Rechtsprechung / § 122 AO 1977

Entscheidungen zu § 122 AO 1977

894 Entscheidungen · Bekanntgabe des Verwaltungsakts

  1. BFH, 14.02.2012 – V S 1/12 (PKH) Beschluss

    Leitsatz 1. NV: Die Rechtsfrage, ob die Zugangsvermutung des § 122 Abs. 2 AO die Beweislast der Zustellung umkehren kann, ist angesichts des Wortlauts der Norm und der dazu ergangenen Rechtsprechung des BFH nicht mehr klärungsbed…

  2. BFH, 20.10.2011 – V B 17/11 Beschluss

    Leitsatz NV: § 122 Abs. 2 AO gilt auch für Steuerbescheide, die an den Steuerpflichtigen unter der Anschrift einer Justizvollzugsanstalt mit einfachem Brief zur Post gegeben werden. Im Zweifel hat die Behörde nach § 122 Abs. 2 AO…

  3. VG Braunschweig, 18.04.2024 – 8 B 125/24 Beschluss
  4. OVG Niedersachsen, 07.12.2018 – 9 ME 142/18 Beschluss
  5. FG Münster, 30.03.2017 – 13 K 3907/15 Kg Urteil
  6. BFH, 07.05.2019 – III B 59/18 Beschluss

    Leitsatz NV: Die Zugangsvermutung des § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO ist widerlegt, wenn ein beauftragtes Postdienstleistungsunternehmen zur Beförderung von Postsendungen einen anderen Postdienstleister einschaltet und nicht feststeht, da…

  7. BFH, 09.11.2005 – I R 111/04 Urteil

    Leitsatz Wird ein Steuerbescheid mit der Post übermittelt und wird die betreffende Postsendung später als drei Tage nach Absendung in den Hausbriefkasten des Empfängers eingeworfen, so beginnt die Einspruchsfrist am Tag des Einwu…

  8. BFH, 03.02.2004 – VII R 30/02 Urteil

    Leitsatz Die Zustellung eines Verwaltungsaktes an den Betroffenen persönlich führt in der Regel auch dann zur Wirksamkeit der Bekanntgabe und dem Lauf der durch diese ausgelösten Rechtsbehelfsfrist, wenn für das Verwaltungsverfah…

  9. BFH, 16.03.2000 – III R 19/99 Urteil

    Leitsatz 1. Die Anordnung einer förmlichen Zustellung nach § 122 Abs. 5 AO 1977 stellt mangels eigenen Regelungsinhalts keinen Verwaltungsakt dar.

  10. VG Schwerin, 28.02.2023 – 4 A 1679/18 SN Urteil
  11. Bayerischer Verfassungsgerichtshof, 24.05.2019 – Vf. 23-VI-17 Entscheidung
  12. FG Thüringen, 27.01.2016 – 3 K 699/15 Urteil
  13. FG Niedersachsen, 25.11.2015 – 9 K 215/14 Urteil
  14. FG Düsseldorf, 26.03.2009 – 11 K 508/06 E Urteil
  15. FG Köln, 13.11.2003 – 2 K 1496/01 Urteil
  16. FG Sachsen-Anhalt, 26.11.2024 – 5 K 598/21 Urteil
  17. FG Berlin-Brandenburg, 18.06.2024 – 6 K 5129/23 Urteil
  18. FG Düsseldorf, 08.11.2023 – 2 K 2158/20 AO Urteil
  19. FG Köln, 21.06.2023 – 3 V 2473/22 Beschluss
  20. FG Hamburg, 05.10.2022 – 4 K 86/19 Urteil
  21. FG Münster, 15.05.2019 – 13 K 3280/18 Kg Urteil
  22. VGH Baden-Württemberg, 18.10.2017 – 2 S 114/17 Urteil
  23. FG Hamburg, 23.03.2017 – 3 K 287/14 Urteil
  24. FG Niedersachsen, 07.03.2017 – 13 K 178/15 Urteil
  25. FG Baden-Württemberg, 29.04.2015 – 4 K 1753/14 Urteil
  26. FG Baden-Württemberg, 12.05.2010 – 7 K 2868/07 Urteil
  27. LG Bonn, 07.11.2008 – 15 O 3/06 Urteil
  28. FG Münster, 09.07.2003 – 1 K 6301/99 E Urteil
  29. FG Niedersachsen, 23.02.2000 – 3 K 91/94 Urteil
  30. BFH, 26.02.2020 – VIII B 56/19 Beschluss

