§ 26 Kündbarkeit von Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäften
Stand: 27.10.2026 (zuletzt mit der konsolidierten Fassung abgeglichen) · Text unverändert seit mindestens 10.06.2019
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/DerivateV%202013/26#abs-1 (1) Die Kapitalverwaltungsgesellschaft muss berechtigt sein, jederzeit ein Wertpapier-Darlehen zu kündigen und zu beenden. Alle im Rahmen des Wertpapier-Darlehens übertragenen Wertpapiere müssen jederzeit zurückübertragen werden können.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/DerivateV%202013/26#abs-2 (2) Die Kapitalverwaltungsgesellschaft muss berechtigt sein, jederzeit
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/DerivateV%202013/26#abs-3 (3) Pensionsgeschäfte mit einer Laufzeit von bis zu einer Woche gelten als Geschäfte, bei denen der volle Geldbetrag oder die zugrunde liegenden Wertpapiere jederzeit zurückgefordert werden können.
Permalink zu Abs. 4recht.nulegal.eu/gesetze/DerivateV%202013/26#abs-4 (4) Eine AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft darf bei Sonstigen Investmentvermögen unter den Voraussetzungen des § 221 Absatz 7 des Kapitalanlagegesetzbuches von den Absätzen 1 und 2 abweichen. Eine AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft kann bei Spezial-AIF mit festen Anlagebedingungen unter den Voraussetzungen des § 284 Absatz 2 des Kapitalanlagegesetzbuches von den Absätzen 1 und 2 abweichen.
Permalink zu Abs. 5recht.nulegal.eu/gesetze/DerivateV%202013/26#abs-5 (5) Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäfte sind im Rahmen des Liquiditätsrisikomanagementprozesses zu berücksichtigen. Es ist sicherzustellen, dass den Rücknahmeverpflichtungen, die durch Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäfte auftreten können, nachgekommen werden kann.
Änderungsverlauf
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26.02.2015 Ausfertigung
§ 26 geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 26. Februar 2015 (BGBl. I 181)
BGBl. 2015 I S. 181
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