Rechtsprechung / § 24 UmwStG 1995

Entscheidungen zu § 24 UmwStG 1995

199 Entscheidungen · Einbringung von Betriebsvermögen in eine Personengesellschaft

  1. BFH, 25.04.2006 – VIII R 52/04 Urteil

    Leitsatz 1. Bei einseitiger entgeltlicher Kapitalerhöhung, die zu einer Änderung der Beteiligungsverhältnisse führt, kann entsprechend § 24 UmwStG 1977 der für die nicht an der Kapitalerhöhung teilnehmenden Gesellschafter anfalle…

  2. BFH, 18.09.2013 – X R 42/10 Urteil

    Leitsatz 1. Bringt der Steuerpflichtige einen Betrieb in eine Mitunternehmerschaft ein und wendet er zugleich Dritten unentgeltlich Mitunternehmeranteile zu, sind auf diesen Vorgang die Vorschriften der § 6 Abs. 3 EStG und § 24 U…

  3. BFH, 01.02.2024 – IV R 9/20 Urteil

    Leitsatz 1. Die Kapitalbeteiligung des Kommanditisten an der Komplementär-GmbH ist eine funktional wesentliche Betriebsgrundlage seines Mitunternehmeranteils, wenn erst diese Kapitalbeteiligung den Kommanditisten in die Lage vers…

  4. BFH, 09.11.2011 – X R 60/09 Urteil

    Leitsatz 1. Der Anwendbarkeit des § 24 Abs. 1 UmwStG steht weder § 42 AO noch die Rechtsfigur des Gesamtplans entgegen, wenn vor der Einbringung eine wesentliche Betriebsgrundlage des einzubringenden Betriebs unter Aufdeckung der…

  5. FG Münster, 30.10.2009 – 14 K 2937/06 E Urteil
  6. FG Münster, 15.12.2025 – 2 K 2922/22 E,G Gerichtsbescheid
  7. FG Hessen, 07.12.2011 – 13 K 367/07 Urteil
  8. FG Düsseldorf, 07.03.2024 – 8 K 2849/17 E Urteil
  9. FG Baden-Württemberg, 01.10.2024 – 11 K 2174/22 Urteil
  10. FG Saarland, 01.07.2015 – 1 K 1414/12 Urteil
  11. BFH, 23.03.2023 – IV R 27/19 Urteil

    Leitsatz Die negativen Ergänzungsbilanzen, die anlässlich des Eintritts eines neuen Gesellschafters in eine bestehende Personengesellschaft für die Altgesellschafter nach § 24 UmwStG zum Zweck der Buchwertfortführung gebildet wor…

  12. BFH, 21.09.2000 – IV R 54/99 Urteil

    Leitsatz 1. Wird in eine Einzelpraxis ein Sozius aufgenommen, so ist die Tarifbegünstigung des § 24 Abs. 3 Satz 2 UmwStG i. V. m. §§ 16 Abs. 4 , 18 Abs. 3 , 34 Abs. 1 EStG bei einer Einbringung zu Teilwerten auch insoweit anzuwen…

  13. FG Hamburg, 19.12.2017 – 2 K 277/16 Urteil
  14. FG Niedersachsen, 02.09.2024 – 13 K 185/23 Urteil
  15. FG Düsseldorf, 24.11.2010 – 15 K 931/09 F Urteil
  16. BFH, 20.09.2007 – IV R 70/05 Beschluss

    Leitsatz Tritt eine GmbH einer (bereits bestehenden) Kommanditgesellschaft als Komplementärin ohne Verpflichtung zur Leistung einer Einlage bei, werden hierdurch nicht die Bewertungswahlrechte des § 24 UmwStG eröffnet.

