Entscheidungen zu § 1047 BGB
43 Entscheidungen · Lastentragung
- OLG München, 23.08.2022 – 8 U 1186/22 Hinweisbeschluss
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BFH, 28.02.1991 – V R 12/85
Urteil
Leitsatz 1. Die Lasten, die der Nießbraucher gemäß § 1047 BGB zu tragen hat, sind umsatzsteuerrechtlich kein Entgelt für die Nießbrauchsgewährung.
- OLG Saarbrücken, 19.05.2023 – 5 W 12/23 Beschluss
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BGH, 21.01.2022 – V ZR 233/20
Versäumnisurteil
Leitsatz 1. Der Nießbrauch und das mit seiner Bestellung zwischen dem Eigentümer und dem Nießbraucher entstehende besondere gesetzliche Schuldverhältnis sind einer Kündigung gemäß § 314 Abs. 1 BGB nicht zugänglich. 2. Ist in dem …
- FG Köln, 27.09.2006 – 11 K 5823/04 Urteil
- LG Bonn, 02.06.2017 – 1 O 190/16 Urteil
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BFH, 28.05.2019 – II R 4/16
Urteil
Leitsatz Wird ein Grundstück unter Vorbehalt des Nießbrauchs geschenkt, mindert der Wert des Nießbrauchsrechts die Bereicherung des Bedachten. Der Jahreswert des Nießbrauchrechts ist unter Abzug der Schuldzinsen für die zum Zeitp…
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BFH, 31.10.1989 – IX R 216/84
Urteil
Leitsatz Bestellen Eltern ihren minderjährigen Kindern unentgeltlich den Nießbrauch an einem bebauten Grundstück und erlangen diese dadurch nicht lediglich einen rechtlichen Vorteil, so ist das ohne Mitwirkung eines Ergänzungspfl…
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BFH, 30.07.1985 – VIII R 71/81
Urteil
Leitsatz 1. Übertragen Eltern ein Grundstück unter Vorbehalt eines obligatorischen Nutzungsrechts bürgerlich-rechtlich wirksam auf ihre Kinder und vermieten sie anschließend das Grundstück aufgrund des vorbehaltenen Nutzungsrecht…
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BFH, 23.07.1980 – II R 62/77
Urteil
Leitsatz 1. Ist ein Nießbrauch an einem Grundstück vermacht, so ist der Jahreswert der Nutzungen höchstens mit dem achtzehnten Teil des Grundstückswertes (Einheitswertes) anzusetzen. Hat der Nießbraucher gemäß § 1047 BGB Zinsen a…
- OLG Hamm, 14.07.2016 – 5 U 148/15 Urteil
- FG Köln, 27.01.2016 – 7 K 2894/14 Urteil
- OVG Niedersachsen, 26.07.2012 – 1 LC 130/09 Urteil
- FG Saarland, 17.03.2004 – 1 K 212/02 Urteil
- OLG Celle, 16.02.2001 – 4 W 324/00 Beschluss
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BGH, 25.11.2004 – V ZB 13/04
Beschluss
Leitsatz BGB §§ 107, 873, 1909 Ist die dingliche Übertragung eines Grundstücks an einen Minderjährigen bei isolierter Betrach- tung lediglich rechtlich vorteilhaft, bedarf seine Auflassungserklärung auch dann nicht der Einwilligu…
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BGH, 07.03.2002 – V ZB 24/01
Beschluss
Leitsatz WEG § 25 Abs. 2 Satz 1; BGB § 1066 a) Die Belastung des Wohnungseigentums mit einem Nießbrauch läßt das Stimm- recht des Wohnungseigentümers (§ 25 Abs. 2 Satz 1 WEG) unberührt. Das Stimmrecht geht auch hinsichtlich einze…
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BGH, 02.11.2001 – V ZR 264/00
Urteil
Leitsatz BGB §§ 1030, 1036 Abs. 2, 1037 Abs. 1, 1039, 1041, 1051 a) Der Nießbraucher eines Hofes, dem die Stellung eines Unternehmers eingeräumt ist, ist befugt, einzelne Betriebszweige unter Aufrechterhaltung des landwirt- schaf…
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BFH, 23.01.2024 – IX R 14/23
Urteil
Leitsatz 1. Der Steuerpflichtige kann sich zur Darlegung einer kürzeren tatsächlichen Nutzungsdauer eines Gebäudes gemäß § 7 Abs. 4 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) jeder sachverständigen Methode bedienen, die im Einzelf…
