Entscheidungen zu § 49 ZVG
48 Entscheidungen
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BGH, 18.10.2018 – V ZB 40/18
Beschluss
Leitsatz Zahlung oder Hinterlegung im Sinne des § 94 Abs. 1 ZVG ist nur Zahlung oder Hinterlegung nach § 49 ZVG.
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BGH, 22.02.2019 – V ZR 244/17
Urteil
Leitsatz 1. Wer in der Zwangsversteigerung ein Gebot in der Absicht abgibt, das Bargebot nicht zu entrichten oder zu hinterlegen, handelt sittenwidrig im Sinne von § 826 BGB. 2. Für die Absicht eines Bieters, das Bargebot nicht z…
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BGH, 28.02.2013 – V ZB 164/12
Beschluss
Leitsatz Eine Sicherheitsleistung kann auch durch eine Bareinzahlung auf ein bei einem Kreditinstitut geführten Konto der Gerichtskasse erbracht werden. Allerdings muss der Betrag vor dem Versteigerungstermin gutgeschrieben sein …
- OLG Brandenburg, 02.12.2020 – 4 U 169/19 Urteil
- LG Kassel, 27.08.2010 – 3 T 345/10 Beschluss
- LG Wuppertal, 22.09.2008 – 6 T 610/08 Beschluss
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BGH, 29.10.2015 – V ZB 65/15
Beschluss
Leitsatz Die Aufstellung des geringsten Gebots und damit auch des Bargebots richtet sich nicht nach materiell-rechtlichen Erwägungen, sondern allein nach dem Rangklassensystem des Zwangsversteigerungsgesetzes (Abgrenzung zu BGH, …
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BGH, 03.04.2003 – IX ZR 93/02
Urteil
Leitsatz UStG § 14 Abs. 1 Das Meistgebot in der Zwangsversteigerung von Grundstücken (nebst Zubehör) ist ein Nettobetrag.
- OLG Zweibrücken, 20.10.2005 – 4 U 275/04 Urteil
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BGH, 29.01.2016 – V ZR 285/14
Urteil
Leitsatz Zahlt der Ersteher des Grundstücks zur Ablösung einer in der Zwangs- oder Teilungsversteigerung bestehen gebliebenen Grundschuld eine unter deren Nennbetrag liegenden Summe, darf der Grundschuldgläubiger die Löschung der…
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BGH, 13.11.2013 – XII ZB 333/12
Beschluss
Leitsatz 1. Erhält ein Bruchteilseigentümer in der Teilungsversteigerung den Zuschlag und berichtigt er sein Bargebot nicht, setzt sich die Bruchteilsgemeinschaft an dem Grundstück an der nach § 118 Abs. 1 ZVG unverteilt auf die …
- BGH, 16.01.2008 – IV ZR 85/07 Beschluss
- BGH, 14.06.2006 – IV ZR 267/05 Beschluss
- OLG Hamm, 06.05.2024 – 5 U 206/21 Urteil
- OLG Düsseldorf, 18.04.2024 – 3 U 109/22 Urteil
- LG Zweibrücken, 10.09.2004 – 4 T 154/04 Beschluss
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BGH, 10.12.2020 – V ZB 128/19
Beschluss
Leitsatz 1. Ist ein Verfahrensbeteiligter, für den ein besonderer Vertreter nach § 57 ZPO (Prozesspfleger) bestellt wurde, tatsächlich prozessfähig oder erlangt er die Prozessfähigkeit im Laufe des Verfahrens wieder, endet das Am…
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BGH, 16.10.2020 – V ZR 98/19
Urteil
Leitsatz Ist über einen Streitgegenstand rechtskräftig entschieden worden, ermöglicht eine nachträglich eingetretene Tatsache eine neue abweichende Entscheidung nur dann, wenn sie denjenigen Sachverhalt verändert hat, der in dem …
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BGH, 12.10.2017 – IX ZR 267/16
Urteil
Leitsatz Bei verzögerter Freigabe eines hinterlegten Geldbetrages hat der Gläubiger in entsprechender Anwendung von § 288 Abs. 1 Satz 1 BGB einen Anspruch auf Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (Fortführung von BGH, 25. April 200…
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BGH, 12.01.2017 – V ZB 96/16
Beschluss
Leitsatz 1. Wird in der Zahlungsanzeige der Gerichtskasse im Rahmen des Verwendungszwecks eine von dem Kontoinhaber bzw. Einzahler abweichende Person genannt, ist das regelmäßig dahin zu verstehen, dass diese Person in dem Verste…
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BGH, 15.03.2011 – V ZB 177/10
Beschluss
Leitsatz Eine beabsichtigte Teilungsversteigerung nach §§ 180 ff. ZVG ist mutwillig i.S.v. § 114 ZPO, wenn sie aller Voraussicht nach fehlschlägt, weil sich kein Bieter finden wird, der ein nach §§ 182, 44 ZVG zulässiges Gebot ab…
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BGH, 20.02.2008 – XII ZR 58/04
Urteil
Leitsatz Verkündet am: 20. Februar 2008 Breskic, Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle BGB §§ 387, 432 Abs. 1, 753 Abs. 1; ZVG §§ 118 Abs. 1, 128 Abs. 2, 133, 180 Abs. 1 Betreibt der eine Bruchteilseigentümer e…
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BGH, 10.05.2007 – V ZB 83/06
Beschluss
Leitsatz ZVG §§ 71 Abs. 1, 79, 85a Abs. 1 und 2, 95 a) Das Eigengebot des Gläubigervertreters in der Zwangsversteigerung von Grundstücken, das ausschließlich darauf gerichtet ist, zu Gunsten des Gläubigers und zu Lasten des Schul…
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BGH, 21.05.2003 – IV ZR 452/02
Urteil
Leitsatz BGB §§ 1157, 1169, 1192 Abs. 1; ZVG §§ 180, 53 Abs. 2 Der Ersteher eines Grundstücks in der Zwangsversteigerung, der aus einer beste- hengebliebenen Grundschuld dinglich in Anspruch genommen wird, kann dem Grundschuldglä…
- BGH, 04.05.2000 – IX ZR 124/98 Beschluss
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BFH, 02.03.2016 – II R 29/15
Urteil
Leitsatz NV: Bei Erwerb einer Eigentumswohnung im Wege der Zwangsversteigerung ist das Meistgebot als Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer nicht um die anteilige Instandhaltungsrückstellung zu mindern .
