Entscheidungen zu § 44 AO 1977
523 Entscheidungen · Gesamtschuldner
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BFH, 25.02.1997 – VII R 15/96
Urteil
Leitsatz Der Begriff "Steuer" in § 240 Abs. 1 Satz 1 AO 1977 erfaßt nicht Geldbeträge, die in einem Haftungsbescheid gegen den Haftungsschuldner festgesetzt sind. Demgemäß entstehen bei Nichtentrichtung des Haftungsbetrags bei Fä…
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BFH, 24.07.1996 – I R 62/95
Urteil
Leitsatz 1. Der Ausdruck "Steuerpflichtiger" i. S. des § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO 1977 bestimmt sich nach § 33 AO 1977.
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BFH, 02.02.1994 – II R 7/91
Urteil
Leitsatz Die Haftung des Gesellschafters einer GbR für Steuerschulden der Gesellschaft erfordert eine Mitwirkung des Gesellschafters an der Gestaltung, die den Steuertatbestand ausgelöst hat. War der Gesellschafter an rechtsgesch…
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BFH, 11.01.1994 – VII B 100/93
Beschluss
Leitsatz Ist einem zur Einkommensteuer getrennt veranlagten Ehegatten ein Abrechnungsbescheid erteilt worden und ist im finanzgerichtlichen Verfahren über diesen Bescheid streitig, in welcher Höhe die von den Eheleuten geleistete…
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BFH, 29.10.1993 – VI R 26/92
Urteil
Leitsatz Haftet der Arbeitgeber in einer Vielzahl von Fällen, in denen er keine Aufzeichnungen gemacht hat, gemäß § 42 d EStG für die von den Arbeitnehmern geschuldete Lohnsteuer, so ist die Höhe der Haftungsschuld selbst dann mi…
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BFH, 10.01.1992 – III R 103/87
Urteil
Leitsatz Der Antrag auf getrennte Veranlagung des einkunftslosen Ehegatten ist auch dann unbeachtlich, wenn dem anderen Ehegatten eine Steuerstraftat zur Last gelegt wird.
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BFH, 18.01.1991 – VI R 122/87
Urteil
Leitsatz 1. Die von einem Unternehmer (Auftragnehmer) bei dessen industriellen Auftraggebern eingesetzten Mitarbeiter (Wissenschaftler und Ingenieure) können je nach den Gesamtumständen des Falles entweder selbständige Erfüllungs…
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BFH, 18.09.1990 – VII R 99/89
Urteil
Leitsatz Erzielt ein geschiedener Steuerpflichtiger nach Scheidung der Ehe einen nach § 10d EStG abzugsfähigen Verlust und muß dieser Verlust im Wege des Verlustrücktrags in einem Veranlagungszeitraum abgezogen werden, für den di…
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BFH, 30.05.1990 – I R 6/88
Urteil
Leitsatz 1. Bei Anwendung der sog. Nullregelung nach § 52 Abs. 2 UStDV 1980 liegt die Einnahme des ausländischen Unternehmers (§ 8 Abs. 1 EStG) in der Befreiung von seiner Umsatzsteuerschuld. Sie ist gemäß § 8 Abs. 2 EStG in dere…
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BFH, 30.05.1990 – I R 57/89
Urteil
Leitsatz Bei Anwendung der sog. Nullregelung nach § 52 Abs. 2 UStDV 1980 liegt die Einnahme des ausländischen Unternehmers (§ 8 Abs. 1 EStG) in der Befreiung von seiner Umsatzsteuerschuld. Sie ist gemäß § 8 Abs. 2 EStG in deren H…
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BFH, 05.04.1990 – VII R 2/89
Urteil
Leitsatz Das FA wird von seiner Erstattungsverpflichtung gegenüber dem nach materiellem Recht erstattungsberechtigten Ehegatten nicht frei, wenn es in den Fällen der Zusammenveranlagung den Erstattungsbetrag nicht auf das ihm in …
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BFH, 19.04.1989 – X R 3/86
Urteil
Leitsatz 1. Hinterziehen Geschäftsführer einer Personengesellschaft Einkommensteuer zum Vorteil der Gesellschafter, ist über die Frage, ob und in welchem Umfang der von den Gesellschaftern erlangte Vorteil i.S. des § 235 Abs. 1 A…
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BFH, 25.01.1989 – I R 17/85
Urteil
Leitsatz 1. Die Haftung nach § 10 Abs. 2 Nr. 1 KVStG 1972 ist eine solche auf Grund einer Tatbestandsverwirklichung. Sie tritt unabhängig davon ein, ob den Ersterwerber bezüglich des Haftungsgrundes ein Verschulden trifft. 2. …
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BFH, 20.07.1988 – I R 61/85
Urteil
Leitsatz 1. Die vom VI. Senat des BFH im Urteil vom 18. September 1981 VI R 44/77 (BFHE 134, 149, BStBl II 1981, 801) vertretene Auffassung gilt für die Haftungsinanspruchnahme gemäß § 50a Abs. 5 EStG entsprechend. 2. Muß ein …
