Rechtsprechung / BVerwG, 13.01.2011 – 2 WD 20.09

Zitiert von 109 Entscheidungen

BVerwG, Urteil vom 13.01.2011 – 2 WD 20.09

  1. BVerwG, 04.05.2011 – 2 WD 2.10 Urteil · Rn. 48

    Leitsatz Unerlaubtes Fernbleiben eines Soldaten von einer Ausbildung im Rahmen der - während der Dienstzeit erfolgenden - „Zivilberuflichen Aus- und Weiterbildung“ (ZAW) ist disziplinarbemessungsrechtlich im Regelfall mit einem u…

  2. BVerwG, 29.11.2012 – 2 WD 10.12 Urteil
  3. BVerwG, 16.03.2011 – 2 WD 40.09 Urteil · Rn. 26
  4. BVerwG, 14.02.2019 – 2 WD 18/18 Urteil · Rn. 29

    Leitsatz Ein minder schwerer Fall im Sinne von § 63 Abs. 4 WDO kann auch dann vorliegen, wenn gewichtige mildernde Umstände in der Person eines Soldaten vorliegen.

  5. BVerwG, 06.09.2012 – 2 WD 26.11 Urteil · Rn. 50

    Leitsatz Ein vorsätzliches Verhalten, das nach § 23 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 1 SG als Dienstvergehen gilt, wiegt in der Regel genauso schwer wie ein Verstoß gegen die politische Treuepflicht im aktiven Dienst. Ausgangspunkt der Zumessun…

  6. BVerwG, 23.03.2017 – 2 WD 16/16 Urteil · Rn. 65
  7. BVerwG, 07.02.2013 – 2 WD 36.12 Urteil · Rn. 45
  8. BVerwG, 05.07.2018 – 2 WD 10/18 Urteil · Rn. 24

    Leitsatz Besitzt ein Soldat deutlich mehr als 2.000 kinder- oder jugendpornographische Dateien, ist die Höchstmaßnahme tat- und schuldangemessen, wenn dem nicht mildernde Umstände von hohem Gewicht gegenüberstehen.

  9. BVerwG, 20.03.2014 – 2 WD 5.13 Urteil · Rn. 89

    Leitsatz 1. Außerdienstliches Fehlverhalten verletzt § 17 Abs. 2 Satz 2 SG auch ohne zusätzlichen Bezug zur Dienstausübung regelmäßig dann, wenn das Strafrecht dafür eine mittelschwere Strafe (Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren) …

  10. BVerwG, 17.01.2013 – 2 WD 25.11 Urteil · Rn. 38
  11. BVerwG, 13.09.2011 – 2 WD 15.10 Urteil · Rn. 42

    Leitsatz 1. Ob ein Irrtum über die Genehmigungsfähigkeit einen Tatbestands- oder Verbotsirrtum darstellt, richtet sich danach, ob die Tat ihren Unwert nur aus dem Fehlen der Genehmigung eines im Allgemeinen sozialadäquaten Verhal…

  12. BVerwG, 02.11.2017 – 2 WD 3/17 Urteil · Rn. 65
  13. BVerwG, 05.06.2014 – 2 WD 14/13 Urteil · Rn. 19

    Leitsatz Eine fahrlässige, nicht aber grob fahrlässige, einmalige Schlechtleistung, die ohne nachteilige Folgen für den Dienstherrn oder Kameraden geblieben ist, kann grundsätzlich angemessen mit einer einfachen Disziplinarmaßnah…

  14. BVerwG, 16.06.2011 – 2 WD 11.10 Urteil · Rn. 40

    Leitsatz 1. Der Umstand, dass Täter einer Bestechung nach § 334 Abs. 1 StGB jedermann sein kann und der Versuch straflos bleibt, nimmt der Handlung dann nicht ihre disziplinarische Relevanz und begründet einen Verstoß gegen die P…

  15. BVerwG, 13.12.2012 – 2 WD 29.11 Urteil · Rn. 69

    Leitsatz Auch bei einem Zugriff auf Eigentum oder Vermögen von Kameraden oder Kameradengemeinschaften ist der geringe Wert des Zugriffsobjekts mildernd zu berücksichtigen.

