Entscheidungen zu § 426 BGB
1.303 Entscheidungen · Ausgleichungspflicht, Forderungsübergang
- BAG, 28.06.2018 – 8 AZR 141/16 Urteil
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BAG, 21.12.2016 – 5 AZR 266/16
Urteil
Leitsatz Der Arbeitgeber kann sich auf den besonderen Erfüllungseinwand des Abzugs und der Abführung von Lohnsteuer nur für den abzurechnenden Kalendermonat und ggf. als Korrektur für den Vormonat berufen.
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BFH, 03.02.2016 – X R 25/12
Urteil
Leitsatz 1. Der Steuerpflichtige verliert durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über sein Vermögen nicht generell die Befugnis, von ihm getätigte bzw. ihm zurechenbare Aufwendungen als Betriebsausgaben gemäß § 4 Abs. 4 EStG…
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BFH, 26.08.2014 – VII R 16/13
Urteil
Leitsatz NV: Im Verhältnis zwischen insolventer Organgesellschaft, Organträger und Finanzamt liegt ein Verstoß gegen Treu und Glauben vor, wenn der Organträger einen Umsatzsteuer-Erstattungsanspruch geltend macht, obwohl das Fina…
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BFH, 19.03.2014 – V B 14/14
Beschluss
Leitsatz Es ist ernstlich zweifelhaft, ob die Zusammenfassung mehrerer Personen zu einem Unternehmen durch die umsatzsteuerrechtliche Organschaft nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens fortbesteht. Dies gilt gleichermaßen für…
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BSG, 23.08.2013 – B 8 SO 7/12 R
Urteil
Leitsatz 1. Der Sozialhilfeträger muss im Rahmen der Erbenhaftung bei einer Mehrheit von Erben, die mit dem Nachlass als Gesamtschuldner für an den Erblasser geleistete Sozialhilfe haften, regelmäßig Ermessen ausüben, welchen Ges…
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BFH, 08.08.2013 – V R 18/13
Urteil
Leitsatz 1. Bestellt das Insolvenzgericht für die Organgesellschaft einen vorläufigen Insolvenzverwalter und ordnet es zugleich gemäß § 21 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 InsO an, dass Verfügungen nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Inso…
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BFH, 16.04.2010 – IV B 94/09
Beschluss
Leitsatz 1. NV: Das Ausscheiden eines persönlich haftenden Gesellschafters einer KGaA mit negativem Kapitalkonto führt grundsätzlich nur dann zu einem Veräußerungsgewinn oder Aufgabegewinn, wenn der Ausscheidende ein Entgelt erhä…
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BFH, 23.09.2009 – VII R 43/08
Urteil
Leitsatz 1. Bezahlt in einer umsatzsteuerlichen Organschaft die Organgesellschaft kurz vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen die Steuerschuld des Organträgers, so ist die Zahlung nach § 134 InsO anfechtbar, wenn…
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BAG, 30.04.2008 – 5 AZR 725/07
Urteil
Leitsatz Die Abführung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen begründet einen besonderen Erfüllungseinwand, den der Arbeitgeber einem Vergütungsanspruch des Arbeitnehmers entgegenhalten kann.
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BFH, 29.04.2008 – VIII R 98/04
Urteil
Leitsatz Nutzt ein Ehegatte einen Kellerraum des im Miteigentum der Eheleute stehenden Einfamilienhauses als Lagerraum für seine Arztpraxis, so erhöhen die anteilig auf diesen Raum entfallenden stillen Reserven bei Veräußerung de…
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BFH, 13.12.2007 – VI R 75/04
Urteil
Leitsatz Lässt sich für Steuerrückstände, die aus einer geänderten Steuerfestsetzung herrühren, ein Aufteilungsmaßstab nach § 273 Abs. 1 AO nicht ermitteln, weil die fiktiven getrennten Veranlagungen bei keinem der Gesamtschuldne…
- BSG, 13.07.2006 – B 7a AL 32/05 R Urteil
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BFH, 20.12.2005 – V R 14/04
Urteil
Leitsatz 1. Die unentgeltliche Lieferung öffentlicher Straßen und Flächen durch einen Erschließungsträger in der Rechtsform einer GmbH an ihren Gesellschafter (Gemeinde) unterlag nach § 1 Abs. 1 Nr. 3 UStG 1993 der Umsatzsteuer.
