Entscheidungen zu § 349 LAG
141 Entscheidungen · Rückforderung bei Schadensausgleich
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BVerwG, 18.06.2008 – 3 C 30.07
Urteil
Leitsatz Rechtsnachfolger des Rückzahlungspflichtigen im Sinne des § 349 Abs. 5 Satz 2 LAG ist nicht nur derjenige, der die Schadensausgleichsleistung infolge Abtretung des darauf gerichteten Anspruchs unmittelbar erhalten hat, s…
- VG Arnsberg, 08.08.2008 – 13 K 1576/07 Urteil
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BVerwG, 28.09.2011 – 3 C 39/10
Urteil
Leitsatz Die Ausschlussfrist des § 349 Abs. 5 Satz 4 LAG für die Rückforderung von Lastenausgleich wegen Schadensausgleichs kann durch Unterbrechungen gemäß § 349 Abs. 5 Satz 5 LAG nicht über zehn Jahre hinaus verlängert werden (…
- BVerwG, 16.10.2008 – 3 C 10.08 Urteil
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BVerwG, 15.07.2004 – 3 C 44.03
Urteil
Leitsatz Die Rückforderung von Lastenausgleichsleistungen, die durch Anrechnung von Kriegsschadenrente nach §§ 263 ff., 278 a LAG gewährt worden sind, ist nach der Neuregelung des § 349 Abs. 4 Satz 5 LAG durch das 33. Gesetz zur …
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BVerwG, 28.09.2011 – 3 C 38/10
Urteil
Leitsatz Die Ausschlussfrist des § 349 Abs. 5 Satz 4 LAG für die Rückforderung von Lastenausgleich wegen Schadensausgleichs kann durch Unterbrechungen gemäß § 349 Abs. 5 Satz 5 LAG nicht über zehn Jahre hinaus verlängert werden (…
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BVerwG, 30.04.2008 – 3 C 17.07
Urteil
Leitsatz Die Frist des § 349 Abs. 5 Satz 4 LAG beginnt zu laufen, nachdem die Ausgleichsbehörde von dem Schadensausgleich und von der Person des Verpflichteten Kenntnis erlangt hat; es ist nicht erforderlich, dass diese Kenntnis …
- VG Münster, 27.08.2009 – 11 K 957/07 Urteil
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BVerwG, 28.02.2007 – 3 C 40.06
Urteil
Leitsatz 1. Die Haftungsregelung des § 349 Abs. 5 Satz 2 LAG findet auch dann Anwendung, wenn der Erwerb der Schadensausgleichsleistung vor Inkrafttreten der Vorschrift am 1. Januar 2000 stattgefunden hat. 2. Die gesamtschuldner…
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BVerwG, 24.10.2013 – 3 C 27/12
Urteil
Leitsatz 1. Wegnahmeschäden an Pflichtteilsansprüchen, die durch die Enteignung des Nachlasses eingetreten waren, werden nach § 349 Abs. 3 Satz 2 LAG bereits durch die Wiedererlangung der Möglichkeit ausgeglichen, die Ansprüche d…
- VG Gelsenkirchen, 29.04.2008 – 6 K 1639/06 Urteil
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BVerwG, 04.10.2010 – 3 B 17/10
Beschluss
Leitsatz 1. Das Lastenausgleichsrecht verwendet im Zusammenhang mit der Rückforderung von Lastenausgleich den Erbenbegriff des bürgerlichen Rechts (§ 1922 BGB). Rechtsgeschäftliche Erbteilserwerber (§§ 2371 ff. BGB) erlangen kein…
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BVerwG, 04.10.2010 – 3 B 17.10
Beschluss
Leitsatz Das Lastenausgleichsrecht verwendet im Zusammenhang mit der Rückforderung von Lastenausgleich den Erbenbegriff des bürgerlichen Rechts (§ 1922 BGB). Rechtsgeschäftliche Erbteilserwerber (§§ 2371 ff. BGB) erlangen keine M…
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BVerwG, 30.04.2009 – 3 C 21.08
Urteil
Leitsatz Ungeachtet der in § 349 Abs. 3 Satz 2 LAG angeordneten Fiktion des vollen Schadensausgleichs liegt bei Rückgabe eines landwirtschaftlichen Betriebes ein Restschaden nicht nur beim Fehlen eines Wohngebäudes, sondern auch …
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BVerwG, 27.04.2006 – 3 C 28.05
Urteil
Leitsatz Ist Lastenausgleich für einen Wegnahmeschaden an einer Geldforderung geleistet worden, so stellt schon die Wiedererlangung der Möglichkeit, die Forderung dem Schuldner gegenüber geltend zu machen und gegebenenfalls durch…
- VG Gelsenkirchen, 12.07.2012 – 6 L 433/12 Beschluss
- VG Gelsenkirchen, 06.02.2007 – 6 K 4886/04 Urteil
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BVerwG, 28.01.2010 – 3 C 3/09
Urteil
Leitsatz Wird einer Familienstiftung ein Vermögenswert zurückübertragen, für dessen Wegnahme den Bezugsberechtigten der Stiftung Lastenausgleich gewährt worden war, ist der Schadensausgleich den im Zeitpunkt der Rückgabe noch leb…
- BVerwG, 10.07.2008 – 3 B 97.07 Beschluss
- VG Braunschweig, 21.11.2007 – 1 A 108/07 Urteil
- VG Aachen, 14.08.2006 – 5 L 359/06 Beschluss
- VG Stade, 25.11.2002 – 4 A 1070/01 Urteil
- VG Frankfurt am Main, 11.12.2025 – 11 K 288/25.F Urteil
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BVerwG, 12.03.2015 – 3 C 6/14
Urteil
Leitsatz 1. Kenntnisse, die ein Rückforderungsamt gelegentlich seiner Ermittlungen erlangt, werden anderen Ausgleichsbehörden grundsätzlich nicht fristauslösend zugerechnet. 2. Eine Zurechnung von Wissen kann ausnahmsweise bei ak…
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BVerwG, 10.07.2008 – 3 C 40.07
Urteil
Leitsatz Der durch die Wegnahme eines Grundstücks entstandene Schaden gilt nicht schon dann im Sinne des § 349 Abs. 3 Satz 2 LAG als ausgeglichen, wenn dem Berechtigten nach § 3 Abs. 4 Satz 3 VermG der Anspruch auf den Erlös aus …
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BVerwG, 28.02.2007 – 3 C 48.06
Urteil
Leitsatz Die Haftungsregelung des § 349 Abs. 5 Satz 2 LAG findet auch dann Anwendung, wenn der Erwerb der Schadensausgleichsleistung vor Inkrafttreten der Vorschrift am 1. Januar 2000 stattgefunden hat.
- VG Cottbus, 10.04.2014 – VG 1 K 917/13 Urteil
- VG Saarland Saarlouis, 29.01.2009 – 2 L 1849/08 Beschluss
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BVerwG, 25.06.2009 – 3 C 24.08
Urteil
Leitsatz Bestand der Schaden in der Wegnahme eines Hausgrundstücks, so ist dieser Schaden erst dann im Sinne des § 342 Abs. 3 i.V.m. § 349 Abs. 1 Satz 1 LAG ausgeglichen, wenn der Geschädigte oder sein Rechtsnachfolger das Eigent…
- BVerwG, 18.07.2008 – 3 PKH 2.08 Beschluss
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BVerwG, 20.06.2002 – 3 C 1.02
Urteil
Leitsatz Erben des Empfängers einer Ausgleichsleistung nach dem Lastenausgleichsgesetz sind - unter der Voraussetzung des Vorliegens des Empfangs einer Schadensausgleichsleistung - auch dann nach § 349 Abs. 5 Satz 1 1. Halbsatz L…
- VG Arnsberg, 14.12.2001 – 13 K 1358/99 Urteil
- BVerwG, 21.07.2025 – 8 B 42.24 Beschluss
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BVerwG, 17.04.2018 – 3 B 13/17
Beschluss
Leitsatz Der Abgang oder Verfall von Gebäuden einer Hofstelle kann einen Restschaden nur begründen, wenn die Gebäude bei der Feststellung des Wegnahmeschadens den Wert des landwirtschaftlichen Betriebs erhöht haben.
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BVerwG, 01.06.2015 – 3 B 37/14
Beschluss
Leitsatz § 349 Abs. 5 Satz 2 LAG ermöglicht die Rückforderung von Lastenausgleich auch von demjenigen, der den Schadensausgleich ohne angemessene Gegenleistung (hier: aufgrund einer Schenkung) von einem anderen, bereits zur Rückz…
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BVerwG, 18.05.2010 – 3 C 23.09
Urteil
Leitsatz Hat die Lastenausgleichsbehörde rechtsirrig nur einen Teil der Hauptentschädigung zurückgefordert, obwohl nach § 349 Abs. 3 Satz 2 LAG von einem vollständigen Schadensausgleich auszugehen war, sind bei einer weiteren Rüc…
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BVerwG, 18.05.2010 – 3 C 23/09
Urteil
Leitsatz Hat die Lastenausgleichsbehörde rechtsirrig nur einen Teil der Hauptentschädigung zurückgefordert, obwohl nach § 349 Abs. 3 Satz 2 LAG von einem vollständigen Schadensausgleich auszugehen war, sind bei einer weiteren Rüc…
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BVerwG, 04.09.2008 – 5 C 21.07
Urteil
Leitsatz § 11 Abs. 6 Satz 2 VermG ist entsprechend anzuwenden, wenn ein Kontoguthaben nach dem 1. Dezember 1994 an den insoweit nicht mehr berechtigten unmittelbar Geschädigten oder dessen Rechtsnachfolger ausgezahlt wird.
- BVerwG, 14.02.2006 – 3 B 105.05 Beschluss
- VG Hannover, 23.01.2008 – 5 A 8729/05 Urteil
- VG Lüneburg, 24.01.2006 – 3 A 58/05 Gerichtsbescheid
- FG Niedersachsen, 28.05.2003 – 11 K 213/00 Urteil
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BVerwG, 26.08.2010 – 3 C 38/09
Urteil
Leitsatz 1. Für welchen Schaden Lastenausgleich gewährt worden ist, bestimmt sich nach dem im Lastenausgleichsverfahren ergangenen Feststellungsbescheid, unabhängig davon, ob die damalige Feststellung rechtmäßig war. 2. Der Wegna…
- BVerwG, 04.06.2009 – 3 B 112.08 Beschluss
- BVerwG, 06.06.2006 – 3 B 169.05 Beschluss
- BVerwG, 28.09.2004 – 3 B 40.04 Beschluss
- BVerwG, 23.11.2010 – 3 B 26/10 Beschluss
- BVerwG, 23.11.2010 – 3 B 26.10 Beschluss
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BVerwG, 28.04.2010 – 3 C 11/09
Urteil
Leitsatz Die Zahlung eines privaten Dritten an den Empfänger von Lastenausgleich ist nur dann eine Schadensausgleichsleistung im Sinne von § 349 Abs. 1 i.V.m. § 342 Abs. 3 LAG, wenn sie zur Wiedergutmachung des Schadens erfolgt.
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BVerwG, 19.08.2008 – 3 B 3.08
Beschluss
Leitsatz Für den Beginn der Frist des § 349 Abs. 5 Satz 4 LAG ist es ohne Belang, ob die Ausgleichsbehörde sich die Kenntnis von dem Schadensausgleich und der Person des Verpflichteten früher hätte verschaffen können.
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