Rechtsprechung / § 269 AO 1977
Entscheidungen zu § 269 AO 1977
36 Entscheidungen · Antrag
-
BFH, 12.06.1990 – VII R 69/89
Urteil
Leitsatz 1. Die Befugnis zusammenveranlagter Ehegatten, die Aufteilung ihrer Gesamtschuld zu beantragen, begründet keine Einrede, die der Aufrechnung des FA mit der Gesamtschuld entgegensteht. 2. Nach vollständiger Tilgung der…
- FG Hessen, 22.06.2017 – 10 K 833/15 Urteil
-
BGH, 18.05.2011 – XII ZR 67/09
Urteil
Leitsatz 1. Der Anspruch eines Ehegatten auf Zustimmung zur steuerlichen Zusammenveranlagung richtet sich nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des anderen Ehegatten gegen den Insolvenzverwalter (im Anschlu…
- FG Baden-Württemberg, 14.02.2017 – 11 K 370/15 Urteil
- FG Münster, 22.05.2015 – 6 K 2928/12 E Urteil
-
BGH, 12.06.2002 – XII ZR 288/00
Urteil
Leitsatz Verkündet am: 12. Juni 2002 Küpferle, Justizamtsinspektorin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle BGB § 1353 Abs. 1 Satz 2 Zur Frage, unter welchen Voraussetzungen ein Ehegatte verpflichtet ist, dem Antrag des anderen a…
-
BFH, 02.10.2018 – VII R 17/17
Beschluss
Leitsatz 1. NV: Sobald das Leistungsgebot bekanntgegeben worden ist und solange die Steuerschuld noch nicht vollständig getilgt ist, kann der Gesamtschuldner, der eine Erstattung von Steuerabzugsbeträgen und Vorauszahlungen gemäß…
-
BFH, 15.05.2018 – VII R 46/17
Beschluss
Leitsatz NV: Die zivilrechtliche Verpflichtung unter (inzwischen geschiedenen) Ehegatten, der Rücknahme eines Antrags auf Beschränkung der Vollstreckung zuzustimmen, beeinflusst nicht die Wirksamkeit eines von einem der Ehegatten…
-
BFH, 06.12.2011 – XI B 3/11
Beschluss
Leitsatz 1. NV: Die Begründung eines Wiedereinsetzungsantrags nach § 110 Abs. 2 Satz 2 AO ist ausschließlich Sache des Antragstellers. Wenn dieser fachkundig vertreten ist, hat das FG den Antragsteller nicht über den erforderlich…
- FG Berlin-Brandenburg, 10.12.2020 – 4 K 4055/17 Gerichtsbescheid
-
BGH, 03.11.2004 – XII ZR 128/02
Urteil
Leitsatz Verkündet am: 3. November 2004 Küpferle, Justizamtsinspektorin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle BGB § 1353 Abs. 1; EStG § 26 Abs. 1 Ein Ehegatte ist auch dann verpflichtet, einer von dem anderen Ehegatten ge- wünsc…
-
BFH, 17.01.2008 – VI R 45/04
Urteil
Leitsatz Bei zusammen veranlagten Ehegatten, die Gesamtschuldner rückständiger Steuern sind, kann auch der Ehegatte, der Gesamtrechtsnachfolger seines verstorbenen Ehepartners ist, eine Aufteilung der Steuern nach den §§ 268 ff. …
-
BFH, 07.11.1986 – III B 50/85
Beschluss
Leitsatz Ein mit seinem Ehegatten zur Einkommensteuer zusammenveranlagter Steuerpflichtiger kann im Hinblick auf die Folgen einer Aufteilung der Steuerschuld nach §§ 268 ff. AO 1977 auch dann beschwert sein, wenn das FA abweichen…
- FG Köln, 18.05.2020 – 15 K 279/17 Gerichtsbescheid
- FG Köln, 23.04.2020 – 15 K 1151/19 Gerichtsbescheid
- OLG Naumburg, 28.06.2012 – 8 UF 12/12 Beschluss
- FG Niedersachsen, 12.05.2009 – 13 K 485/07 Urteil
-
BSG, 04.06.2025 – B 7 AS 17/24 R
Urteil
Leitsatz Eine fruchtlos gebliebene Sachpfändung stellt mangels Regelungswirkung grundsätzlich keinen sogenannten Durchsetzungs-Verwaltungsakt dar, der den Lauf der dreißigjährigen Verjährungsfrist auslösen könnte.
