Freie Quellen für deutsches Recht im Vergleich

Was gemessen wurde, wann, und was ausdrücklich nicht gemessen wurde. Messstand der fremden Quellen: 27.09.2026; Gesetze im Internet (BMJ) am 13.08.2026 und Rechtsprechung im Internet (BMJ) am 13.08.2026.

Stand und Methodik

Alle Angaben zu fremden Quellen auf dieser Seite stammen aus einem maschinellen Lauf vom 27.09.2026. Ausnahme: Gesetze im Internet (BMJ) (Messung vom 13.08.2026) und Rechtsprechung im Internet (BMJ) (Messung vom 13.08.2026) waren bei diesem Lauf von unserem Messrechner aus nicht erreichbar; dort gilt die vorherige Messung mit ihrem eigenen Datum, und jede Angabe dazu nennt dieses Datum. Abgerufen wurden: die robots.txt jeder Quelle im Wortlaut, daraus das Urteil für 13 namentlich genannte KI-Agenten und für Googlebot, die Sitemap-Angaben der Datei, ein TLS-Handschlag ohne HTTP-Anfrage sowie, wo der Betreiber keine dieser Agenten sperrt, die Startseite, die Rechtsangaben und ein fester Beispiel-Link. Der Lauf hat 51 Anfragen an fremde Server gestellt, höchstens eine je 2 Sekunden und Host.

Wo eine Quelle uns aussperrt, haben wir nicht weitergelesen. Die betroffenen Zellen stehen unten als „nicht gemessen“, mit der Regelzeile, die uns sperrt. Sie bedeuten nicht, dass ein Merkmal fehlt. Sie bedeuten, dass wir nicht nachgesehen haben.

Die Zahlen zum eigenen Bestand stammen aus derselben Zählung, die auch die Statistik-Seite ausgibt, Stand 15.10.2026. Der vollständige Messsatz mit Wortlaut, HTTP-Status und Begründung je Zelle liegt als Rohdaten offen.

Was diese Datenbank auf die amtlichen Quellen aufsetzt

Diese Datenbank ist eine abgeleitete, nicht-amtliche Lesefassung. Die Gesetzestexte stammen aus der amtlichen Dokumentation des Bundesministeriums der Justiz, die Entscheidungen der Bundesgerichte aus der gemeinsamen Dokumentation des Bundesministeriums der Justiz und des Bundesamts für Justiz. Verbindlich ist allein das Bundesgesetzblatt auf recht.bund.de. Woher jede einzelne Angabe kommt, steht unter Über diese Datenbank.

Aus den Rechtsangaben der amtlichen Quelle, im Wortlaut:

  • „Haftungsausschluss: Alle Angaben und Inhalte dieses Angebotes wurden sorgfältig erstellt und geprüft.“ Quelle, abgerufen am 13.08.2026
  • „Die Rechtsnormen in deutscher Sprache stehen in allen angebotenen Formaten zur freien Nutzung und Weiterverwendung zur Verfügung.“ Quelle, abgerufen am 13.08.2026

Was hier hinzukommt, ist die Aufbereitung: Entscheidungen im Volltext mit verlinkten Zitaten, ein Zitationsgraph zwischen Entscheidungen und Normen, eine JSON-Schnittstelle ohne Anmeldung und Seiten, die Suchmaschinen und Assistenten lesen dürfen. Was hier nicht hinzukommt, steht weiter unten unter „Was hier fehlt“.

Datenbestand

Der eigene Bestand, gezählt am 15.10.2026:

Datenbestand
Geltende Gesetze und Verordnungen12.008
Einzelnormen (aktiv)252.885
Gespeicherte Fassungen310.279
Gerichtsentscheidungen im Volltext638.896
Gerichte943
Verweise Entscheidung auf Norm5.179.989
Verweise Entscheidung auf Entscheidung2.657.875

Diese Zahlen sind nachgezählt, nicht angegeben. Ihre Herkunft und ihre Grenzen stehen auf der Statistik-Seite.