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BFH, 02.03.2016 – II R 6/15
Urteil
Leitsatz NV: Bei Erwerb einer Eigentumswohnung im Wege der Zwangsversteigerung ist das Meistgebot als Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer nicht um die anteilige Instandhaltungsrückstellung zu mindern .
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BFH, 02.03.2016 – II R 27/14
Urteil
Leitsatz Beim Erwerb einer Eigentumswohnung im Wege der Zwangsversteigerung ist das Meistgebot als Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer nicht um die anteilige Instandhaltungsrückstellung zu mindern .
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BFH, 09.09.2015 – XI B 87/14
Beschluss
Leitsatz NV: Erwirbt ein zur Befriedigung aus einem Grundstück Berechtigter im Zwangsversteigerungsverfahren das Grundstück (umsatzsteuerpflichtig) durch Zuschlag zu einem Gebot, welches hinter 7/10 des Grundstückswerts zurückble…
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BFH, 19.06.2013 – II R 5/11
Urteil
Leitsatz 1. Bei dem nach § 1 Abs. 1 Nr. 4 GrEStG steuerpflichtigen Erwerb eines Grundstücks durch Abgabe des Meistgebots im Zwangsversteigerungsverfahren gehört gemäß § 9 Abs. 2 Nr. 4 GrEStG auch der Betrag zur Bemessungsgrundlag…
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BFH, 19.06.2013 – II R 6/11
Urteil
Leitsatz 1. NV: Bei dem nach § 1 Abs. 1 Nr. 4 GrEStG steuerpflichtigen Erwerb eines Grundstücks durch Abgabe des Meistgebots im Zwangsversteigerungsverfahren gehört gemäß § 9 Abs. 2 Nr. 4 GrEStG auch der Betrag zur Bemessungsgrun…
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BFH, 29.04.1992 – XI R 3/85
Urteil
Leitsatz 1. Setzt sich die Erbengemeinschaft im Wege der Zwangsversteigerung ihrer Grundstücke auseinander und ersteigert einer der Erben mehrere Grundstücke, so entstehen ihm insoweit Anschaffungskosten, als seine Bargebote den …
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BFH, 23.01.1985 – II R 36/83
Urteil
Leitsatz 1. Wird ein Grundstück doppelt ausgeboten (vgl. § 59 Abs. 2 ZVG), so bestimmt sich die Gegenleistung nach dem Meistgebot, zu dem der Zuschlag erteilt wird.
- OLG Schleswig, 22.03.2024 – 17 U 68/23 Urteil
- AG Wolfratshausen, 18.11.2022 – 2 K 19/21 Zuschlagbeschluss
- LG Arnsberg, 27.10.2016 – 5 T 60/16 Beschluss
- OLG Naumburg, 03.09.2015 – 1 U 10/15 Urteil
- LG Detmold, 13.04.2015 – 4 KLs-21 Js 37/13-55/13 Urteil
- FG Berlin-Brandenburg, 26.02.2015 – 15 K 4320/10 Urteil
- FG Düsseldorf, 11.02.2015 – 7 K 3097/14 GE Urteil
- LG Magdeburg, 18.12.2014 – 11 O 385/14 (150) Urteil
- FG Köln, 08.05.2013 – 5 K 3384/10 Urteil
- LG Bochum, 14.03.2013 – I-7 T 450/12 Beschluss
- OLG Koblenz, 17.04.2012 – 11 UF 205/12 Beschluss
- LG Düsseldorf, 12.12.2011 – 25 T 368/11 B. 80 K 63/06 AG Düsseldorf Beschluss
- LG Kiel, 04.05.2010 – 4 T 17/10 Beschluss
- OLG Frankfurt am Main, 23.04.2010 – 25 U 58/08 Urteil
- OLG Hamm, 15.04.1985 – 15 W 75/85 Beschluss