Entscheidungen zu § 78 AO 1977
80 Entscheidungen · Beteiligte
- FG München, 26.10.2022 – 4 K 37/12 Urteil
- FG Baden-Württemberg, 26.10.2011 – 7 K 3484/08 Urteil
- FG Hessen, 07.08.2012 – 4 V 3084/11 Beschluss
- VGH Baden-Württemberg, 11.06.2015 – 2 S 2555/13 Urteil
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BFH, 13.02.2008 – I R 63/06
Urteil
Leitsatz 1. Eine Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft gehört zum Sonderbetriebsvermögen des Gesellschafters einer Personengesellschaft, wenn sie in erster Linie im geschäftlichen Interesse der Personengesellschaft gehalten wi…
- VG Berlin, 30.08.2012 – 2 K 147.11 Urteil
- OVG NRW, 15.06.2011 – 8 A 1150/10 Urteil
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BFH, 08.10.2025 – II R 22/23
Urteil
Leitsatz 1. Hat der Notar die Anzeige eines grunderwerbsteuerpflichtigen Rechtsvorgangs nach § 18 Abs. 3 Satz 1 des Grunderwerbsteuergesetzes nicht fristgemäß erstattet, ist ihm keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach § …
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BFH, 08.10.2025 – II R 20/23
Urteil
Leitsatz 1. Hat der Notar seine Pflicht zur fristgemäßen Anzeige eines grunderwerbsteuerpflichtigen Rechtsvorgangs nach § 18 Abs. 3 Satz 1 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) nicht eingehalten, ist ihm keine Wiedereinsetzung i…
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BFH, 08.10.2025 – II R 21/23
Urteil
Leitsatz 1. Hat der Notar seine Pflicht zur fristgemäßen Anzeige eines grunderwerbsteuerpflichtigen Rechtsvorgangs nach § 18 Abs. 3 Satz 1 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) nicht eingehalten, ist ihm keine Wiedereinsetzung i…
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BFH, 26.11.2009 – III R 67/07
Urteil
Leitsatz Auch wenn ein Kind nach § 67 Satz 2 Alternative 2 EStG berechtigt ist, das Kindergeld selbst zu beantragen, kann es mit einem Antrag auf Kindergeld keine erneute Entscheidung über den vom Kindergeldberechtigten geltend g…
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BFH, 08.10.2008 – I R 63/07
Urteil
Leitsatz Eine tatsächliche Verständigung im Steuerfestsetzungsverfahren ist nicht schon deshalb unwirksam, weil sie zu einer von einem Beteiligten nicht vorhergesehenen Besteuerungsfolge führt und dadurch die vor der Verständigun…
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BFH, 12.01.2001 – VI R 181/97
Urteil
Leitsatz Hebt die Familienkasse festgesetztes Kindergeld auf, das an einen Sozialleistungsträger ausbezahlt wurde, so ist Letzterer klagebefugt.
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BFH, 11.12.1984 – VIII R 131/76
Urteil
Leitsatz Im Steuerrecht – insbesondere in Schätzungssachen – ist eine "tatsächliche Verständigung" über schwierig zu ermittelnde tatsächliche Umstände zulässig und bindend.
- FG Baden-Württemberg, 14.03.2024 – 1 K 2294/22 Urteil
- VG Freiburg, 05.04.2017 – 4 K 3505/16 Urteil
- VG Lüneburg, 01.03.2017 – 1 A 343/15 Urteil
- FG Köln, 12.10.2012 – 13 V 2802/12 Beschluss
- FG Berlin-Brandenburg, 16.11.2010 – 6 K 6162/07 Urteil
- FG Mecklenburg-Vorpommern, 16.09.2009 – 3 K 163/09 Urteil
- FG Niedersachsen, 28.08.2009 – 11 K 528/07 Urteil
- FG Niedersachsen, 28.08.2009 – 11 K 533/07 Urteil
- FG Baden-Württemberg, 14.07.2005 – 4 V 24/04 Beschluss
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BFH, 25.10.2018 – V B 37/18
Beschluss
Leitsatz 1. NV: Zur Vermeidung einer unbefugten Offenbarung von steuerlichen Verhältnissen an Dritte kann auf die Legitimation des um Akteneinsicht Ersuchenden nicht verzichtet werden . 2. NV: Fehlen Anhaltspunkte, die gegen eine…
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BVerwG, 17.09.2018 – 7 B 6/18
Beschluss
Leitsatz Für einen auf § 4 Abs. 1 IFG NRW (juris: InfFrG NW) gestützten Anspruch auf Gewährung von Akteneinsicht in die eigenen Steuerakten ist der Rechtsweg zu den Finanzgerichten eröffnet.
