Entscheidungen zu § 23a SGB 4
146 Entscheidungen · Einmalig gezahltes Arbeitsentgelt als beitragspflichtige Einnahmen
- SG Kassel, 29.04.1998 – S 12 KR 1248/97 Vorlagebeschluss
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BVerfG, 24.05.2000 – 1 BvL 1/98
Beschluss
Leitsatz 1. Der Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) gebietet, dass einmalig gezahltes Arbeitsentgelt bei der Berechnung von kurzfristigen beitragsfinanzierten Lohnersatzleistungen, wie beispielsweise Arbeitslosengeld und Kranke…
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BSG, 10.12.2019 – B 12 R 9/18 R
Urteil
Leitsatz Die Gesamtvergütung von auf Arbeitszeitkonten angesparten Überstunden, die nicht auf einer Wertguthabenvereinbarung beruht, wird bei der Beitragsbemessung wie eine Einmalzahlung behandelt und unterliegt nicht der monatli…
- LSG NRW, 26.06.2008 – L 16 (11) R 3/06 Urteil
- LSG Hessen, 24.05.2012 – L 8 KR 199/09 Urteil
- SG Frankfurt am Main, 15.06.2009 – S 25 KR 499/06 Urteil
- LSG NRW, 27.04.2005 – L 8 RA 26/03 Urteil
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BSG, 18.12.2013 – B 12 R 2/11 R
Urteil
Leitsatz Fahrvergünstigungen in Form von Freifahrten und Fahrpreisermäßigungen, die ein Transportunternehmen seinen Beschäftigten im Jahr 2001 gewährte, sind Einmalzahlungen.
- LSG Berlin-Brandenburg, 23.02.2024 – L 1 BA 77/21 Urteil
- VG Minden, 20.03.2023 – 2 K 1763/19 Urteil
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LSG Baden-Württemberg, 13.03.2018 – L 11 R 4065/16
Urteil
Leitsatz Werden Arbeitszeitkonten, die nur dazu dienen, das angesparte Arbeitszeitguthaben durch Minderarbeit in Folgezeiträumen abzubauen, um dadurch einen verstetigt ausgezahlten Arbeitslohn zu erhalten, dadurch aufgelöst, dass…
- LSG Hessen, 24.05.2012 – L 8 KR 200/09 Urteil
- SG Karlsruhe, 24.07.2008 – S 14 R 3307/06 Urteil
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BSG, 31.10.2012 – B 12 R 15/11 R
Urteil
Leitsatz Pauschal versteuerte Belobigungsprämien, die ein Arbeitgeber den Mitarbeitern eines seiner Verkaufsteams anlassbezogen gewährt, unterliegen als "sonstige Sachbezüge" nicht der Beitragspflicht in der Sozial- und Arbeitslo…
- SG Aachen, 08.02.2006 – S 11 R 45/05 Urteil
- BSG, 03.06.2009 – B 12 R 12/07 R Urteil
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BSG, 14.05.2002 – B 12 KR 15/01 R
Urteil
Leitsatz 1. Beiträge auf eine Einmalzahlung können erst berechnet und gefordert werden, wenn die Einmalzahlung im Zahlungszeitpunkt bestimmten Entgeltberechnungszeiträumen zugeordnet werden kann.
- LSG Hamburg, 22.09.2021 – L 3 BA 3/21 B ER Beschluss
- LSG NRW, 13.09.2021 – L 8 BA 71/20 B ER Beschluss
- BSG, 20.01.2023 – B 11 AL 30/22 B Beschluss
- BSG, 17.12.2014 – B 12 KR 19/12 R Urteil
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BSG, 17.12.2014 – B 12 KR 20/12 R
Urteil
Leitsatz 1. Fahrvergünstigungen in Form von Freifahrten und Fahrpreisermäßigungen, die ein Verkehrsunternehmen seinen Beschäftigten im Jahr 2003 gewährte, sind kein beitragspflichtiges Arbeitsentgelt, soweit die Lohnsteuer hierau…
- LSG NRW, 30.11.2005 – L 11 (16) KR 145/03 Urteil
- LSG NRW, 13.09.2001 – L 16 KR 104/00 Urteil
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BSG, 18.10.2022 – B 12 KR 6/20 R
Urteil
Leitsatz 1. Einmalige Unterhaltsabfindungen sind nach den Beitragsverfahrensgrundsätzen Selbstzahler zur Beitragsberechnung auf zwölf Beitragsmonate zu verteilen. 2. Die mit anderen einmaligen Einnahmen gleiche Zuordnung einmalig…
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BSG, 26.09.2017 – B 1 KR 31/16 R
Urteil
Leitsatz 1. Eine Rundfunkanstalt ist zur Entrichtung der Umlage U2 vom Entgelt "freier Mitarbeiter" verpflichtet, die sie als Angestellte meldet und für die sie Sozialversicherungsbeiträge abführt, ohne Umlagefreiheit begründende…
