Rechtsprechung / BVerwG, 02.11.2017 – 2 WD 3/17
Zitiert von 32 Entscheidungen
BVerwG, Urteil vom 02.11.2017 – 2 WD 3/17
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BVerwG, 18.06.2020 – 2 WD 17/19
Urteil · Rn. 49
Leitsatz 1. Verhaltensweisen, die auf eine Bagatellisierung des Nationalsozialismus abzielen, begründen als Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen die Entfernung aus dem Dienstverhältnis, wenn sie tatsächlich eine nationalsoziali…
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BVerwG, 14.02.2019 – 2 WD 18/18
Urteil · Rn. 42
Leitsatz Ein minder schwerer Fall im Sinne von § 63 Abs. 4 WDO kann auch dann vorliegen, wenn gewichtige mildernde Umstände in der Person eines Soldaten vorliegen.
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BVerwG, 04.11.2021 – 2 WD 25/20
Urteil · Rn. 39
Leitsatz 1. Beim Einbringen von nationalsozialistischer Kennzeichen in eine Bundeswehrkaserne bildet ein Beförderungsverbot den Ausgangspunkt der disziplinarrechtlichen Zumessungserwägungen. 2. Wird das Verwenden der nationalsozi…
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BVerwG, 15.07.2021 – 2 WD 6/21
Urteil · Rn. 35
Leitsatz Das Gericht muss im Rahmen des ihm nach § 21 StGB analog zustehenden Ermessens bei einer eigenmächtigen Abwesenheit von der Truppe eine Disziplinarmaßnahme dann nicht mildern, wenn während eines langen Abwesenheitszeitra…
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BVerwG, 12.07.2018 – 2 WA 1/17 D
Urteil · Rn. 18
Leitsatz Bei der Prüfung, ob allein die Feststellung einer unangemessenen Verfahrensdauer ausreicht (§ 198 Abs. 4 Satz 1 GVG), sind auch bei der Wiedergutmachung wegen eines immateriellen Nachteils die vom Beteiligten durch die V…
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BVerwG, 28.08.2019 – 2 WD 28/18
Urteil · Rn. 58
Leitsatz Verletzt ein in der Materialbewirtschaftung eingesetzter Soldat in Vorgesetztenstellung grob fahrlässig die Pflicht, das Vermögen des Dienstherrn zu schützen, erscheint eine Bezügekürzung als Regelmaßnahme angemessen.
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BVerwG, 23.05.2024 – 2 WD 13/23
Urteil · Rn. 58
Leitsatz 1. Stellt ein Soldat anlässlich einer Befragung durch den Militärischen Abschirmdienst nach Belehrung über die Freiwilligkeit seiner Angaben Unterlagen zur Verfügung, sind sie im gerichtlichen Disziplinarverfahren grunds…
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BVerwG, 14.06.2023 – 2 WD 11/22
Urteil · Rn. 49
Leitsatz 1. Eine verfassungsfeindliche Betätigung früherer Soldaten im Sinne des § 23 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 1 SG setzt Aktivitäten feindseliger Art voraus. Darunter fällt auch die Diffamierung und Delegitimierung demokratisch gewählt…
- BVerwG, 01.12.2022 – 2 WD 1/22 Urteil · Rn. 39
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BVerwG, 24.08.2018 – 2 WD 3/18
Urteil · Rn. 65
Leitsatz 1. Ein Soldat verwirkt regelmäßig die disziplinarische Höchstmaßnahme, wenn er mittäterschaftlich an einer mit Körperverletzungen gegen Amtswalter einhergehenden Gefangenenbefreiung mitwirkt. 2. Außerdienstliche Beleidig…
- BVerwG, 02.02.2023 – 2 WD 3/22 Urteil · Rn. 29
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BVerwG, 08.10.2020 – 2 WD 22/19
Urteil · Rn. 14
Leitsatz Bei einem sechsmaligen, vorsätzlichen unerlaubten Fernbleiben eines Soldaten vom Dienst für jeweils einen Tag ist Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen die Höchstmaßnahme.