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BFH, 27.06.2018 – X R 17/17
Urteil
Leitsatz NV: Eine tatsächliche Verständigung zwischen einer Finanzbehörde und dem Steuerpflichtigen setzt voraus, dass auf Seiten der Finanzbehörde an der Vereinbarung ein Amtsträger beteiligt ist, der für die Entscheidung über d…
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BFH, 17.12.2014 – XI R 15/12
Urteil
Leitsatz 1. Ein Kind, an das die Familienkasse das gegenüber seiner kindergeldberechtigten Mutter festgesetzte Kindergeld gemäß § 74 Abs. 1 Satz 1 EStG ausgezahlt hat, ist befugt, sowohl gegen einen gegenüber ihm ergangenen Rückf…
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BFH, 19.03.2013 – II R 17/11
Urteil
Leitsatz 1. Ein Insolvenzverwalter, der nach § 80 Abs. 1 InsO i.V.m. § 34 Abs. 3 und 1 AO die steuerlichen Pflichten des Insolvenzschuldners (Steuerpflichtigen) zu erfüllen hat und im Besteuerungsverfahren die Erteilung eines Kon…
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BFH, 23.02.2010 – VII R 19/09
Urteil
Leitsatz 1. Einen Anspruch auf Überlassung von Kopien der von Kreditinstituten gemäß § 33 ErbStG eingereichten Anzeigen haben Erben nicht, wenn das Finanzamt die Akte mit dem Vermerk "steuerfrei" geschlossen hat, ohne die Erben a…
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BFH, 31.05.2006 – II R 66/04
Urteil
Leitsatz Ein inländischer Vermögensverwahrer oder -verwalter ist verpflichtet, in die Anzeigen nach § 33 Abs. 1 ErbStG auch Vermögensgegenstände einzubeziehen, die von einer Zweigniederlassung im Ausland verwahrt oder verwaltet w…
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BFH, 11.04.2006 – VI R 64/02
Urteil
Leitsatz 1. Sind Ermessensrichtlinien erlassen, überprüfen die Steuergerichte auch, ob die Richtlinie die gesetzlichen Grenzen des Ermessens einhält und ob sie von dem Ermessen in einer dem Zweck der Ermächtigung entsprechenden W…
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BFH, 21.03.2002 – VII B 152/01
Beschluss
Leitsatz 1. Weder die Kenntnis der Steuerfahndungsbehörden von der Anzahl und der Kursentwicklung der am deutschen Aktienmarkt in einem bestimmten Zeitraum eingeführten Neuemissionen noch die Kenntnis über das Erklärungsverhalten…
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BFH, 15.06.2001 – VII B 11/00
Beschluss
Leitsatz 1. Der so genannte Anfangsverdacht einer Steuerstraftat ist bei der Durchführung von Tafelgeschäften dann gerechtfertigt, wenn der Bankkunde solche Geschäfte bei dem Kreditinstitut, bei dem er seine Konten und/oder Depot…
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BFH, 01.02.2000 – VII R 49/99
Urteil
Leitsatz § 122 Abs. 2 Nr. 2 AO 1977 ist entsprechend auch auf die Bekanntgabe eines Steuerverwaltungsaktes an den im Ausland ansässigen Verfahrensbevollmächtigten eines Beteiligten anzuwenden.
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BFH, 19.08.1999 – III R 57/98
Urteil
Leitsatz Nicht wiedereinsetzungsfähig sind die gesetzlichen Fristen, die von den Finanzbehörden als Verwaltungsträger im Verwaltungsverfahren zu beachten sind, wie z. B. die Fristen des § 169 AO 1977.
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BFH, 29.03.1995 – II R 13/94
Urteil
Leitsatz 1. Das FG hat bei der Ausübung des ihm im Rahmen des § 100 Abs. 3 Satz 1 FGO eingeräumten Ermessens auch die Belange des FA (§ 57 Nr. 2 FGO) zu berücksichtigen. Belange des FA können der Aufhebung der Verwaltungsentschei…
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BFH, 08.02.1995 – I R 127/93
Urteil
Leitsatz 1. Dritter i. S. des § 174 Abs. 5 Satz 1 AO 1977 ist jeder, der im fehlerhaften Steuerbescheid nicht als Steuerschuldner angegeben war. An dem zur Änderung oder Aufhebung des fehlerhaften Steuerbescheides führenden Verfa…
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BFH, 30.03.1982 – VIII R 227/80
Urteil
Leitsatz Der Nachlaßpfleger ist (auch) im Besteuerungsverfahren der gesetzliche Vertreter der noch unbekannten oder ungewissen Erben. Steuerverwaltungsakte sind deshalb bis zur Aufhebung der Nachlaßpflegschaft an ihn zu richten, …
- FG Münster, 01.09.2025 – 5 K 1145/19 U Urteil
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EuGH, 08.06.2023 – C-322/22
Urteil
Leitsatz Der Effektivitätsgrundsatz in Verbindung mit dem Grundsatz der loyalen Zusammenarbeit ist dahin auszulegen, dass er einer nationalen Regelung entgegensteht, die, wenn ein Antrag auf Erstattung einer überzahlten Steuer me…
- FG Hessen, 20.12.2021 – 2 K 1508/20 Urteil
- FG Hamburg, 29.04.2021 – 6 K 206/19 Urteil
- OVG NRW, 01.07.2020 – 9 A 870/17 Beschluss
- OVG NRW, 09.06.2020 – 16 E 814/19 Beschluss
- OVG NRW, 11.12.2019 – 9 A 2622/18 Urteil
- OVG NRW, 11.12.2019 – 9 A 1133/18 Urteil
- VG Schwerin, 22.11.2019 – 4 A 1867/18 SN Urteil
- OVG Rheinland-Pfalz, 11.11.2019 – 6 C 10268/18 Urteil
- OVG Niedersachsen, 07.12.2018 – 9 ME 142/18 Beschluss
- VG Greifswald, 15.08.2018 – 3 B 1085/18 HGW Beschluss
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