Rechtsprechung / § 1059 BGB

Entscheidungen zu § 1059 BGB

41 Entscheidungen · Unübertragbarkeit; Überlassung der Ausübung

  1. BGH, 06.03.2020 – V ZR 329/18 Urteil

    Leitsatz Ist für mehrere Personen als Gesamtberechtigte nach § 428 BGB ein Nießbrauch an einem Grundstück bestellt, kann die Aufhebung der Gesamtberechtigung entsprechend § 749 Abs. 1 BGB nicht verlangt werden.

  2. BGH, 05.11.2002 – X ZR 140/01 Urteil

    Leitsatz Verkündet am: 5. November 2002 Wermes Justizhauptsekretär als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle BGB § 528 Abs. 1 Satz 1 Die Anknüpfung an den angemessenen Unterhalt des Schenkers in § 528 Abs. 1 Satz 1 BGB verweist den …

  3. BGH, 14.06.2007 – IX ZR 170/06 Beschluss
  4. FG Münster, 12.12.2023 – 6 K 2489/22 E Urteil
  5. OLG Karlsruhe, 23.03.2018 – 12 U 165/17 Urteil
  6. BGH, 21.12.2023 – I ZB 37/23 Beschluss

    Leitsatz 1. Dem im Verfahren auf Vollstreckbarerklärung eines ausländischen Schiedsspruchs erhobenen Einwand eines Anerkennungsversagungsgrunds im Sinne des Art. V Abs. 1 UNÜ steht nicht entgegen, dass im Erlassstaat gegen den Sc…

  7. BGH, 23.03.2023 – V ZR 113/22 Urteil

    Leitsatz 1. Ist ein auf Lebzeiten eingeräumtes Recht, ein Gebäude oder einen Teil eines Gebäudes als Wohnung zu benutzen, im Grundbuch und in der in Bezug genommenen Eintragungsbewilligung als „Wohnungsrecht“ bezeichnet, handelt …

  8. BGH, 02.03.2023 – V ZB 64/21 Beschluss

    Leitsatz 1. Die Bestellung eines Wohnungsrechts am eigenen Grundstück ist zulässig. 2a. Sind Grundstückseigentümer und Wohnungsberechtigter personenidentisch, sei es durch eine anfängliche Bestellung des Wohnungsrechts als Eigent…

  9. BGH, 06.12.2018 – V ZB 94/16 Beschluss

    Leitsatz 1. Zu den nach § 1069 Abs. 1 BGB auf die Bestellung eines Nießbrauchs an einem übertragbaren Recht anwendbaren Vorschriften gehören nur die Vorschriften, die allgemein für die Übertragung des mit dem Nießbrauch zu belast…

  10. BGH, 29.06.2016 – IV ZR 474/15 Urteil

    Leitsatz Behält sich der Erblasser bei der Schenkung eines Grundstücks ein Wohnungsrecht an diesem oder Teilen daran vor, so kann hierdurch in Ausnahmefällen (hier verneint) der Beginn des Fristlaufs gem. § 2325 Abs. 3 BGB gehind…

  11. BGH, 18.12.2015 – V ZR 269/14 Urteil

    Leitsatz 1. Der Eigentümer eines Nießbrauchsgrundstücks wird mit dem Erlöschen des Nießbrauchs nicht Rechtsnachfolger des Nießbrauchers. 2. Die Beendigung des Nießbrauchs führt grundsätzlich zu einem Erlöschen der gegen einen Dri…

  12. BGH, 13.07.2012 – V ZR 206/11 Urteil

    Leitsatz Besteht keine vertragliche Bindung zwischen dem Eigentümer und dem Wohnungsberechtigten, der einer außerhäuslichen Pflege bedarf, so wird der Eigentümer, der die Wohnung eigenmächtig vermietet, durch die Einnahme der Mie…

  13. BGH, 14.07.2011 – V ZB 271/10 Beschluss

    Leitsatz Ein Nießbrauch kann an dem eigenen Grundstück bestellt werden; der Nachweis eines berechtigten Interesses an der Bestellung ist nicht erforderlich .

