Entscheidungen zu § 345 ZPO
92 Entscheidungen · Zweites Versäumnisurteil
- OLG Thüringen, 03.07.2020 – 4 U 1201/19 Urteil
-
BGH, 22.09.2010 – VIII ZR 182/09
Urteil
Leitsatz Eine ordnungsgemäße Ladung im Sinne des § 215 ZPO setzt nicht voraus, dass eine Partei, gegen die ein Vollstreckungsbescheid erwirkt worden ist, in der Terminsladung zusätzlich zu den in § 215 Abs. 1 ZPO aufgeführten Hin…
-
BGH, 06.05.1999 – V ZB 1/99
Beschluss
Leitsatz Die Berufung gegen ein zweites Versäumnisurteil, durch das der Einspruch gegen ein aufgrund mündlicher Verhandlung ergangenes Versäumnisurteil verworfen wird, kann nicht auf die fehlende Schlüssigkeit der Klage gestützt …
-
BGH, 27.03.2025 – I ZB 68/24
Beschluss
Leitsatz 1. Es verletzt nicht die Garantie des gesetzlichen Richters aus Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG, wenn das erstinstanzliche Gericht vor Erlass eines zweiten Versäumnisurteils aufgrund des Unterbleibens einer erneuten Schlüssigk…
-
BGH, 03.03.2008 – II ZR 251/06
Beschluss
Leitsatz BGB § 140; ZPO §§ 227, 341 a, 345, 347, 514, 539, 543, 544, 551, 565 a) Gegen ein zweites Versäumnisurteil des Berufungsgerichts findet die Revision ohne Zulassung statt. b) Ein Anwaltswechsel nach einer Erschütterung de…
- OLG Düsseldorf, 06.01.2011 – I-24 U 89/10 Beschluss
- OLG Köln, 24.01.2001 – 13 U 121/00 Urteil
-
BGH, 06.10.2011 – IX ZB 148/11
Beschluss
Leitsatz Die Berufung gegen ein zweites Versäumnisurteil kann nicht auf den Restitutionsgrund des nachträglichen Auffindens einer Urkunde (§ 580 Nr. 7 Buchst b ZPO) gestützt werden .
- BGH, 06.10.2011 – IX ZB 149/11 Beschluss
- OLG Oldenburg, 05.12.2005 – 15 U 73/05 Urteil
-
BGH, 26.03.2026 – IX ZR 52/24
Urteil
Leitsatz 1. Der Einspruch gegen einen Vollstreckungsbescheid darf nicht durch zweites Versäumnisurteil verworfen werden, wenn der Antragsgegner bereits vor Erlass des Vollstreckungsbescheids Widerspruch gegen den Mahnbescheid erh…
- BGH, 18.02.2020 – XI ZB 11/19 Beschluss
- OLG Frankfurt am Main, 21.07.2015 – 4 UF 379/14 Beschluss
- OLG Düsseldorf, 02.06.2008 – I-24 U 256/07 Beschluss
- OLG Schleswig, 02.12.2005 – 10 U 10/05 Urteil
- LAG Hamm, 27.02.2003 – 4 Sa 1108/02 Urteil
-
BGH, 26.11.2015 – VI ZR 488/14
Beschluss
Leitsatz Die Vorschriften der § 565 Satz 1, § 514 Abs. 2 Satz 1 ZPO können nicht dahin ausgelegt werden, dass eine schlüssige Darlegung der fehlenden oder unverschuldeten Säumnis auch dann vorliegt, wenn der in der Berufungsinsta…
-
BGH, 08.10.2015 – III ZR (Ü) 1/15
Urteil
Leitsatz 1. Gegen ein zweites Versäumnisurteil, das von dem erstinstanzlich zuständigen Oberlandesgericht im Rahmen eines Verfahrens nach §§ 198 ff. GVG erlassen wird, findet die Revision ohne Zulassung und ohne Rücksicht auf den…
-
BGH, 20.12.2010 – VII ZB 72/09
Beschluss
Leitsatz 1. Das Gericht darf einen Termin zur mündlichen Verhandlung über den Einspruch gegen ein Versäumnisurteil erst nach dem Eingang des Einspruchs bestimmen. Vor diesem Zeitpunkt ist die Bestimmung eines Termins auch dann un…
-
BGH, 22.04.1999 – IX ZR 364/98
Urteil
Leitsatz a) Die Berufung gegen ein zweites Versäumnisurteil kann auch darauf gestützt werden, daß die Versäumung nicht schuldhaft gewesen sei. Die Verschuldensfrage ist nach den gleichen Maßstäben zu beurteilen wie bei der Wieder…
- LG Dortmund, 26.11.2024 – 1 S 178/24 Urteil
- LAG Köln, 15.06.2023 – 6 Sa 42/23 Urteil
- OLG München, 15.11.2022 – 5 U 4518/19 Zweites Versäumnisurteil
- OLG Saarbrücken, 16.02.2022 – 5 U 28/21 Beschluss