  17. FG Düsseldorf, 30.04.2003 – 16 K 2934/01 E Urteil
  18. FG Münster, 25.10.2012 – 3 K 4089/10 F Urteil
  19. FG Düsseldorf, 12.05.2006 – 18 K 5588/03 F Urteil
  20. FG Köln, 22.06.2011 – 4 K 2859/07 Urteil
  21. BFH, 01.03.2018 – IV R 38/15 Urteil

    Leitsatz Der Inhaber des Handelsgewerbes, an dem sich ein anderer atypisch still beteiligt, verfügt auch während des Bestehens der atypisch stillen Gesellschaft ertragsteuerlich über ein eigenes Vermögen, das neben dem Betriebsve…

  22. FG Münster, 09.04.2003 – 7 K 3775/00 F Urteil
  23. FG Hamburg, 11.12.2024 – 2 K 62/21 Urteil
  24. BFH, 19.12.1984 – I R 275/81 Urteil

    Leitsatz 1. Es ist dann sichergestellt, daß der bei Anwendung des § 15 Abs. 1 KStG 1969 sich ergebende Gewinn (Übertragungsgewinn) später der Einkommensteuer unterliegt, wenn der übernehmende Gesellschafter das übertragene Vermög…

  25. BFH, 15.01.2020 – X R 18/18, X R 19/18, X R 18/18, X R 19/18 Urteil

    Leitsatz Ein bebautes Grundstück, das durch den Steuerpflichtigen langjährig im Rahmen privater Vermögensverwaltung genutzt wird, kann Gegenstand eines gewerblichen Grundstückshandels werden, wenn der Steuerpflichtige im Hinblick…

  26. FG Münster, 06.06.2024 – 13 K 1857/22 F Urteil
  27. FG Köln, 17.03.2010 – 12 K 4494/07 Urteil
  28. BFH, 04.12.2012 – VIII R 41/09 Urteil

    Leitsatz 1. Honorarforderungen eines Steuerberaters können als unwesentliche Betriebsgrundlagen bei einer Einbringung nach § 24 UmwStG zurückbehalten werden . 2. Entnimmt der Steuerpflichtige die zurückbehaltenen Forderungen nich…

  29. BFH, 11.12.2001 – VIII R 58/98 Urteil

    Leitsatz 1. Bringt der Gesellschafter einer Personengesellschaft einzelne Wirtschaftsgüter seines Betriebsvermögens gegen ein ausgewogenes (drittübliches) Mischentgelt, d. h. gegen die Gewährung von Gesellschaftsrechten und sonst…

  30. FG Hessen, 05.12.2018 – 8 K 1236/15 Urteil
  31. BFH, 17.04.2019 – IV R 12/16 Urteil

    Leitsatz 1. Die Grundsätze über das Verpächterwahlrecht gelten nicht nur bei Beendigung einer "echten Betriebsaufspaltung", sondern auch dann, wenn eine "unechte Betriebsaufspaltung" beendet wird (Anschluss an BFH-Urteil vom 17. …

  32. BFH, 10.12.1991 – VIII R 69/86 Urteil

    Leitsatz 1. Die von der Rechtsprechung des BFH für die Realteilung von Personengesellschaften entwickelten Grundsätze gelten nicht nur bei Teilbetrieben, sondern auch bei Einzelwirtschaftsgütern.

  33. FG Düsseldorf, 14.03.2008 – 2 K 2106/06 E Urteil
  34. BFH, 28.11.2019 – IV R 28/19 Urteil

    Leitsatz Der Begriff des Ausscheidens in § 5a Abs. 4 Satz 3 Nr. 3 EStG umfasst jedes Ausscheiden eines Gesellschafters, d.h. jeden Verlust der (unmittelbaren) Mitunternehmerstellung, unabhängig davon, ob der Gesellschafter unentg…

  35. BFH, 17.09.2014 – IV R 33/11 Urteil

    Leitsatz Wird ein neuer Gesellschafter gegen Zuzahlung an die Altgesellschafter in eine Personengesellschaft aufgenommen, erfüllt dieser Vorgang auch dann nicht die Voraussetzungen des § 24 Abs. 1 UmwStG, wenn die Zuzahlung in ei…

