Rechtsprechung / Art 48 BGBEG

Entscheidungen zu Art 48 BGBEG

28 Entscheidungen · Namenswahl

  1. BGH, 14.11.2018 – XII ZB 292/15 Beschluss

    Leitsatz 1. Vom Anwendungsbereich des Art. 48 Satz 1 EGBGB ist nicht nur der mit einem statusbegründenden oder statusändernden familienrechtlichen Ereignis zusammenhängende Namenserwerb erfasst, sondern auch der Namenserwerb, der…

  2. BGH, 20.02.2019 – XII ZB 130/16 Beschluss

    Leitsatz 1. Art. 48 Satz 1 EGBGB ermöglicht grundsätzlich nicht die Wahl eines im EU-Ausland registrierten Namens, wenn dieser rechtswidrig nicht nach deutschem Namensrecht gebildet wurde, obwohl aus der kollisionsrechtlichen Sic…

  3. BGH, 26.04.2017 – XII ZB 177/16 Beschluss

    Leitsatz Die Wahlmöglichkeit nach Art. 48 EGBGB beschränkt sich nicht auf dem deutschen Recht bekannte Namensbestandteile. Wählbar ist vielmehr der gesamte im Ausland erworbene Name (hier: Mittelname nach dänischem Recht).

  4. EuGH, 24.11.2016 – C-541/15 Schlussanträge des Generalanwalts

    Leitsatz Nach alledem schlage ich dem Gerichtshof vor, die Vorlagefrage des Amtsgerichts Wuppertal (Deutschland) wie folgt zu beantworten: Art. 21 AEUV steht dem nicht entgegen, dass die Behörden eines Mitgliedstaats auf der Grun…

  5. KG, 17.03.2016 – 1 W 19/15 Beschluss
  6. KG, 15.05.2014 – 1 W 75/14 Beschluss
  7. BGH, 19.10.2022 – XII ZB 425/21 Beschluss

    Leitsatz 1. Bei einer Zweifelsvorlage nach § 49 Abs. 2 PStG müssen die Zweifel des Standesbeamten die Vornahme einer konkret zu benennenden Amtshandlung betreffen; das Vorlagerecht dient nicht zur Klärung abstrakter Rechtsfragen …

  8. KG, 19.01.2016 – 1 W 460/15 Beschluss
  9. AG Schöneberg, 12.01.2015 – 71 III 207/14 Beschluss
  10. OVG Saarland, 26.11.2018 – 2 D 137/18 Beschluss
  11. OLG Brandenburg, 28.08.2021 – 7 W 87/21 Beschluss
  12. BGH, 09.01.2019 – XII ZB 188/17 Beschluss

    Leitsatz Zur Annahme einer deutschsprachigen Adelsbezeichnung im Wege einer unter englischem Recht ("deed poll") erfolgten privatautonomen Namensänderung (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 14. November 2018, XII ZB 292/15, juri…

  13. AG Schöneberg, 23.01.2015 – 71 III 315/14 Beschluss
  14. BGH, 08.12.2021 – XII ZB 60/18 Beschluss

    Leitsatz Die Rechtswahl nach Art. 10 Abs. 3 EGBGB erfasst auch den Vatersnamen bulgarischen Rechts.

  15. EuGH, 02.06.2016 – C-438/14 Urteil

    Leitsatz Art. 21 AEUV ist dahin auszulegen, dass die Behörden eines Mitgliedstaats nicht verpflichtet sind, den Nachnamen eines Angehörigen dieses Mitgliedstaats anzuerkennen, wenn dieser auch die Angehörigkeit eines anderen Mitg…

  16. OLG Frankfurt am Main, 25.05.2023 – 20 W 147/21 Beschluss
  17. EuGH, 08.06.2017 – C-541/15 Urteil
  18. AG Wuppertal, 24.09.2015 – 110 III 3/15 Beschluss
  19. BGH, 05.02.2025 – XII ZB 251/23 Beschluss

    Leitsatz Richtet sich die Namensführung eines Betroffenen nach seinem britischen Heimatrecht, kann auch ein von ihm im Vereinigten Königreich durch privatautonome Namensänderung unter Verwendung eines „Deed of Change of Name (Dee…

  20. AG Schöneberg, 07.02.2023 – 71c III 106/22 Beschluss
  21. EuGH, 14.01.2016 – C-438/14 Schlussanträge des Generalanwalts

    Leitsatz Nach alledem schlage ich dem Gerichtshof vor, die Vorlagefrage des Amtsgerichts Karlsruhe wie folgt zu beantworten: Die Art. 18 AEUV, 20 AEUV und 21 AEUV sind dahin auszulegen, dass die Behörden eines Mitgliedstaats verp…

  22. KG, 18.01.2018 – 1 W 563/16 Beschluss
  23. BGH, 03.02.2021 – XII ZB 391/19 Beschluss

    Leitsatz 1. Die Bestimmung des Geburtsnamens nach § 1617b Abs. 1 BGB richtet sich auf den vom Elternteil, dessen Name dem Kind erteilt werden soll, rechtmäßig zu führenden Namen. Wenn dieser nicht dem tatsächlich geführten und im…

  24. BGH, 09.05.2018 – XII ZB 47/17 Beschluss

    Leitsatz Eine ausländische Rechtsordnung, die die Namensbestimmung für ein minderjähriges Kind in die freie Wahl der sorgeberechtigten Eltern stellt und auch die Erteilung eines sogenannten Phantasienamens zulässt (hier: australi…

  25. BGH, 20.07.2016 – XII ZB 489/15 Beschluss

    Leitsatz 1. Die Erklärung, mit der der sorgeberechtigte Elternteil nach § 1617a Abs. 2 BGB dem Kind den Namen des anderen Elternteils erteilt, ist eine amtsempfangsbedürftige Willenserklärung. Sie wird erst mit Zugang beim zustän…

  26. AG Schweinfurt, 17.11.2022 – 05 UR III 12/22 Beschluss
  27. KG, 08.02.2022 – 1 W 277/21 Beschluss
  28. KG, 09.05.2019 – 1 W 110/16 Beschluss