- BVerwG, 17.05.2018 – 2 WD 2/18 Urteil · Rn. 38
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BVerwG, 19.11.2020 – 2 WD 19/19
Urteil · Rn. 37
Leitsatz Die Einleitungsbehörde muss bei der Bestimmung der Anhörungsfrist nach § 93 Abs. 1 Satz 2 WDO dem Recht des beschuldigten Soldaten, sich von einem Rechtsanwalt seines Vertrauens vertreten zu lassen, im Rahmen der zeitlic…
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BVerwG, 02.05.2019 – 2 WD 15/18
Urteil · Rn. 24
Leitsatz Bei einem schweren Kindesmissbrauch ist die disziplinarische Höchstmaßnahme auch dann Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen, wenn eine weniger gravierende Fallkonstellation (§ 176a Abs. 4 StGB) vorliegt.
- BVerwG, 14.06.2018 – 2 WD 15/17 Urteil · Rn. 55
- BVerwG, 24.01.2018 – 2 WD 11/17 Urteil · Rn. 41
- VG Bremen, 13.11.2024 – 8 K 1457/23 Urteil · Rn. 88
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BVerwG, 12.07.2018 – 2 WD 1/18
Urteil · Rn. 42
Leitsatz 1. Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen bildet beim "Griff in die Kameradenkasse" die Herabsetzung im Dienstgrad. 2. Der Übergang zur nächstmilderen Disziplinarmaßnahmeart (Beförderungsverbot) kann vor allem durch die …
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BVerwG, 21.11.2019 – 2 WD 31/18
Urteil · Rn. 37
Leitsatz Ein einmaliger, nicht geringfügiger Betrugsversuch eines Reserveoffiziers stellt jedenfalls dann ein unwürdiges Verhalten i.S.d. § 23 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 SG dar, wenn er sich gegen den Dienstherrn richtet.
- BVerwG, 09.12.2021 – 2 WD 29/20 Urteil · Rn. 29
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BVerwG, 16.07.2020 – 2 WD 16/19
Urteil · Rn. 20
Leitsatz Ist das Vertrauensverhältnis zwischen einem Soldaten und seinem Dienstherrn zerstört und daher die Höchstmaßnahme zu verhängen, kann eine überlange Verfahrensdauer nicht mehr maßnahmemildernd wirken. Dies gilt unabhängig…
- BVerwG, 22.08.2024 – 2 WD 1/24 Urteil · Rn. 30
- BVerwG, 14.03.2019 – 2 WD 22/18 Urteil · Rn. 39
- BVerwG, 10.10.2019 – 2 WD 32/18 Urteil · Rn. 41
- BVerwG, 27.03.2018 – 2 WD 10/17 Urteil · Rn. 25
- BVerwG, 14.08.2025 – 2 WD 29.24 Urteil · Rn. 52
- OVG Rheinland-Pfalz, 19.02.2026 – 11 B 10034/26.OVG Beschluss · Rn. 29
- BVerwG, 15.04.2025 – 2 WD 21.24 Urteil · Rn. 25
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BVerwG, 21.07.2026 – 2 WDB 16.25
Beschluss
Leitsatz Die Einbehaltung von Dienstbezügen oder des Ruhegehalts eines Soldaten erweist sich als unverhältnismäßig und ermessensfehlerhaft, wenn damit die Pfändungsfreigrenzen nach § 850c ZPO unterschritten werden und dem Soldate…
- VG Schleswig, 15.04.2025 – 12 A 91/22 Urteil · Rn. 8
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BVerwG, 16.01.2025 – 2 WD 13/24
Urteil · Rn. 31
Leitsatz Bleibt ein Soldat fahrlässig unerlaubt dem Dienst fern, bildet ein Beförderungsverbot den Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen.