Rechtsprechung / § 138 InsO

Entscheidungen zu § 138 InsO

143 Entscheidungen · Nahestehende Personen

  1. OLG Stuttgart, 14.07.2010 – 3 U 50/10 Urteil
  2. OLG Frankfurt am Main, 17.01.2018 – 4 U 4/17 Urteil
  3. BGH, 22.12.2016 – IX ZR 94/14 Versäumnisurteil

    Leitsatz Eine GmbH & Co. KG gilt gegenüber einer GmbH als nahestehende Person im Sinne des Insolvenzanfechtungsrechts, wenn die Geschäftsführer der Komplementär-GmbH und der GmbH miteinander verheiratet sind.

  4. BGH, 17.02.2011 – IX ZR 131/10 Urteil

    Leitsatz 1. Die Forderung aus der Rechtshandlung eines Dritten entspricht einem Gesellschafterdarlehen nicht schon deshalb, weil es sich bei dem Dritten um eine nahestehende Person im Sinne des § 138 InsO handelt . 2. Gewährt ein…

  5. BGH, 15.11.2012 – IX ZR 205/11 Urteil

    Leitsatz 1. Werden vor dem gesetzlichen Dreimonatszeitraum Deckungshandlungen des Insolvenzschuldners gegenüber einer ihm nahestehenden Person angefochten, braucht der Anfechtungsgegner nicht zu beweisen, dass ihm ein Vorsatz des…

  6. LAG Köln, 03.07.2020 – 4 Sa 330/19 Urteil
  7. OLG Köln, 29.03.2017 – 2 U 45/16 Urteil
  8. BGH, 03.03.2022 – IX ZR 78/20 Urteil

    Leitsatz 1. Aus der Insolvenzantragspflicht oder dem Zahlungsverbot ergibt sich für den Benachteiligungsvorsatz keine Begrenzung des Zeitraums, den der Schuldner, der seine Zahlungsunfähigkeit erkannt hat, für eine künftige Befri…

  9. ArbG Frankfurt am Main, 25.02.2022 – 2 Ca 5786/21 Teilurteil
  10. LAG Hessen, 15.02.2023 – 18 Sa 967/22 Urteil
  11. OLG Hamm, 11.04.2006 – 27 U 57/05 Urteil
  12. BGH, 22.02.2024 – IX ZR 106/21 Urteil

    Leitsatz Ist der Schuldner eine juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, so sind nahestehende Personen auch solche, die mittelbar zu mehr als einem Viertel am Kapital des Schuldners beteiligt sind.

  13. OLG Frankfurt am Main, 05.12.2018 – 4 U 17/18 Urteil
  14. OLG Brandenburg, 14.05.2013 – 3 U 112/10 Urteil
  15. OLG Hamm, 18.10.2007 – 27 U 213/06 Urteil
  16. OLG Düsseldorf, 20.12.2018 – 10 U 70/18 Urteil
  17. OLG Düsseldorf, 18.11.2004 – I-12 U 45/04 Urteil
  18. BGH, 09.06.2016 – IX ZR 153/15 Urteil

    Leitsatz Im Bereich der Insolvenzanfechtung richtet sich die Beurteilung, ob die Veräußerung eines mit Grundpfandrechten belasteten Grundstücks oder seine zusätzliche dingliche Belastung eine Gläubigerbenachteiligung auslöst, nur…

  19. BGH, 01.07.2010 – IX ZR 58/09 Urteil

    Leitsatz Auch im Zusammenhang mit güterrechtlichen Verträgen, die der Schuldner mit einer nahestehenden Person nicht früher als zwei Jahre vor dem Eröffnungsantrag schließt, werden sein Gläubigerbenachteiligungsvorsatz und die Ke…

  20. LG Düsseldorf, 20.12.2017 – 13 O 481/14 Urteil
  21. LG Krefeld, 08.11.2017 – 7 O 169/16 Urteil
  22. LG Wuppertal, 22.08.2013 – 9 S 248/10 Urteil
  23. BGH, 21.05.2026 – IX ZR 168/24 Urteil

    Leitsatz 1. Zahlungseinstellung ist dasjenige nach außen hervortretende Verhalten des Schuldners, in dem sich typischerweise ausdrückt, dass er nicht in der Lage ist, seine fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen. Fehlt es an eine…

  24. BGH, 06.03.2025 – IX ZR 209/23 Urteil

    Leitsatz 1. Die aus der Stellung als nahestehende Person im Sinne des § 138 Abs. 1 Nr. 2 InsO für die Kenntnis von der (drohenden) Zahlungsunfähigkeit abzuleitenden Schlüsse unterliegen der freien Beweiswürdigung durch den Tatric…

  25. BGH, 05.12.2024 – IX ZR 122/23 Urteil

    Leitsatz 1. Ein Schuldner handelt bei einem Bargeschäft unlauter, wenn es sich weniger um die Abwicklung eines Bargeschäfts handelt als vielmehr um ein die übrigen Gläubiger gezielt schädigendes Verhalten. Dies kommt in Betracht,…

  26. BGH, 20.12.2012 – IX ZR 130/10 Urteil

    Leitsatz 1a. Ruhegeldansprüche gegen einen im Inland ansässigen Drittschuldner stellen inländisches Vermögen dar. 1b. Ein hinreichender Inlandsbezug als ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal des Gerichtsstands des Vermögens kann sic…

  27. BGH, 17.03.2011 – IX ZA 3/11 Beschluss

    Leitsatz Der nichteheliche Partner des Schuldners gehört nicht zu den nahestehenden Personen .

  28. LG Cottbus, 26.02.2025 – 11 O 95/24 Urteil
  29. VG Braunschweig, 17.01.2024 – 8 A 426/21 Urteil
  30. OLG Schleswig, 08.02.2017 – 9 U 84/16 Urteil
  31. OLG Düsseldorf, 27.10.2016 – I-12 U 2/16 Urteil
  32. LG Aachen, 03.03.2015 – 10 O 193/08 Teilurteil
  33. OLG Hamm, 28.05.2013 – 27 W 35/13 Beschluss
  34. LAG Rheinland-Pfalz, 03.05.2011 – 11 Ta 80/11 Beschluss
  35. AG Viersen, 05.02.2008 – 32 C 233/07 Urteil
  36. BGH, 11.07.2019 – IX ZR 210/18 Versäumnisurteil

    Leitsatz Wird die aus einem üblichen Austauschgeschäft herrührende Forderung eines Gesellschafters über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten rechtsgeschäftlich oder faktisch zugunsten seiner Gesellschaft gestundet, handelt es…

  37. BGH, 10.07.2014 – IX ZR 192/13 Urteil

    Leitsatz 1. Ist der Arbeitnehmer vorleistungspflichtig, genießen Lohnzahlungen seines insolventen Arbeitgebers, die binnen 30 Tagen nach Fälligkeit bewirkt werden, das Bargeschäftsprivileg. 2. Die einen Benachteiligungsvorsatz un…

  38. BGH, 09.11.2011 – IV ZB 23/10 Beschluss
  39. BGH, 11.02.2010 – VII ZR 225/07 Zwischenurteil

    Leitsatz 1. Ein Rechtsstreit über eine Forderung ist auch dann unterbrochen, wenn der Schuldner die Forderung vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens abgetreten hat, diese Abtretung jedoch nach insolvenzrechtlichen Vorschriften anf…

  40. BGH, 02.02.2006 – IX ZR 178/02 Beschluss
  41. BGH, 10.01.2002 – IX ZR 61/99 Urteil

    Leitsatz Verkündet am: 10. Januar 2002 Preuß Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle GesO § 10 Abs. 1; KO § 40 Abs. 2; InsO § 145 Abs. 2 a) Auch in der Gesamtvollstreckung findet die Anfechtung gegenüber Einzel- …

  42. BAG, 02.12.2021 – 3 AZR 119/19 Urteil

    Leitsatz Die prozessuale Aufnahmemöglichkeit durch den Rechtsnachfolger des Verstorbenen nach § 239 ZPO entfällt, wenn in der Nachlassinsolvenz die Voraussetzungen des Massebezugs nach § 85 InsO iVm. § 240 ZPO vorliegen.

  43. BFH, 10.11.2020 – VII R 55/18 Urteil

    Leitsatz 1. Wird die Zahlungsverjährung gegenüber dem Steuerschuldner durch den Erlass eines Duldungsbescheids unterbrochen, beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Duldungsbescheid erlassen wurde, eine neue Zahlungsver…

  44. BFH, 14.05.2014 – VIII R 31/11 Urteil

    Leitsatz 1. Der gesonderte Steuertarif für Einkünfte aus Kapitalvermögen gemäß § 32d Abs. 1 EStG ist bei einer Darlehensgewährung an eine GmbH nicht schon deshalb nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b Satz 2 EStG ausgeschlosse…

  45. BFH, 29.04.2014 – VIII R 44/13 Urteil

    Leitsatz 1. Die Privilegierung der Einkünfte aus Kapitalvermögen, die nach § 32d Abs. 1 EStG in Höhe von 25 % besteuert werden, gegenüber anderen progressiv besteuerten Einkunftsarten ist verfassungsgemäß . 2. Die Anwendung des g…

  46. BFH, 29.04.2014 – VIII R 35/13 Urteil

    Leitsatz Die Anwendung des gesonderten Steuertarifs für Einkünfte aus Kapitalvermögen gemäß § 32d Abs. 1 EStG auf Kapitalerträge, die aus der Stundung einer Kaufpreisforderung erzielt werden, ist nicht nach § 32d Abs. 2 Satz 1 Nr…

  47. BFH, 29.04.2014 – VIII R 9/13 Urteil

    Leitsatz 1. Die Privilegierung der Einkünfte aus Kapitalvermögen, die nach § 32d Abs. 1 EStG in Höhe von 25 % besteuert werden, gegenüber anderen progressiv besteuerten Einkunftsarten ist verfassungsgemäß . 2. Die Anwendung des g…

  48. VG München, 02.07.2025 – M 28 K 21.4519 Urteil
  49. LG Cottbus, 31.07.2024 – 3 O 35/18 Urteil
  50. LG Essen, 04.10.2023 – 18 O 3/23 Urteil

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