Für die anderen Quellen steht hier keine Bestandszahl. Bestandszahlen anderer Anbieter sind deren eigene Angaben, und Angaben zählen anderes als Volltexte. Übernommen sind deshalb nur Sätze, die eine Quelle über den eigenen Umfang selbst schreibt, im Wortlaut:

  • LexMea: „Dokumente ansehen oder eigene erstellen Sieh dir zu allen wichtigen Normen Übersichten und Schemata von LexMea an oder verfasse deine eigenen!“ https://lexmea.de, abgerufen am 27.09.2026
  • LEXCADA: „Immer aktuell Alle Gesetze werden täglich aktualisiert und die Nutzer über Änderungen direkt informiert.“ https://lexcada.com, abgerufen am 27.09.2026
  • OffeneGesetze (OKF DE): „Alle Gesetzesblätter auf einer Website.“ https://offenegesetze.de, abgerufen am 27.09.2026
  • OffeneGesetze (OKF DE): „In einem umstrittenen Verfahren sicherte sich der Dumont-Verlag das Unternehmen und damit die Veröffentlichung aller Gesetze im Bundesgesetzblatt.“ https://offenegesetze.de, abgerufen am 27.09.2026
  • Gesetze im Internet (BMJ): „Das hier vorgehaltene frei zugängliche Archiv beinhaltet digitale Kopien der vor dem 1. Januar 2023 in Papierform ausgegebenen Gesetzblätter.“ https://www.gesetze-im-internet.de, abgerufen am 13.08.2026
  • dejure.org: nicht gemessen. Die robots.txt vom 27.09.2026 sperrt 6 von 13 der geprüften KI-Agenten namentlich an der Wurzel (CCBot, Claude-Web, ClaudeBot, GPTBot, Google-Extended, anthropic-ai); das genügt für unsere Zurückhaltung, deshalb haben wir dort nicht weitergelesen (robots.txt).
  • REWIS: nicht gemessen. Die robots.txt vom 27.09.2026 sperrt 2 von 13 der geprüften KI-Agenten namentlich an der Wurzel (ChatGPT-User, ClaudeBot); das genügt für unsere Zurückhaltung, deshalb haben wir dort nicht weitergelesen (robots.txt).
  • rechtsfund: nicht gemessen. Unter robots.txt antwortete der Server am 27.09.2026 mit HTTP 404 statt mit einer lesbaren Datei, und eine nicht lesbare Datei ist für uns keine Freigabe.
  • JuraForum: nicht gemessen. Die robots.txt vom 27.09.2026 sperrt 3 von 13 der geprüften KI-Agenten namentlich an der Wurzel (Amazonbot, CCBot, ChatGPT-User); das genügt für unsere Zurückhaltung, deshalb haben wir dort nicht weitergelesen (robots.txt).
  • Rechtsprechung im Internet (BMJ): nicht gemessen. Die robots.txt vom 13.08.2026 sperrt 13 von 13 der geprüften KI-Agenten namentlich an der Wurzel (Amazonbot, Applebot-Extended, CCBot, ChatGPT-User, Claude-SearchBot, Claude-Web, ClaudeBot, GPTBot, Google-Extended, OAI-SearchBot, PerplexityBot, anthropic-ai, cohere-ai); das genügt für unsere Zurückhaltung, deshalb haben wir dort nicht weitergelesen (robots.txt).

Zugriffswege

Zugriffswege
Quelle Maschinenlesbare Schnittstelle llms.txt Sitemaps in robots.txt Eigene Suche für Crawler HTTP/2
nu:legal Deutsches Recht 3 Endpunkte antworten vorhanden 1 gesperrt ja
dejure.org nicht gemessen nicht gemessen 0 gesperrt ja
REWIS nicht gemessen nicht gemessen 0 gesperrt ja
rechtsfund nicht gemessen nicht gemessen nicht gemessen nicht gemessen nein
JuraForum nicht gemessen nicht gemessen 1 nicht gemessen nein
LexMea 0 Endpunkte antworten vorhanden 1 nicht gemessen ja
LEXCADA 0 Endpunkte antworten nicht vorhanden 1 nicht gemessen ja
OffeneGesetze (OKF DE) 0 Endpunkte antworten nicht vorhanden 0 nicht gesperrt ja
HRR-Strafrecht (HRRS) 0 Endpunkte antworten nicht vorhanden 3 nicht gesperrt ja
Gesetze im Internet (BMJ) (Messung vom 13.08.2026) 2 Endpunkte antworten nicht vorhanden 0 nicht gesperrt ja
Rechtsprechung im Internet (BMJ) (Messung vom 13.08.2026) nicht gemessen nicht gemessen 252 gesperrt nein

„Eigene Suche für Crawler“ heißt: ob die robots.txt der Quelle deren eigenen Suchpfad für Googlebot sperrt. Eine gesperrte Suche ist eine übliche Serverschutz-Einstellung und sagt nichts über die Suche selbst.

Crawler-Freigaben, Stand 27.09.2026 (Gesetze im Internet (BMJ) am 13.08.2026 und Rechtsprechung im Internet (BMJ) am 13.08.2026)

Jede Zeile ist ein Auszug aus einer öffentlichen Datei, nicht aus Werbematerial. Die Datei jeder Quelle ist verlinkt und lässt sich in einem Browser nachlesen.

