Gesetze / Familienpflegezeitgesetz
FPfZG§ 2 Familienpflegezeit
Stand: 10.06.2019
Wird zitiert von 6
Wichtigste und neueste Entscheidungen anzeigen
- ArbG Suhl, 07.04.2025 – 5 Ca 1138/24
- VG Köln, 06.12.2023 – 7 K 6487/19
- LAG Berlin-Brandenburg, 20.09.2017 – 15 SaGa 823/17Zitiert von 1
- LSG Baden-Württemberg, 29.07.2024 – L 10 U 2287/22
- ArbG Köln, 10.02.2023 – 1 Ca 4366/22Zitiert von 1
- VG Köln, 27.04.2021 – 7 K 6263/19
„Zitiert von“ ist die Zahl der Entscheidungen im Bestand, die ihrerseits diese Entscheidung zitieren.
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/FPfZG/2#abs-1 (1) Beschäftigte sind von der Arbeitsleistung für längstens 24 Monate (Höchstdauer) teilweise freizustellen, wenn sie einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen in häuslicher Umgebung pflegen (Familienpflegezeit). Während der Familienpflegezeit muss die verringerte Arbeitszeit wöchentlich mindestens 15 Stunden betragen. Bei unterschiedlichen wöchentlichen Arbeitszeiten oder einer unterschiedlichen Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit darf die wöchentliche Arbeitszeit im Durchschnitt eines Zeitraums von bis zu einem Jahr 15 Stunden nicht unterschreiten (Mindestarbeitszeit). Der Anspruch nach Satz 1 besteht nicht gegenüber Arbeitgebern mit in der Regel 25 oder weniger Beschäftigten ausschließlich der zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/FPfZG/2#abs-2 (2) Pflegezeit und Familienpflegezeit dürfen gemeinsam 24 Monate je pflegebedürftigem nahen Angehörigen nicht überschreiten (Gesamtdauer).
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/FPfZG/2#abs-3 (3) Die §§ 5 bis 8 des Pflegezeitgesetzes gelten entsprechend.
Permalink zu Abs. 4recht.nulegal.eu/gesetze/FPfZG/2#abs-4 (4) Die Familienpflegezeit wird auf Berufsbildungszeiten nicht angerechnet.
Permalink zu Abs. 5recht.nulegal.eu/gesetze/FPfZG/2#abs-5 (5) Beschäftigte sind von der Arbeitsleistung für längstens 24 Monate (Höchstdauer) teilweise freizustellen, wenn sie einen minderjährigen pflegebedürftigen nahen Angehörigen in häuslicher oder außerhäuslicher Umgebung betreuen. Die Inanspruchnahme dieser Freistellung ist jederzeit im Wechsel mit der Freistellung nach Absatz 1 im Rahmen der Gesamtdauer nach Absatz 2 möglich. Absatz 1 Satz 2 bis 4 und die Absätze 2 bis 4 gelten entsprechend. Beschäftigte können diesen Anspruch wahlweise statt des Anspruchs auf Familienpflegezeit nach Absatz 1 geltend machen.