Gesetze / Uhrmachermeisterverordnung

UhrmMstrV

§ 4 Meisterprüfungsprojekt

Stand: 10.06.2019

Bund

Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/UhrmMstrV%202005/4#abs-1 (1) Der Prüfling hat ein Meisterprüfungsprojekt durchzuführen, das einem Kundenauftrag entspricht. Vorschläge des Prüflings für den Kundenauftrag sollen berücksichtigt werden. Die auftragsbezogenen Kundenanforderungen werden vom Meisterprüfungsausschuss festgelegt. Auf dieser Grundlage erarbeitet der Prüfling ein Umsetzungskonzept, einschließlich einer Zeit- und Materialbedarfsplanung. Dieses hat er vor der Durchführung des Meisterprüfungsprojekts dem Meisterprüfungsausschuss zur Genehmigung vorzulegen. Der Meisterprüfungsausschuss prüft, ob das Umsetzungskonzept den auftragsbezogenen Kundenanforderungen entspricht.

Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/UhrmMstrV%202005/4#abs-2 (2) Das Meisterprüfungsprojekt besteht aus Planungs-, Durchführungs- und Dokumentationsarbeiten.

Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/UhrmMstrV%202005/4#abs-3 (3) Als Meisterprüfungsprojekt sind die nachfolgenden Aufgaben durchzuführen:

1.
Eine mechanische Großuhr instand setzen und in Betrieb nehmen, dabei eines oder mehrere Einzelteile entwerfen, konstruieren, berechnen, kalkulieren und anfertigen sowie
2.
einen mechanischen Chronografen instand setzen, in Betrieb nehmen und in den Lagen regulieren.

Die Ergebnisse der Arbeiten nach den Nummern 1 und 2 sind zu protokollieren.

Permalink zu Abs. 4recht.nulegal.eu/gesetze/UhrmMstrV%202005/4#abs-4 (4) Die Entwurfs-, Konstruktions-, Berechnungs- und Kalkulationsunterlagen werden mit 40 vom Hundert, die durchgeführten Arbeiten mit 50 vom Hundert und die Prüfprotokolle mit 10 vom Hundert gewichtet.

§ 3 § 5