Crawler-Freigaben
Quelle KI-Agenten gesperrt Googlebot robots.txt
nu:legal Deutsches Recht 0 von 13 erlaubt ansehen
dejure.org 6 von 13 erlaubt ansehen
REWIS 2 von 13 erlaubt ansehen
rechtsfund nicht gemessen nicht gemessen ansehen
JuraForum 3 von 13 erlaubt ansehen
LexMea 0 von 13 erlaubt ansehen
LEXCADA 0 von 13 erlaubt ansehen
OffeneGesetze (OKF DE) 0 von 13 erlaubt ansehen
HRR-Strafrecht (HRRS) 0 von 13 erlaubt ansehen
Gesetze im Internet (BMJ) (Messung vom 13.08.2026) 0 von 13 erlaubt ansehen
Rechtsprechung im Internet (BMJ) (Messung vom 13.08.2026) 13 von 13 gesperrt ansehen

Agent für Agent, jeweils für den Pfad /. „ja“ heißt: die Datei enthält keine Regel, die diesem Agenten den Abruf untersagt.

Crawler-Freigaben je Agent
Agent nu:legal Deutsches Rechtdejure.orgREWISrechtsfundJuraForumLexMeaLEXCADAOffeneGesetze (OKF DE)HRR-Strafrecht (HRRS)Gesetze im Internet (BMJ) (Messung vom 13.08.2026)Rechtsprechung im Internet (BMJ) (Messung vom 13.08.2026)
GPTBot ja nein ja nicht gemessen ja ja ja ja ja ja nein
OAI-SearchBot ja ja ja nicht gemessen ja ja ja ja ja ja nein
ChatGPT-User ja ja nein nicht gemessen nein ja ja ja ja ja nein
ClaudeBot ja nein nein nicht gemessen ja ja ja ja ja ja nein
Claude-Web ja nein ja nicht gemessen ja ja ja ja ja ja nein
Claude-SearchBot ja ja ja nicht gemessen ja ja ja ja ja ja nein
anthropic-ai ja nein ja nicht gemessen ja ja ja ja ja ja nein
PerplexityBot ja ja ja nicht gemessen ja ja ja ja ja ja nein
Google-Extended ja nein ja nicht gemessen ja ja ja ja ja ja nein
Googlebot ja ja ja nicht gemessen ja ja ja ja ja ja nein
CCBot ja nein ja nicht gemessen nein ja ja ja ja ja nein
Applebot-Extended ja ja ja nicht gemessen ja ja ja ja ja ja nein
Amazonbot ja ja ja nicht gemessen nein ja ja ja ja ja nein
cohere-ai ja ja ja nicht gemessen ja ja ja ja ja ja nein

Die Regelzeile, die ein „nein“ auslöst, und die Gruppe, aus der sie stammt, stehen als Titel an jeder Zelle und vollständig in den Rohdaten.

Zur amtlichen Rechtsprechungsdokumentation im Einzelnen: ihre robots.txt vom 13.08.2026 sperrt alle 13 geprüften KI-Agenten und Googlebot und nennt zugleich 252 Sitemaps. Diese richten sich an den einen Crawler, den die Datei ausdrücklich zulässt. Die Entscheidungen der Bundesgerichte in diesem Bestand stammen aus derselben Quelle; sie ist die amtliche Dokumentation und bleibt es.

Bei dejure.org sperrt die Datei vom 27.09.2026 6 der 13 geprüften KI-Agenten (CCBot, Claude-Web, ClaudeBot, GPTBot, Google-Extended, anthropic-ai) und lässt die übrigen zu (Amazonbot, Applebot-Extended, ChatGPT-User, Claude-SearchBot, OAI-SearchBot, PerplexityBot, cohere-ai). Für Claude-SearchBot führt die Datei eine eigene Gruppe mit einer Wartezeit von 2 Sekunden und ohne Sperre. Eine Quelle kann also einzelne Agenten zulassen und andere sperren; „sperrt KI“ als Ja-Nein-Angabe würde das verfehlen.

Bei REWIS sperrt die Datei vom 27.09.2026 nicht alle geprüften KI-Agenten an der Wurzel, sondern 2 von 13 (ChatGPT-User, ClaudeBot); Googlebot und die übrigen geprüften KI-Agenten bleiben zugelassen. Weil die gesperrten Agenten zu den von uns geprüften zählen, haben wir dennoch nur die robots.txt gelesen und die Seiten dahinter nicht abgerufen.

