § 5 GrEStG 1983 ist dementsprechend auch…

  17. BFH, 22.02.2017 – II R 52/14 Urteil

    Leitsatz 1. Eine Anteilsvereinigung ist nach § 3 Nr. 2 Satz 1 GrEStG von der Grunderwerbsteuer befreit, wenn die Übertragung der Anteile an der grundbesitzenden Gesellschaft sowohl der Schenkungsteuer als auch der Grunderwerbsteu…

  18. FG Köln, 02.05.2007 – 5 K 6275/03 Urteil
  19. BFH, 30.10.2024 – II R 14/23 Urteil

    Leitsatz 1. Eine grunderwerbsteuerbare Anteilsvereinigung durch Übertragung von Anteilen an einer grundbesitzenden Kapitalgesellschaft auf eine niederländische Stiftung ("stichting") ist nicht nach § 5 Abs. 1 des Grunderwerbsteue…

  20. FG Düsseldorf, 04.05.2023 – 11 K 2851/21 GE Urteil
  21. BFH, 17.12.2014 – II R 2/13 Urteil

    Leitsatz Die Anrechnung der Bemessungsgrundlage nach § 1 Abs. 2a Satz 3 GrEStG für einen Grundstückserwerb der Personengesellschaft von ihrem Gesellschafter auf die Bemessungsgrundlage für einen späteren steuerbaren Wechsel im Ge…

  22. BFH, 30.10.1996 – II R 72/94 Urteil

    Leitsatz 1. Die Steuervergünstigung nach § 5 GrEStG 1983 ist zu versagen, wenn der Einbringende entsprechend einem im Einbringungszeitpunkt bereits bestehenden Plan im zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit der Grundstücksübe…

  23. FG Rheinland-Pfalz, 07.09.2023 – 4 K 1727/22 Urteil
  24. BFH, 04.05.2011 – II B 151/10 Beschluss

    Leitsatz 1. NV: Wird eine Gesamthand innerhalb von fünf Jahren nach dem Übergang eines Grundstücks vom Alleineigentümer auf diese in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt, steht § 5 Abs. 2 GrEStG der Festsetzung von Grunderwerbste…

  25. BFH, 10.12.2008 – II R 55/07 Urteil

    Leitsatz Vor Einführung des § 5 Abs. 3 GrEStG war die Steuervergünstigung des § 5 Abs. 2 GrEStG ganz oder teilweise zu versagen, wenn zwischen den Gesellschaftern der erwerbenden Gesamthand abgesprochen (geplant) war, dass der gr…

  26. BFH, 10.07.1996 – II R 33/94 Urteil

    Leitsatz Besteht zum Zeitpunkt der Einbringung eines Grundstücks in eine GbR durch einen Gesellschafter die Abrede, daß sich in zeitlichen und sachlichem Zusammenhang damit die vermögensmäßige Beteiligung des einbringenden Gesamt…

  27. FG Mecklenburg-Vorpommern, 17.10.2007 – 3 K 233/07 Urteil
  28. BFH, 25.06.2003 – II R 20/02 Urteil

    Leitsatz Wird eine Kapitalgesellschaft in zeitlichem und sachlichem Zusammenhang mit – ab 1. Januar 2000: innerhalb von fünf Jahren nach – der Übertragung eines Grundstücks auf eine Personengesellschaft, an der sie beteiligt ist,…

  29. FG Münster, 10.03.2022 – 8 K 1945/19 GrE Urteil
  30. FG Rheinland-Pfalz, 03.05.2012 – 4 K 1734/09 Urteil
  31. FG Mecklenburg-Vorpommern, 17.10.2007 – 3 K 234/07 Urteil
  32. BFH, 04.06.2025 – II R 42/21 Urteil

    Leitsatz 1. Die Übertragung eines Grundstücks von einer Erbengemeinschaft auf eine Personengesellschaft bei Teilung des Nachlasses ist zu dem Anteil von der Grunderwerbsteuer befreit, zu welchem ein Miterbe an der erwerbenden Per…

  33. BFH, 23.07.2024 – II R 11/22 Urteil

    Leitsatz 1. Ein inländisches Grundstück ist einer Gesellschaft für den nach § 1 Abs. 3 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) der Grunderwerbsteuer unterliegenden Rechtsvorgang zuzurechnen, wenn sie zuvor in Bezug auf dieses Grun…