  36. FG Münster, 07.12.2012 – 14 K 3829/09 G Urteil
  37. FG Niedersachsen, 14.03.2007 – 2 K 574/03 Urteil
  38. OLG Karlsruhe, 02.07.2003 – 1 U 233/01 Urteil
  39. FG Köln, 11.10.2002 – 11 K 1111/96 Urteil
  40. BFH, 01.02.2024 – IV R 26/21 Urteil

    Leitsatz Bringt eine Kapitalgesellschaft ihren gesamten Betrieb nach § 24 des Umwandlungssteuergesetzes in eine GmbH & Co. KG ein und beschränkt sich ihre Tätigkeit fortan auf die Verwaltung der Mitunternehmerstellung an der aufn…

  41. BFH, 16.12.2004 – III R 38/00 Urteil

    Leitsatz Bringt der Erbe sein Einzelunternehmen zu Buchwerten in eine neu gegründete GmbH & Co. KG ein, an der die Kinder zur Abgeltung ihrer Pflichtteilsansprüche wertmäßig über ihre Einlage hinaus am KG-Vermögen beteiligt werde…

  42. BFH, 28.09.1995 – IV R 57/94 Urteil

    Leitsatz Abstockungen auf die Buchwerte der Wirtschaftsgüter der Personengesellschaft in einer negativen Ergänzungsbilanz, die zur Neutralisierung eines entstandenen Einbringungsgewinns erstellt wurde, sind entsprechend dem Verbr…

  43. BFH, 22.04.2015 – X R 8/13 Urteil

    Leitsatz NV: Auch Wirtschaftsgüter, an denen der Unternehmer nicht das zivilrechtliche, sondern nur das wirtschaftliche Eigentum hat, sind Teil seines Betriebsvermögens und können nach § 24 UmwStG zum Buchwert in eine Personenges…

  44. BFH, 11.04.2013 – III R 32/12 Urteil

    Leitsatz Im Falle der Realteilung einer --ihren Gewinn durch Einnahme-Überschussrechnung ermittelnden-- (freiberuflichen) Mitunternehmerschaft ohne Spitzenausgleich besteht keine Verpflichtung zur Erstellung einer Realteilungsbil…

  45. BFH, 07.11.2006 – VIII R 13/04 Urteil

    Leitsatz Der Erwerb von Mitunternehmeranteilen aufgrund eines nach dem 24. April 1996 geschlossenen Kaufvertrags gegen Zahlung des Kaufpreises (oder eine sonstige Leistung) in das Eigenvermögen des bisherigen Mitunternehmers bere…

  46. FG Hamburg, 24.11.2022 – 6 K 68/21 Vorlagebeschluss
  47. BFH, 07.09.2016 – I R 57/14 Urteil

    Leitsatz 1. Leistet ein persönlich haftender Gesellschafter einer KGaA bei Übernahme der Beteiligung neben der Sondereinlage ein Aufgeld, ist die KGaA nicht nach § 24 Abs. 2 UmwStG a.F. berechtigt, die bereits vorhandenen Wirtsch…

  48. BFH, 12.10.2011 – VIII R 12/08 Urteil

    Leitsatz 1. Wird die Einzelpraxis eines Arztes in eine GbR eingebracht und werden deren Wirtschaftsgüter erst in einem späteren Veranlagungszeitraum als dem der Einbringung in der Eröffnungsbilanz der GbR erfasst, stellt die Erst…

  49. BFH, 07.09.2011 – X B 113/10 Beschluss

    Leitsatz 1. NV: Ein schlüssiger und substantiierter Vortrag zur Klärungsbedürftigkeit einer Rechtsfrage bei Geltendmachung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache erfordert die Darlegung, in welchem Umfang, von welcher Se…

  50. BFH, 16.02.2011 – II R 60/09 Urteil

    Leitsatz Die Steuervergünstigungen nach § 13a ErbStG a.F. für den Erwerb von Anteilen an einer Personengesellschaft fallen auch dann nicht rückwirkend weg, wenn innerhalb von fünf Jahren nach dem Erwerb mehrere Umwandlungsvorgäng…

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