Bei rechtsfund liegt unter robots.txt am 27.09.2026 gar keine Datei: der Server antwortet dort mit HTTP 404 statt mit einer lesbaren robots.txt. Eine nicht lesbare Datei ist für uns keine Freigabe, also haben wir auch hier nur diesen einen Abruf gemacht und die Seiten dahinter nicht weiter geladen.

Bei der Urteilsdatenbank von JuraForum sperrt die Datei vom 27.09.2026 ebenfalls einen Teil der geprüften KI-Agenten an der Wurzel, nämlich 3 von 13 (Amazonbot, CCBot, ChatGPT-User); Googlebot und die übrigen geprüften KI-Agenten bleiben zugelassen. Wie bei REWIS zählen die gesperrten Agenten zu den von uns geprüften, also haben wir auch hier nur die robots.txt gelesen und die Seiten dahinter nicht abgerufen.

Anders die beiden Plattformen für Gesetzestexte in den Tabellen: Bei LexMea sperrt die Datei vom 27.09.2026 0 der 13 geprüften KI-Agenten, bei LEXCADA sind es 0 von 13; Googlebot bleibt bei beiden zugelassen. Eine llms.txt liegt bei LexMea vor, bei LEXCADA nicht. Was beide über den eigenen Umfang schreiben, steht oben unter „Datenbestand“ im Wortlaut; eine eigene Bestandszahl steht hier, wie für alle fremden Quellen, nicht.

Zwei weitere Quellen in den Tabellen sind eine jeweils eigene Angebotsklasse, und das gehört zum Vergleich dazu: OffeneGesetze der Open Knowledge Foundation Deutschland stellt das Bundesgesetzblatt als PDF-Ausgaben bereit — ein Archiv der Verkündungsblätter, keine konsolidierte Norm-Datenbank. Die Datei vom 27.09.2026 sperrt dort 0 der 13 geprüften KI-Agenten. HRR-Strafrecht (HRRS) ist eine Spezialdatenbank allein für höchstrichterliche Rechtsprechung im Strafrecht; ihre Datei sperrt 0 von 13 und führt für GPTBot, OAI-SearchBot, ChatGPT-User, ClaudeBot, Claude-SearchBot, anthropic-ai eigene Gruppen mit einer Wartezeit von 5 Sekunden. Beide sind für Suchmaschinen und KI-Agenten offen; wer das Gesetzblatt im Original oder strafrechtliche Leitentscheidungen mit Anmerkungen sucht, ist dort richtig.

Was hier fehlt

Über den Inhalt von dejure.org, REWIS, rechtsfund, JuraForum und Rechtsprechung im Internet (BMJ) steht auf dieser Seite nichts. Jede dieser Quellen sperrt uns entweder namentlich in ihrer robots.txt oder lässt sich dort gar keine robots.txt lesen; wir haben ihre Seiten deshalb nicht abgerufen und können über Umfang, Aufbereitung oder Qualität dieser Angebote nichts sagen. Alle sind etabliert und werden im Rechtsalltag benutzt; diese Seite ersetzt keinen Blick darauf. Wer ihn werfen will: https://dejure.org, https://rewis.io, https://rechtsfund.de, https://www.juraforum.de, https://www.rechtsprechung-im-internet.de.

Ein weiteres Angebot ist bewusst nicht in den Tabellen: justiz.de, ein Justizportal mit Verzeichnissen und Formularen, keine Entscheidungsdatenbank — dort gibt es nichts zu messen, was mit den Spalten dieser Seite vergleichbar wäre.

Amtlich ist diese Datenbank nicht. Die Dokumentationen des Bundesministeriums der Justiz und des Bundesamts für Justiz sind die amtlichen Angebote, diese Datenbank ist von ihnen abgeleitet. Das ist kein Nachteil dieser Quellen, sondern ihr Auftrag.

Ein Vergleich der historischen Fassungen steht hier nicht. Für fremde Quellen ließe er sich nur durch Abrufen ihrer Seiten messen, und genau das unterbleibt, wo der Betreiber es untersagt. Die Zahl der eigenen gespeicherten Fassungen steht oben; wie sie sich über die Normen verteilt, sagt sie nicht.

Diese Seite bewertet nicht. Sie enthält keine Rangfolge, keine Punkte und keine Empfehlung. Sie hält Zustände fest, die jeder selbst nachprüfen kann.

Rohdaten

Der vollständige Messsatz liegt als JSON offen (2026-09-27.json, erzeugt am 2026-09-27T16:18:01+00:00). Jede Zelle trägt darin ihre Grundlage, ihren Beleg und, wo nichts gemessen wurde, den Grund. Wer eine Angabe dieser Seite weiterverwenden will, sollte das Datum mitnehmen: eine robots.txt kann sich morgen ändern, und dann ist die Angabe von gestern falsch.