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BFH, 10.11.1987 – VII B 137/87
Beschluss
Leitsatz Ein Abrechnungsbescheid, der einen nach Aufrechnung durch das FA geminderten Erstattungsanspruch des Steuerpflichtigen feststellt, ist ein vollziehbarer Verwaltungsakt. AO 1977 § 118, 168, 218 Abs. 1 und Abs. 2, 226, …
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BFH, 30.09.1987 – II R 42/84
Urteil
Leitsatz Ein an den Testamentsvollstrecker adressierter, für Schenkungsteuerschulden des Erblassers erlassener Schenkungsteuerbescheid mit dem Zusatz "als Testamentsvollstrecker und Zustellungsvertreter der Erben nach ..." ist in…
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BFH, 29.09.1987 – VII R 54/84
Urteil
Leitsatz Zur Begründung der Ermessensentscheidung der Verwaltung bei der Inanspruchnahme eines Geschäftsführers als Haftungsschuldner. AO §§ 103, 105, 109 Abs. 1, 118 (AO 1977 §§ 34, 69, 191 Abs. 1). Vorinstanz: FG Baden-Wü…
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BFH, 09.04.1987 – IV R 192/85
Urteil
Leitsatz 1. Der gegen gemäß § 26b EStG zusammenveranlagte Ehegatten gerichtete und äußerlich mit dem Einkommensteuerbescheid verbundene Bescheid über die Festsetzung von Verspätungszuschlag wegen verspäteter Abgabe der Einkommens…
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BFH, 11.12.1985 – I R 31/84
Urteil
Leitsatz Die wirksame Bekanntgabe eines Steuerbescheids ist von dem Revisionsgericht von Amts wegen zu prüfen. Dieses kann insoweit selbst Feststellungen treffen; es ist an die Feststellungen des FG nicht gebunden. AO 1977 § 1…
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BFH, 23.10.1985 – I R 248/81
Urteil
Leitsatz 1. Was unter den zu den Einkünften aus Kapitalvermögen gehörenden besonderen Entgelten i. S. des § 20 Abs. 2 Nr. 1 und des § 43 Abs. 3 EStG zu verstehen ist, ergibt sich aus der Begriffsbestimmung der Einnahmen in § 8 Ab…
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BFH, 24.05.1985 – VI R 204/82
Urteil
Leitsatz Die Neufassung von § 26 b im EStG ab 1975 hat nichts daran geändert, daß gegen zusammenveranlagte Ehegatten wahlweise Einzelbescheide oder ein zusammengefaßter Bescheid (§ 155 Abs. 2 a. F., Abs. 3 n. F. AO 1977) ergehen …
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BFH, 28.06.1984 – IV R 204/82
Urteil
Leitsatz Nimmt das FA durch einen Einzelsteuerbescheid einen von mehreren Miterben als Gesamtschuldner für die Steuerschuld des Erblassers in Anspruch, so gehört die Erwähnung der übrigen Miterben nicht zu dem nach § 157 Abs. 1 A…
- OVG Schleswig, 12.01.2026 – 6 KN 4/24 Urteil
- VG Karlsruhe, 25.11.2025 – 12 K 3219/24 Urteil
- LAG Köln, 09.10.2025 – 3 SLa 235/25 Urteil
- VG Saarland Saarlouis, 20.08.2025 – 1 K 964/24 Urteil
- OVG Berlin-Brandenburg, 24.07.2025 – 12 B 12/25 Urteil
- Anwaltsgerichtshof Nordrhein-Westfalen, 16.05.2025 – 1 AGH 8/25 Urteil
- VGH Baden-Württemberg, 23.04.2025 – 2 S 1319/24 Beschluss
- FG Niedersachsen, 16.04.2025 – 9 K 155/22 Urteil
- FG Nürnberg, 18.03.2025 – 2 K 1246/22 Urteil
- VG Gießen, 10.03.2025 – 2 K 2131/20.GI Urteil
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 27.01.2025 – 4 K 273/22 OVG Urteil
- VG Freiburg, 23.01.2025 – 4 K 3706/23 Urteil
- VG Berlin, 14.11.2024 – 8 K 123/24 Urteil
- VG Hamburg, 08.11.2024 – 3 K 2358/24 Urteil
- VG Augsburg, 08.10.2024 – Au 8 K 22.32 Urteil
- FG Köln, 15.08.2024 – 13 K 1630/22 Urteil
- VG Freiburg, 11.07.2024 – 4 K 1957/23 Urteil
- FG Münster, 18.06.2024 – 2 V 693/24 Kfz Beschluss
- FG Münster, 18.06.2024 – 2 V 699/24 Kfz Beschluss
- AG Landshut, 24.05.2024 – 5 F 231/24 Beschluss
- VG Braunschweig, 18.04.2024 – 8 B 125/24 Beschluss
- LG Hamburg, 01.03.2024 – 418 HKO 3/23 Urteil
- LSG Hamburg, 31.01.2024 – L 2 U 1/22 Urteil
- FG Münster, 15.12.2023 – 12 K 1324/21 E Urteil
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BVerwG, 29.11.2023 – 6 C 3/22
Urteil
Leitsatz 1. Einfaches Bestreiten reicht grundsätzlich aus, um Zweifel am Zugang eines Verwaltungsakts im Sinne des § 41 Abs. 2 Satz 3 Halbs. 2 VwVfG darzulegen. 2. Bestreitet der Adressat den Zugang, sind die Glaubhaftigkeit sein…
- VG Cottbus, 19.10.2023 – VG 6 K 752/21 Urteil
- FG Hamburg, 28.09.2023 – 3 K 124/21 Urteil
- VG Hannover, 20.07.2023 – 1 A 6187/20 Urteil
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