  34. FG Münster, 12.01.2023 – 8 K 169/21 F Urteil
  35. BFH, 12.01.2022 – II R 4/20 Urteil

    Leitsatz Eine Anteilsminderung i.S. des § 6 Abs. 3 Satz 2 GrEStG liegt vor, wenn die Beteiligung am Vermögen der Gesamthand gemindert wird. Das kann durch Veräußerung des Gesellschaftsanteils selbst bewirkt werden oder auch durch…

  36. BFH, 12.01.2022 – II R 16/20 Urteil

    Leitsatz 1. Ein Anteil am Vermögen der Gesamthand i.S. des § 6 GrEStG kann auch über eine mehrstöckige Beteiligung vermittelt werden. 2. Bei Treuhandverhältnissen ist der Anteil am Vermögen der Gesamthand dem Treuhänder zuzurechn…

  37. BFH, 23.02.2021 – II R 22/19 Urteil

    Leitsatz 1. Erwirbt ein Treuhänder von einem Dritten für den Treugeber ein Grundstück (Erwerbstreuhand), ist sowohl der Grundstückserwerb durch den Treuhänder als auch der Erwerb der Verwertungsbefugnis durch den Treugeber grunde…

  38. FG Münster, 16.02.2006 – 8 K 2314/02 GrE Urteil
  39. BFH, 24.04.2013 – II R 17/10 Urteil

    Leitsatz 1. Die mittelbare Änderung des Gesellschafterbestandes einer grundstücksbesitzenden Personengesellschaft i.S. des § 1 Abs. 2a GrEStG ist ausschließlich nach wirtschaftlichen Maßstäben zu beurteilen. Kapital- und Personen…

  40. BFH, 14.12.2000 – II B 123/99 Beschluss
  41. FG Nürnberg, 03.04.2025 – 4 K 1295/23 Urteil
  42. BFH, 25.02.2026 – II R 5/24 Urteil

    Leitsatz 1. Der Erwerb eines Anteils an einer Personengesellschaft durch eine zuvor nicht zivilrechtlich an der Gesellschaft beteiligte Person erfüllt --unter den weiteren Voraussetzungen der Norm-- den Tatbestand des § 1 Abs. 2a…

  43. BFH, 05.11.2025 – II R 9/23 Urteil

    Leitsatz 1. Der Erwerb einer unmittelbaren Beteiligung an einer Personengesellschaft durch den Treugeber vom Treuhänder erfüllt --unter den weiteren Voraussetzungen der Norm-- den Tatbestand des § 1 Abs. 2a Satz 1 des Grunderwerb…

  44. BFH, 25.09.2013 – II R 17/12 Urteil

    Leitsatz 1. Geht ein Grundstück von einer Gesamthand auf eine andere Gesamthand (gegebenenfalls nach § 1 Abs. 2a GrEStG auch nur fiktiv) über, wird bei Identität der Beteiligungsverhältnisse die Steuer nach § 6 Abs. 3 Satz 1 GrES…

  45. BFH, 29.02.2012 – II R 57/09 Urteil

    Leitsatz 1. Die Übertragung von mindestens 95 % der Anteile an einer grundbesitzenden Personengesellschaft ist auch dann nach § 1 Abs. 2a GrEStG steuerbar, wenn der (Alt-)Gesellschafter nach der Übertragung der Anteile weiter mit…

  46. BFH, 18.12.2002 – II R 13/01 Urteil

    Leitsatz Die Steuervergünstigung des § 6 Abs. 3 GrEStG 1983 ist (auch) dann nicht zu gewähren, wenn in sachlichem und zeitlichem Zusammenhang mit der Grundstücksübertragung auf die erwerbende Gesamthand diese entsprechend einer z…

  47. BFH, 26.07.1995 – II R 68/92 Urteil

    Leitsatz Ein Rechtsgeschäft, das den Anspruch auf "Übertragung aller Anteile der (Personen-) Gesellschaft" begründet (§ 1 Abs. 3 Nr. 3 GrEStG 1983), liegt grundsätzlich nicht vor, wenn neben dem (den) übertragenen Personengesells…

  48. FG Münster, 09.11.2004 – 8 K 5501/03 GrE Urteil
  49. FG Münster, 12.10.2004 – 8 K 5451/01 GrE Urteil
  50. BFH, 25.03.2026 – II R 30/25 Urteil

    Leitsatz 1. Gehört ein Grundstück zum Vermögen einer Personengesellschaft, entfällt die grunderwerbsteuerrechtliche Zurechnung des Grundstücks nicht dadurch, dass ein an der Personengesellschaft beteiligter Gesellschafter mit ein…

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