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BFH, 21.12.2004 – I R 107/03
Beschluss
Leitsatz Ohne eine vertragliche Grundlage scheidet die gewinnmindernde Berücksichtigung einer Gewerbesteuerumlage bei der Organgesellschaft jedenfalls dann aus, wenn beim Organträger wegen eigener Verluste keine Gewerbesteuer anf…
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BAG, 16.06.2004 – 5 AZR 521/03
Urteil
Leitsatz Der Arbeitgeber kann gemäß § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB i. V. m. § 42d Abs. 1 Nr. 1 EStG die Erstattung nachentrichteter Lohnsteuer vom Arbeitnehmer verlangen, wenn er zu wenig Lohnsteuern einbehalten und an das Finanzamt abg…
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BFH, 05.06.2003 – IV R 36/02
Urteil
Leitsatz 1. Hat ein Gesellschafter, dessen Besteuerungsgrundlagen mangels Abgabe einer Feststellungserklärung zu schätzen sind, Verluste im Bereich seines Sonderbetriebsvermögens erlitten, kann sein Anteil am Gesamtgewinn der Mit…
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BFH, 07.11.2001 – I R 57/00
Urteil
Leitsatz Die Berechnung der Gewerbesteuerumlage im Organkreis nach der sog. Belastungsmethode ("Stand-alone-Methode") führt jedenfalls für das Jahr 1985 nicht zur Annahme einer vGA. KStG § 8 Abs. 3 Satz 2; GewStG a.F. § 2 Abs.…
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BFH, 12.04.2000 – XI R 127/96
Urteil
Leitsatz Überlässt der geschiedene Ehemann seiner Ehefrau, die beide Miteigentümer eines Einfamilienhauses sind, aufgrund einer Unterhaltsvereinbarung das Haus zur alleinigen Nutzung, so kann er den Mietwert seines Miteigentumsan…
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BFH, 02.12.1999 – IX R 21/96
Urteil
Leitsatz 1. Haben Ehegatten zur Finanzierung einer vermieteten Eigentumswohnung, die der Ehefrau gehört, zunächst ein gemeinsames Darlehen aufgenommen, dieses später aber in der Weise umgeschuldet, dass nur noch der Ehemann Darle…
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BFH, 02.12.1999 – IX R 45/95
Urteil
Leitsatz 1. Nehmen Eheleute gemeinsam ein gesamtschuldnerisches Darlehen zur Finanzierung eines vermieteten Gebäudes auf, das einem von ihnen gehört, sind die Schuldzinsen in vollem Umfang als Werbungskosten bei den Einkünften au…
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BFH, 23.08.1999 – GrS 2/97
Beschluss
Leitsatz 1. Erwerben der Steuerpflichtige und sein Ehegatte aus gemeinsamen Mitteln gleichzeitig jeweils einander gleiche Eigentumswohnungen, von denen die des Ehegatten gemeinsam zu Wohnzwecken genutzt wird, und nutzt der Steuer…
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BFH, 15.10.1997 – I R 22/96
Urteil
Leitsatz Die bei Verschmelzung von Genossenschaften anfallende Grunderwerbsteuer gehört bei der übernehmenden Genossenschaft zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten. Dies gilt auch, wenn die übertragende und die überneh…
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BFH, 30.01.1995 – GrS 4/92
Beschluss
Leitsatz Hat ein Steuerpflichtiger Herstellungskosten für ein im Miteigentum stehendes Wirtschaftsgut getragen und darf er das Wirtschaftsgut für seine betrieblichen Zwecke ohne Entgelt nutzen, so kann er diese Herstellungskosten…
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BFH, 17.07.1985 – II R 64/83
Urteil
Leitsatz Gegenleistung bei Grundstücksübertragungen zwischen Eheleuten nach deren Trennung. § 21 GrEStG Berlin (= § 11 GrEStG 1940). Vorinstanz: FG Berlin
- LG Paderborn, 08.06.2026 – 4 O 107/25 Urteil
- OLG Stuttgart, 24.03.2026 – 6 U 139/25 Urteil
- VG Lüneburg, 27.11.2025 – 2 A 51/23 Beschluss
- OLG Frankfurt am Main, 14.10.2025 – 32 Sch 4/25 Beschluss
- LAG Köln, 09.10.2025 – 3 SLa 235/25 Urteil
- OLG Schleswig, 30.07.2025 – 9 U 6/25 Urteil
- OLG Brandenburg, 18.06.2025 – 7 U 168/23 Urteil
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AG Köln, 17.06.2025 – 215 C 3/25
Urteil
Leitsatz Eine Verurteilung der Kosten von Beschlussanfechtungsklagen nach Köpfen kann im Einzelfall ordnungsmäßiger Verwaltung widersprechen, wenn hierdurch allein die Interessen des Mehrheitseigentümers gefördert werden sollen.
- OLG Brandenburg, 04.06.2025 – 11 W 7/25 Beschluss
- OLG Hamm, 06.05.2025 – 7 U 91/24 Hinweisbeschluss
- VGH Baden-Württemberg, 23.04.2025 – 2 S 1319/24 Beschluss
- LG Lübeck, 11.04.2025 – 10 O 205/23 Urteil
- LAG Berlin-Brandenburg, 04.04.2025 – 26 Ta (Kost) 6075/24 Beschluss
- LG Paderborn, 28.03.2025 – 2 O 250/24 Urteil
- LAG Köln, 20.03.2025 – 8 SLa 309/24 Urteil
- OVG Sachsen-Anhalt, 17.03.2025 – 2 L 42/24 Beschluss
- LG Lübeck, 07.03.2025 – 10 O 300/23 Urteil
- VG Gelsenkirchen, 18.02.2025 – 19 K 2902/22 Urteil
- OLG Frankfurt am Main, 11.02.2025 – 11 U 31/18 (Kart) Urteil
- VG Freiburg, 23.01.2025 – 4 K 3706/23 Urteil
- VG Düsseldorf, 21.01.2025 – 14 K 6302/23 Urteil
- OLG Hamm, 27.12.2024 – 7 U 132/23 Beschluss
- LG Lübeck, 18.12.2024 – 10 O 191/23 Urteil
- OLG München, 10.12.2024 – 26 UF 1045/24e Hinweisbeschluss
- LG Aachen, 06.12.2024 – 9 O 216/24 Urteil
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