    Leitsatz 1. NV: Das FG verstößt gegen seine Sachaufklärungspflicht, wenn es keine Ermittlungen zu einem tatsächlichen Geschehen anstellt, auf das es unter Zugrundelegung seiner Rechtsauffassung ankommt, wenn sich solche Ermittlun…

  31. BFH, 05.09.2017 – IV B 82/16 Beschluss

    Leitsatz NV: Der BFH kann im Verfahren über eine Nichtzulassungsbeschwerde, mit der der fehlerhafte Erlass eines Prozessurteils gerügt wird, neues Tatsachenvorbringen im Hinblick auf die fristgerechte Klageerhebung nicht berücksi…

  32. BFH, 29.11.2012 – VII B 88/12 Beschluss

    Leitsatz NV: Die Erklärung der Aufrechnung durch das FA gegen einen Erstattungsanspruch des Steuerpflichtigen ist eine rechtsgeschäftliche Erklärung, mit der ein schuldrechtliches Gestaltungsrecht ausgeübt wird, und kein Verwaltu…

  33. BFH, 18.01.2007 – IV R 53/05 Urteil

    Leitsatz Die Bestellung eines gemeinsamen Empfangsbevollmächtigten i. S. des § 183 Abs. 1 Satz 1 AO durch die Feststellungsbeteiligten wirkt regelmäßig auch für künftige Bescheide in Feststellungsverfahren, und zwar auch soweit d…

  34. BFH, 15.09.1994 – XI R 31/94 Urteil

    Leitsatz Keine Beweiserleichterung zugunsten des FA für den Fall, daß der Zugang bei normalem Postlauf nicht gewährleistet ist.

  35. FG Münster, 11.05.2023 – 8 K 520/22 E Urteil
  36. FG Sachsen-Anhalt, 30.08.2022 – 5 Ko 481/22 Beschluss
  37. VG Gelsenkirchen, 10.07.2012 – 18 K 1653/12 Urteil
  38. FG Köln, 11.01.2002 – 10 K 5664/01 Urteil
  39. BGH, 09.02.2006 – IX ZR 151/04 Urteil

    Leitsatz Verkündet am: 9. Februar 2006 Bürk, Justizhauptsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle ZVG §§ 10 Abs. 1 Nr. 3, 152 Abs. 1, 155 Abs. 2; AO § 122 Abs. 1 und 5 Der Bescheid über einen Herstellungsbeitrag zur antei…

  40. BFH, 08.03.2022 – VI R 37/19 Urteil

    Leitsatz Eine Zustellung von Einkommensteuerbescheiden an einen in der Schweiz wohnhaften Steuerpflichtigen unmittelbar durch die Post ist völkerrechtlich erstmals für Besteuerungszeiträume ab dem 01.01.2018 zulässig.

  41. BFH, 18.08.2020 – VII R 39/19 Urteil

    Leitsatz 1. NV: Wird mit einer Klage die Änderung eines Bescheids begehrt, mit dem ein Erstattungsanspruch abgelehnt worden ist, ist aufgrund des Vorliegens eines Abrechnungsbescheids die richtige Klageart die Anfechtungsklage, w…

  42. BFH, 26.01.2010 – X B 147/09 Beschluss

    Leitsatz 1. NV: Auch die Finanzbehörde ist zu einer wirksamen Postausgangskontrolle verpflichtet. Deshalb ist regelmäßig ein Absendevermerk der Poststelle erforderlich. Fehlt dieser, muss das FG nach seiner freien, aus dem Gesamt…

  43. BFH, 23.11.1999 – VII R 38/99 Urteil
  44. BFH, 08.06.1995 – IV R 104/94 Urteil

    Leitsatz Bei förmlicher Zustellung zusammengefaßter, mehrere Personen betreffender Einkommensteuerbescheide muß jedem Inhaltsadressaten eine Ausfertigung des Bescheides zugestellt werden.

  45. FG Hamburg, 27.01.2025 – 6 K 87/23 Urteil
  46. FG Hamburg, 24.09.2024 – 4 K 93/19 Urteil
  47. FG Sachsen-Anhalt, 05.03.2024 – 5 K 329/19 Urteil
  48. FG Düsseldorf, 15.11.2023 – 4 K 280/23 VSt Urteil
  49. FG München, 17.03.2022 – 11 K 1936/21 Urteil
  50. VG Cottbus, 20.11.2019 – 4 K 1583/14 Urteil

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