  14. BGH, 09.01.2009 – V ZR 168/07 Versäumnisurteil

    Leitsatz BGB § 1093 Enthält die schuldrechtliche Vereinbarung über die Bestellung eines Wohnungsrechts keine Regelung, wie die Wohnung genutzt werden soll, wenn der Wohnungsberech- tigte sein Recht wegen Umzugs in ein Pflegeheim …

  15. BGH, 03.05.2007 – IX ZR 16/06 Urteil

    Leitsatz ZPO § 531 Abs. 2 Nr. 3; AnfG §§ 1, 4; BGB §§ 1147, 1192 a) Für die Frage, ob eine Rechtshandlung zu einer mittelbaren Gläubigerbenachteili- gung geführt hat, ist der Zeitpunkt der Berufungsverhandlung jedenfalls insofern…

  16. BGH, 12.01.2006 – IX ZR 131/04 Urteil

    Leitsatz BGB §§ 1059, 1065; ZPO § 857 Abs. 3, 4; ZVG §§ 146, 149, § 150 Abs. 2, § 152 Abs. 1 a) Die Pfändung des Nießbrauchs an einem Grundstück gibt dem Pfändungsgläubi- ger gegen den Nießbraucher keinen Anspruch auf Räumung und…

  17. BFH, 22.10.2025 – II R 32/22 Urteil

    Leitsatz Übernimmt der Käufer eines Grundstücks ein persönliches Wohnungsrecht, erhöht sich die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer um den kapitalisierten Wert des Wohnungsrechts. Bei dem persönlichen Wohnungsrecht hand…

  18. BFH, 30.01.2013 – II R 38/11 Urteil

    Leitsatz Verzichtet ein Gesellschafter einer GmbH auf ein ihm persönlich zustehendes Mehrstimmrecht, liegt darin auch dann keine freigebige Zuwendung an die anderen Gesellschafter der GmbH, wenn sich der Wert von deren Anteilen a…

  19. BFH, 30.03.2010 – VII R 22/09 Urteil

    Leitsatz 1. Die Anfechtbarkeit der Bestellung dinglicher Rechte am eigenen Grundstück folgt aus einer unmittelbaren Anwendung des § 3 Abs. 1 AnfG (Fortentwicklung der Senatsrechtsprechung) . 2. Die Gläubigerbenachteiligung liegt …

  20. BFH, 02.08.1983 – VIII R 57/80 Urteil

    Leitsatz Als Teilwert eines unentgeltlich eingeräumten Nießbrauchsrechts an einem bebauten Grundstück, das der Nießbraucher betrieblich nutzt, ist die Summe der AfA-Beträge anzusetzen, die der Grundstückseigentümer selbst während…

  21. BFH, 26.04.1983 – VIII R 205/80 Urteil

    Leitsatz Überläßt ein Vorbehaltsnießbraucher die Ausübung des Nießbrauchs an dem von ihm vermieteten Grundstück dem Eigentümer (§ 1059 BGB), dann sind Mieteinnahmen dem Eigentümer nur dann steuerlich zuzurechnen, wenn er durch re…

  22. FG Schleswig, 31.03.2025 – 3 K 28/24 Urteil
  23. LG Dortmund, 26.11.2024 – 12 O 420/23 Teilurteil
  24. VGH Bayern, 01.04.2022 – 15 CS 22.642 Beschluss
  25. FG Münster, 14.02.2019 – 3 K 2098/16 Erb Urteil
  26. OLG Naumburg, 20.07.2016 – 12 Wx 2/16 Beschluss
  27. EuGH, 02.06.2016 – C-50/16 Beschluss
  28. OLG Bremen, 19.11.2014 – 1 U 15/14 Urteil
  29. KG, 01.08.2014 – 1 W 213 - 214/14, 1 W 213/14, 1 W 214/14 Beschluss
  30. OLG Frankfurt am Main, 22.07.2014 – 20 W 182/14 Beschluss
  31. OLG Brandenburg, 19.12.2013 – 5 U 32/11 Urteil
  32. OLG Hamm, 14.05.2013 – 15 W 149/13 Beschluss
  33. OLG Frankfurt am Main, 11.04.2012 – 17 U 134/11 Urteil
  34. VG Gera, 29.09.2011 – 5 K 1607/10 Ge Urteil
  35. OLG Stuttgart, 11.10.2010 – 8 W 437/10 Beschluss
  36. OLG Hamm, 13.04.2010 – I-15 Wx 263/09 Beschluss
  37. LG Frankfurt (Oder), 04.02.2010 – 19 T 40/10 Beschluss
  38. OLG Stuttgart, 28.02.2008 – 7 U 167/07 Urteil
  39. FG Münster, 18.04.2007 – 7 V 1288/07 AO Beschluss
  40. OLG Stuttgart, 23.08.2006 – 3 U 252/05 Urteil
  41. OLG Köln, 30.01.2004 – 2 W 8/04 Beschluss