- BSG, 21.02.2006 – B 1 KR 11/05 R Urteil
- LSG Berlin-Brandenburg, 11.10.2018 – L 22 R 588/15 Urteil
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LAG Rheinland-Pfalz, 16.10.2014 – 5 Sa 229/14
Urteil
Leitsatz Die Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen begründet einen besonderen Erfüllungseinwand, den der Arbeitgeber einem Vergütungsanspruch des Arbeitnehmers entgegenhalten kann.(Rn.22)
- LSG Sachsen-Anhalt, 22.05.2014 – L 1 R 419/12 Urteil
- LSG Berlin-Brandenburg, 23.06.2011 – L 22 R 271/10 Urteil
- LSG NRW, 26.08.2009 – L 13 EG 25/09 Urteil
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SG Kassel, 25.04.2007 – S 12 KR 421/05
Urteil
Leitsatz 1. Die arbeitsvertragliche Vereinbarung, durch die bei ansonsten gleichbleibenden Arbeitsbedingungen das laufende monatliche Bruttoarbeitsentgelt eines Arbeitnehmers um mehr als 80 % reduziert und die dadurch eintretende…
- BAG, 09.09.2025 – 5 AZR 286/24 Urteil
- BSG, 10.07.2012 – B 13 R 81/11 R Urteil
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BAG, 14.12.2011 – 5 AZR 439/10
Urteil
Leitsatz Die Höhe des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld bestimmt sich nach dem von der Arbeitnehmerin im Berechnungszeitraum verdienten Arbeitsentgelt.
- BSG, 03.12.2009 – B 10 EG 3/09 R Urteil
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BSG, 14.07.2004 – B 12 KR 7/04 R
Urteil
Leitsatz 1. Bei der Beurteilung der Frage, ob die Geringfügigkeitsgrenze mit Sonderzahlungen überschritten wird und Versicherungspflicht eintritt, sind auch bei untertariflicher Bezahlung die zustehenden tariflichen Sonderzahlung…
- LSG Hamburg, 06.06.2023 – L 1 BA 15/22 Urteil
- SG Gießen, 10.03.2014 – S 6 R 301/13 Urteil
- LSG Sachsen-Anhalt, 14.06.2012 – L 1 R 344/11 Urteil
- LSG NRW, 19.09.2007 – L 11 (8) R 195/05 Urteil
- LSG NRW, 20.06.2007 – L 11 (8) R 75/06 Urteil
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SG Kassel, 06.06.2007 – S 7 AL 258/06
Urteil
Leitsatz Eine unbillige Härte im Sinne von § 130 III 1 Nr. 2 SGB III liegt nicht nur bei Überschreitung einer maßgeblichen Differenz der Bemessungsentgelte von 10 % vor. Der Begriff der unbilligen Härte ist kein rechnerisches…
- LSG NRW, 13.02.2003 – L 16 KR 104/02 Urteil
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BSG, 24.09.2024 – B 11 AL 5/23 R
Urteil
Leitsatz Sind Provisionen als laufendes, beitragspflichtiges Arbeitsentgelt zu bewerten, kommt es für ihre Berücksichtigung bei der Bemessung des Arbeitslosengelds nicht auf den Zeitpunkt ihrer Auszahlung, sondern darauf an, ob e…
- BSG, 27.10.2023 – B 1 KR 69/22 B Beschluss
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BSG, 28.06.2022 – B 12 R 1/20 R
Urteil
Leitsatz Übernimmt eine Rechtsanwaltskanzlei den Berufshaftpflichtversicherungsbeitrag angestellter Rechtsanwälte, liegt sozialversicherungsrechtlich beitragspflichtiges Arbeitsentgelt in Höhe des übernommenen Prämienanteils vor,…
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BSG, 14.12.2017 – B 10 EG 7/17 R
Urteil
Leitsatz 1. Welche Entgeltbestandteile als sonstige Bezüge von der Elterngeldbemessung ausgeschlossen sind, richtet sich allein nach den Vorgaben des materiellen Steuerrechts und den Ergebnissen des Lohnsteuerabzugsverfahrens. 2.…
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BSG, 14.12.2017 – B 10 EG 4/17 R
Urteil
Leitsatz 1. Die Abgrenzung zwischen laufendem Arbeitslohn und sonstigen Bezügen richtet sich im Elterngeldrecht nach den Vereinbarungen im Arbeitsvertrag. 2. Laufender Arbeitslohn wird durch seinen arbeitsvertraglich definierten …
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