- VG Münster, 15.06.2020 – 5 K 28261/19 Urteil
- LAG Berlin-Brandenburg, 28.02.2020 – 12 Sa 1656/19 Urteil
- LG Berlin, 01.10.2018 – 55 S 44/18 WEG Beschluss
- LAG Mecklenburg-Vorpommern, 09.07.2015 – 2 Sa 236/14 Urteil
- OLG Brandenburg, 24.05.2012 – 5 U 88/11 Urteil
- OLG Hamm, 30.09.2011 – I-9 U 61/11 Beschluss
- OLG Naumburg, 17.06.2010 – 2 U 19/10 Urteil
- LAG Hamm, 01.10.2009 – 16 Sa 468/09 Urteil
-
BGH, 21.01.2025 – II ZR 52/24
Urteil
Leitsatz 1. Die erheblichen Gründe für eine Terminsverlegung müssen mit dem Verlegungsantrag vorgetragen werden, damit sie in die Ermessensentscheidung des Gerichts einfließen können. 2. Ein Terminsverlegungsantrag ist rechtsmiss…
- BGH, 08.02.2024 – V ZB 53/23 Beschluss
-
BGH, 24.01.2024 – XII ZB 171/23
Beschluss
Leitsatz 1. Ein Verfahrensbevollmächtigter, der kurzfristig und unvorhersehbar an der Wahrnehmung eines Termins gehindert ist, hat alles ihm Mögliche und Zumutbare zu tun, um dem Gericht rechtzeitig seine Verhinderung mitzuteilen…
-
BGH, 13.12.2023 – XII ZB 550/21
Beschluss
Leitsatz 1. In einem Verfahren mit Anwaltszwang muss ein Beteiligter alles ihm Mögliche und Zumutbare unternehmen, um das Gericht rechtzeitig vor Erlass eines zweiten Versäumnisbeschlusses darüber zu informieren, dass er keinen z…
-
BGH, 08.07.2021 – III ZR 344/20
Urteil
Leitsatz Bei der Prozessfähigkeit handelt es sich um eine Sachurteilsvoraussetzung, die von Amts wegen in jeder Lage des Verfahrens zu klären ist. Bestehen begründete Zweifel an der Prozessfähigkeit einer Partei beziehungsweise s…
- BGH, 20.10.2020 – VIII ZA 6/20 Beschluss
-
BGH, 24.01.2019 – VII ZR 123/18
Urteil
Leitsatz Zur Notwendigkeit, bei der Ablehnung eines Terminsverlegungsantrags wegen Prozessverschleppungsabsicht der Partei die nach Auffassung des Gerichts hierfür sprechenden Gründe in der Entscheidung hinreichend zu dokumentier…
-
BGH, 05.07.2018 – IX ZR 264/17
Urteil
Leitsatz 1. Eine unverschuldete Säumnis ist nicht gegeben, wenn die ordnungsgemäß geladene Partei wegen der vermeintlich fehlerhaften Behandlung eines Befangenheitsgesuchs der mündlichen Verhandlung fern bleibt. 2. Das Gericht is…
- BGH, 07.12.2017 – IX ZR 81/17 Beschluss
- BGH, 08.03.2017 – III ZR 39/17 Beschluss
- BGH, 23.02.2017 – III ZB 137/15 Beschluss
- BGH, 22.02.2017 – IV ZB 8/16 Beschluss
-
BGH, 13.12.2016 – VIII ZB 15/16
Beschluss
Leitsatz 1. Eine von einer bedürftigen Prozesspartei selbst eingelegte Berufung darf, wenn die Partei innerhalb der Berufungsfrist Prozesskostenhilfe beantragt und eine ordnungsgemäß ausgefüllte Erklärung über die persönlichen un…
- BGH, 07.12.2016 – VIII ZB 34/16 Beschluss
-
BGH, 11.11.2015 – XII ZB 407/12
Beschluss
Leitsatz Ein Rechtsanwalt darf die Eintragung von Fristen und Terminen grundsätzlich nicht auf noch auszubildende Kräfte übertragen (im Anschluss an BGH Beschluss vom 22. April 2009, IV ZB 22/08, RuS 2009, 393).
-
BGH, 18.12.2013 – XII ZB 38/13
Beschluss
Leitsatz Eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen einer inhaltlich unrichtigen Rechtsbehelfsbelehrung (hier: unrichtige Belehrung über den Rechtsbehelf gegen einen Versäumnisbeschluss in einer Familienstreitsache) setzt d…
-
BGH, 07.06.2010 – II ZR 233/09
Beschluss
Leitsatz Für in der Zeit vom 1. Juli bis 31. August bestimmte Termine besteht kein Anspruch auf Terminsverlegung, wenn das Verfahren besonderer Beschleunigung bedarf, nachdem seine Erledigung durch unabweisbare Terminsänderung ve…
- BGH, 02.12.2009 – IV ZB 13/09 Urteile
Seite 1 von 2