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BFH, 27.04.2005 – II R 52/02
Urteil
Leitsatz 1. Die mit Beurkundung der Auflassung und Erteilung der Eintragungsbewilligung entstandene Steuer für eine Grundstücksschenkung entfällt rückwirkend, sobald die Schenkungsabrede vor Umschreibung des Eigentums im Grundbuc…
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BFH, 17.10.2001 – II R 60/99
Urteil
Leitsatz Übernimmt der mit einem Grundstück unter Vorbehaltsnießbrauch Beschenkte auch die persönliche Haftung für die auf dem Grundstück abgesicherten Verbindlichkeiten, verpflichtet sich aber der Schenker und Vorbehaltsnießbrau…
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BFH, 10.11.1999 – XR 10/99
Urteil
Leitsatz Wird eine Eigentumswohnung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge übertragen, sind im Zusammenhang damit vereinbarte Unterhaltszahlungen, die wiederkehrend auf Lebenszeit des Übergebers zu leisten sind, nicht als Sonderau…
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BFH, 24.04.1990 – IX R 9/86
Urteil
Leitsatz Wer eine Eigentumswohnung aufgrund eines ihm unentgeltlich zugewendeten dinglichen Wohnungsrechts zur Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung nutzt, ohne die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für die …
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BFH, 05.07.1984 – IV R 57/82
Urteil
Leitsatz Leitsatz (vom BMF gebildet): 1. Übereignen Eltern Grundstücke unter Vorbehalt des lebenslänglichen Nießbrauchs auf ihre Kinder und vermieten sie in Ausübung dieses Nießbrauchs die Grundstücke zum Zwecke der betrieblic…
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BFH, 02.08.1983 – VIII R 57/80
Urteil
Leitsatz Als Teilwert eines unentgeltlich eingeräumten Nießbrauchsrechts an einem bebauten Grundstück, das der Nießbraucher betrieblich nutzt, ist die Summe der AfA-Beträge anzusetzen, die der Grundstückseigentümer selbst während…
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BFH, 13.05.1980 – VIII R 75/79
Urteil
Leitsatz 1. Bestellen Eltern ihren minderjährigen Kindern den Nießbrauch an einem bebauten Grundstück, können die Kinder nur dann Einkünfte aus Vermietung i. S. des § 21 Abs. 1 Nr. 1 EStG erzielen, wenn zu ihren Gunsten ein bürge…
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BFH, 13.05.1980 – VIII R 128/78
Urteil
Leitsatz 1. Der Nießbraucher an einem bebauten Grundstück kann auch dann Vermieter i. S. des § 21 Abs. 1 Nr. 1 EStG sein, wenn das Nutzungsrecht als sog. Bruttonießbrauch ausgestaltet ist. 2. Der Nießbrauchsbesteller kann die …
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BFH, 13.05.1980 – VIII R 63/79
Urteil
Leitsatz 1. Ob nach einer Nießbrauchsbestellung dem Nießbraucher oder weiterhin dem Nießbrauchsbesteller die Einkünfte zuzurechnen sind, hängt davon ab, wer von beiden den Tatbestand der Einkunftserzielung erfüllt. 2. Minderjä…
- OLG Frankfurt am Main, 27.11.2025 – 21 W 93/25 Beschluss
- OLG Hamm, 16.06.2025 – 5 U 76/23 Urteil
- OLG München, 06.10.2022 – 34 Wx 378/22 Beschluss
- VG Göttingen, 05.11.2018 – 3 A 248/17 Urteil
- OLG Frankfurt am Main, 14.01.2014 – 20 W 349/13 Beschluss
- OLG Hamm, 14.05.2013 – 15 W 149/13 Beschluss
- OLG Frankfurt am Main, 20.12.2012 – 22 U 45/11 Urteil
- FG Münster, 18.05.2011 – 3 K 1003/08 Erb Urteil
- FG Köln, 17.03.2010 – 7 K 3890/08 Urteil
- FG Köln, 13.01.2010 – 9 K 4447/08 Urteil
- SG Düsseldorf, 03.04.2008 – S 29 SO 14/07 ER Beschluss
- OLG Hamm, 06.12.2007 – 10 U 37/07 Urteil
- OLG Düsseldorf, 28.08.2007 – I-23 U 146/06 Urteil
- OLG Karlsruhe, 28.06.2005 – 17 U 201/04 Urteil
- OLG Köln, 22.03.2002 – 19 U 111/01 Urteil