-
BFH, 14.12.2021 – VIII R 16/20
Urteil
Leitsatz Erhebt im Falle einer Zusammenveranlagung nur ein Ehegatte Klage gegen den Einkommensteuerbescheid und wird der Bescheid gegenüber dem anderen Ehegatten bestandskräftig, kann dem klagenden Ehegatten nicht allein deswegen…
-
BFH, 10.12.2019 – VIII R 30/16
Urteil
Leitsatz NV: Wird ein Einkommensteuerbescheid des Anteilseigners einer Kapitalgesellschaft wegen einer vGA nach Ablauf der Festsetzungsfrist geändert, bevor wegen derselben vGA ein Körperschaftsteuerbescheid der Gesellschaft geän…
-
BFH, 10.07.2019 – X R 21-22/17, X R 21/17, X R 22/17
Urteil
Leitsatz 1. NV: Die Zwischenschaltung einer nahe stehenden Person im Rahmen von Grundstücksaktivitäten des Steuerpflichtigen kann im Falle der beabsichtigten Vermeidung eines gewerblichen Grundstückshandels nach der Rechtsprechun…
-
BFH, 04.07.2012 – II R 15/11
Urteil
Leitsatz 1. Die auf den Erben entsprechend seiner Erbquote entfallenden Abschlusszahlungen für die vom Erblasser herrührende Einkommensteuer des Todesjahres, einschließlich Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag, sind als Nachlas…
-
BFH, 13.12.2007 – VI R 75/04
Urteil
Leitsatz Lässt sich für Steuerrückstände, die aus einer geänderten Steuerfestsetzung herrühren, ein Aufteilungsmaßstab nach § 273 Abs. 1 AO nicht ermitteln, weil die fiktiven getrennten Veranlagungen bei keinem der Gesamtschuldne…
-
BFH, 07.03.2006 – X R 8/05
Urteil
Leitsatz Gegen den Mittäter oder Teilnehmer einer Steuerhinterziehung kann ein Haftungsbescheid nach § 71 AO 1977 ergehen, wenn wegen Aufteilung der Steuerschuld nach §§ 268 , 278 AO 1977 gegen diesen nicht als Steuerschuldner vo…
-
BFH, 11.03.2004 – VII R 15/03
Urteil
Leitsatz 1. Auch Rechtsanwaltsgesellschaften in der Rechtsform der AG kommen als vor dem BFH vertretungsberechtigte Personen in Betracht.
-
BFH, 18.12.2001 – VII R 56/99
Urteil
Leitsatz 1. Die sich aus der Zusammenveranlagung von Ehegatten ergebende Gesamtschuld wird durch die Aufteilung gemäß §§ 268 ff. AO 1977 für die Zwecke der Vollstreckung in Teilschulden aufgespalten.
- BFH, 15.12.1999 – IR 114/98 Urteil
- BFH, 13.12.1999 – III B 15/99 Beschluss
-
BFH, 30.11.1994 – XI R 19/94
Urteil
Leitsatz Rückständige Säumniszuschläge sind auch dann nach Maßgabe der §§ 268 ff. AO 1977 aufzuteilen, wenn die ihnen zugrundeliegende Steuer nicht mehr rückständig ist.
- FG Düsseldorf, 21.08.2026 – 1 K 917/24 Ki Urteil
- OLG Brandenburg, 05.12.2019 – 15 UF 176/18 Beschluss
- FG Münster, 28.02.2018 – 9 K 3343/13 E Urteil
- FG Köln, 16.02.2017 – 15 K 1478/14 Urteil
- FG Rheinland-Pfalz, 31.03.2010 – 5 K 2326/08 Urteil
- FG Münster, 06.11.2002 – 8 V 3326/02 E,Ki, 8 V 3789/02 G, U Beschluss
- FG Köln, 26.06.2002 – 14 K 3037/01 Urteil