  16. BVerwG, 27.06.2013 – 2 WD 5/12 Urteil · Rn. 26

    Leitsatz Tatsächliche Umstände, die für sich genommen bereits eine Dienstpflichtverletzung begründen, aber nicht Teil des in der Anschuldigungsschrift vorgeworfenen einheitlichen Dienstvergehens geworden sind, sind bei der Bemess…

  17. BVerwG, 25.10.2012 – 2 WD 33/11 Urteil · Rn. 49
  18. BVerwG, 16.02.2017 – 2 WD 14/16 Urteil · Rn. 23

    Leitsatz 1. Verletzt ein Soldat durch die Herstellung heimlicher Filmaufnahmen in der innerhalb dienstlicher Unterkünfte gelegenen Stube einer Kameradin ihren höchstpersönlichen Lebensbereich, ist die Dienstgradherabsetzung Ausga…

  19. BVerwG, 28.06.2012 – 2 WD 34/10 Urteil · Rn. 112

    Leitsatz 1. Das Verlesungsverbot des § 106 Abs. 2 Satz 4 WDO (juris: WDO 2002) darf nicht durch die Vernehmung der Vernehmungsperson umgangen werden, wenn die Vernehmung ohne Beachtung der im gerichtlichen Disziplinarverfahren ge…

  20. BVerwG, 18.04.2013 – 2 WD 16.12 Urteil · Rn. 49

    Leitsatz 1. Von einem Zugriff auf einen einem Soldaten anvertrauten Gegenstand ist nur dann auszugehen, wenn dieser sich bei gewöhnlichem Ablauf regulär im Arbeitsbereich des Soldaten befindet und der Soldat sich auch faktisch ge…

  21. OVG NRW, 07.03.2012 – 3d A 317/11.O Urteil
  22. BVerwG, 28.09.2018 – 2 WD 14/17 Urteil · Rn. 79
  23. BVerwG, 28.08.2019 – 2 WD 28/18 Urteil · Rn. 55

    Leitsatz Verletzt ein in der Materialbewirtschaftung eingesetzter Soldat in Vorgesetztenstellung grob fahrlässig die Pflicht, das Vermögen des Dienstherrn zu schützen, erscheint eine Bezügekürzung als Regelmaßnahme angemessen.

  24. BVerwG, 30.10.2012 – 2 WD 28/11 Urteil · Rn. 34

    Leitsatz 1. Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen bei Dienstvergehen in der Form außerdienstlich begangener, vorsätzlicher Sexualdelikte zulasten Erwachsener ist grundsätzlich die Dienstgradherabsetzung. Erschwerende Aspekte ins…

  25. BVerwG, 05.12.2019 – 2 WD 29/18 Urteil · Rn. 27

    Leitsatz 1. Versucht ein Soldat über die Einstellungsvoraussetzungen für die Übernahme ins Berufssoldatenverhältnis zu täuschen, ist nach der Wertung des § 46 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 SG die disziplinare Höchstmaßnahme Ausgangspunkt d…

  26. BVerwG, 14.09.2017 – 2 WA 2/17 D Urteil · Rn. 27

    Leitsatz 1. Der Anspruch auf Entschädigung wegen eines Vermögensnachteils aus § 198 Abs. 1 Satz 1 GVG i.V.m. § 91 Abs. 1 Satz 3 Halbs. 2 WDO (juris: WDO 2002) umfasst Schadensersatz wegen einer entgangenen Auslandsverwendungszula…

  27. BVerwG, 08.05.2014 – 2 WD 10.13 Urteil · Rn. 55
  28. BVerwG, 20.02.2014 – 2 WD 35.11 Urteil · Rn. 73
  29. BVerwG, 24.05.2012 – 2 WD 18.11 Urteil · Rn. 29

    Leitsatz Bei einer außerdienstlichen Körperverletzung, bei der auch die qualifizierenden Tatbestandsmerkmale der §§ 224 - 227 StGB erfüllt sind, ist die Dienstgradherabsetzung bis in einen Mannschaftsdienstgrad Ausgangspunkt der …

  30. BVerwG, 21.06.2011 – 2 WD 10.10 Urteil · Rn. 36

    Leitsatz 1. Die von einem Soldaten (außerdienstlich) begangene Steuerhinterziehung im Sinne des § 370 AO stellt im Hinblick auf den dem Staat verursachten Schaden regelmäßig ein schwerwiegendes Dienstvergehen dar; Ausgangspunkt d…

  31. BVerwG, 30.03.2011 – 2 WD 5/10 Urteil · Rn. 45

    Leitsatz Begeht ein Soldat anlässlich eines Übungsschießens ein Dienstvergehen (hier: rechtswidriger Umgang mit einer Schusswaffe), weil er sich durch die Auswirkungen einer unzureichenden Dienstaufsicht nachvollziehbar gefährdet…

  32. BVerwG, 30.01.2017 – 2 WD 1/16 Urteil · Rn. 66
  33. BVerwG, 31.05.2011 – 2 WD 4/10 Urteil · Rn. 25

    Leitsatz Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts hat sich ein militärischer Vorgesetzter, der gegenüber seinen Vorgesetzten oder Dienststellen der Bundeswehr vorsätzlich unwahre Erklärungen abgegeben hat, in s…

  34. BVerwG, 21.06.2018 – 2 WD 4/18 Urteil · Rn. 23
  35. BVerwG, 13.02.2014 – 2 WD 4.13 Urteil · Rn. 40
  36. BVerwG, 17.05.2018 – 2 WD 2/18 Urteil · Rn. 21
  37. BVerwG, 15.12.2017 – 2 WD 1/17 Urteil · Rn. 71

    Leitsatz 1. Die Truppendienstgerichte sind im Hinblick auf Art. 6 Abs. 1 EMRK (juris: MRK) nach einer Zurückverweisung der Sache gehalten, das Verfahren nunmehr mit größtmöglicher Beschleunigung zum Abschluss zu bringen (vgl. ber…

  38. BVerwG, 19.05.2016 – 2 WD 13/15 Urteil · Rn. 61

    Leitsatz Wird ein Schwarzbestand an Manöver- und pyrotechnischer Munition ohne die Absicht angelegt, diese dem Dienstherrn zu entziehen und diese vorsätzlich entgegen einem Befehl für ihre sichere Aufbewahrung gelagert, bildet di…

  39. BVerwG, 05.05.2015 – 2 WD 6/14 Urteil · Rn. 38

    Leitsatz Die Mitwirkung eines Verteidigers ist nicht allein deshalb geboten, weil nach den angeschuldigten Pflichtverletzungen die Aberkennung des Dienstgrades Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen ist.

  40. BVerwG, 12.02.2015 – 2 WD 2/14 Urteil · Rn. 33

    Leitsatz 1. Bei einem eigenmächtigen Fernbleiben eines Soldaten vom Truppendienst über acht Tage ist die Dienstgradherabsetzung Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen. 2. Eine Dienstgradherabsetzung kann auch in den Dienstgrad ei…

  41. BVerwG, 21.05.2014 – 2 WD 7.13 Urteil · Rn. 66
  42. BVerwG, 25.10.2012 – 2 WD 32/11 Urteil · Rn. 30
  43. BVerwG, 27.09.2012 – 2 WD 22/11 Urteil · Rn. 34

    Leitsatz Beim vorsätzlichen Zugriff auf Gelder der Kameradengemeinschaft aus der Position des Geschäftsführers einer Offizierheimgesellschaft ist die Dienstgradherabsetzung Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen.

  44. BVerwG, 19.01.2012 – 2 WD 5.11 Urteil · Rn. 21

    Leitsatz 1. Wird einem Soldaten erstinstanzlich kein Pflichtverteidiger bestellt, obwohl die Entfernung aus dem Dienst wahrscheinlich ist, begründet dies einen schweren, zur Zurückverweisung an das Truppendienstgericht führenden …

  45. BVerwG, 25.10.2018 – 2 WD 8/18 Urteil · Rn. 22
  46. BVerwG, 14.06.2018 – 2 WD 15/17 Urteil · Rn. 30
  47. BVerwG, 23.06.2016 – 2 WD 21/15 Urteil · Rn. 31
  48. BVerwG, 07.05.2013 – 2 WD 20.12 Urteil · Rn. 56
  49. BVerwG, 12.07.2018 – 2 WD 1/18 Urteil · Rn. 20

    Leitsatz 1. Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen bildet beim "Griff in die Kameradenkasse" die Herabsetzung im Dienstgrad. 2. Der Übergang zur nächstmilderen Disziplinarmaßnahmeart (Beförderungsverbot) kann vor allem durch die …

  50. BVerwG, 12.01.2017 – 2 WD 12/16 Urteil · Rn. 22

    Leitsatz Verschafft sich oder besitzt ein Soldat eine große Menge an Betäubungsmitteln, die einen mehr als nur gelegentlichen Eigenkonsum oder die Weitergabe an zahlreiche Dritte ermöglicht, ist die Dienstgradherabsetzung Ausgang…

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