Rechtsprechung / BGH, 17.01.2012 – VI ZB 11/11

Zitiert von 24 Entscheidungen

BGH, Beschluss vom 17.01.2012 – VI ZB 11/11

  1. BGH, 04.11.2014 – VIII ZB 38/14 Beschluss · Rn. 8

    Leitsatz 1. Die allabendliche Ausgangskontrolle fristgebundener Anwaltsschriftsätze mittels Abgleichs mit dem Fristenkalender dient nicht allein dazu, zu überprüfen, ob sich aus den Eintragungen noch unerledigt gebliebene Fristsa…

  2. BGH, 15.12.2015 – VI ZB 15/15 Beschluss · Rn. 8

    Leitsatz 1. Ein Rechtsanwalt hat durch organisatorische Vorkehrungen sicherzustellen, dass ein fristgebundener Schriftsatz rechtzeitig gefertigt wird und innerhalb der laufenden Frist beim zuständigen Gericht eingeht. Zu einer wi…

  3. BGH, 09.12.2014 – VI ZB 42/13 Beschluss · Rn. 8

    Leitsatz Zur Ausgangskontrolle fristgebundener Anwaltsschriftsätze.

  4. BGH, 08.01.2013 – VI ZB 78/11 Beschluss · Rn. 10

    Leitsatz Die für die Ausgangskontrolle zuständige Kanzleikraft ist anzuweisen, Fristen im Kalender grundsätzlich erst zu streichen oder als erledigt zu kennzeichnen, nachdem sie sich anhand der Akte vergewissert hat, dass zweifel…

  5. BGH, 17.04.2012 – VI ZB 55/11 Beschluss · Rn. 10

    Leitsatz Zu den anwaltlichen Organisationspflichten hinsichtlich der Kontrolle von Eingaben von Fristen in einen EDV-Kalender.

  6. BGH, 27.11.2013 – III ZB 46/13 Beschluss · Rn. 8
  7. BGH, 10.02.2016 – VII ZB 36/15 Beschluss · Rn. 8

    Leitsatz Übernimmt der Rechtsanwalt die Fristenkontrolle für fristgebundene Schriftsätze im Einzelfall selbst, muss er auch selbst für eine wirksame Ausgangskontrolle Sorge tragen. Hierzu gehört bei der Übermittlung per Telefax, …

  8. BGH, 27.03.2012 – II ZB 10/11 Beschluss · Rn. 9

    Leitsatz Eine Frist darf im Fristenkalender erst dann gestrichen und als erledigt gekennzeichnet werden, wenn die Person, die mit der Kontrolle betraut ist, sich anhand der Akte oder des postfertigen, die Frist erledigenden Schri…

  9. BGH, 01.07.2013 – VI ZB 18/12 Beschluss · Rn. 4

    Leitsatz Wenn ein Rechtsanwalt erkennt, dass er eine Frist zur Rechtsmittelbegründung nicht einhalten kann (hier: wegen Erkrankung), muss er durch einen rechtzeitig gestellten Antrag auf Fristverlängerung dafür Sorge tragen, dass…

  10. BGH, 30.05.2017 – VI ZB 54/16 Beschluss · Rn. 16

    Leitsatz 1. Ein Rechtsanwalt darf regelmäßig erwarten, dass einem ersten Antrag auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist entsprochen wird, wenn er einen erheblichen Grund vorträgt. Demgemäß besteht keine Verpflichtung, sich…

  11. BGH, 05.06.2012 – VI ZB 76/11 Beschluss · Rn. 5

    Leitsatz 1. Der Rechtsanwalt muss sich davon überzeugen, dass ihm am Tag des notierten Fristablaufs noch Zeit für die Anfertigung der Rechtsmittelbegründung oder für einen Antrag auf Verlängerung der Begründungsfrist verbleibt, w…

  12. BGH, 20.11.2018 – XI ZB 31/17 Beschluss · Rn. 13
  13. BGH, 16.04.2019 – VI ZB 33/17 Beschluss · Rn. 8

    Leitsatz 1. Wird Wiedereinsetzung in den vorigen Stand mit der Behauptung begehrt, ein fristgebundener Schriftsatz sei auf dem Postweg verloren gegangen, ist Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nur dann zu gewähren, wenn der An…

  14. BGH, 28.02.2013 – I ZB 75/12 Beschluss · Rn. 6
  15. OLG Schleswig, 13.10.2022 – 7 U 160/22 Beschluss · Rn. 7
  16. BGH, 26.07.2012 – III ZB 57/11 Beschluss · Rn. 10

    Leitsatz Der bloße Hinweis auf laufende Vergleichsverhandlungen reicht nicht aus, um die gemäß § 520 Abs. 2 Satz 2 ZPO notwendige Einwilligung des Gegners für eine weitere (zweite) Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist darzu…

  17. OLG Naumburg, 22.02.2013 – 1 U 142/12 Beschluss · Rn. 4
  18. FG Münster, 31.08.2023 – 10 K 2110/19 K,U,F Urteil · Rn. 14
  19. SG Trier, 13.06.2018 – S 5 KR 58/18 Urteil · Rn. 11
  20. OLG Stuttgart, 07.05.2015 – 2 W 18/15 Beschluss · Rn. 28
  21. LAG Hamm, 30.01.2014 – 15 Sa 1425/13 Urteil · Rn. 7
  22. SG Trier, 20.12.2019 – S 4 R 108/18 Urteil · Rn. 5
  23. LAG Hamm, 01.09.2016 – 15 Sa 420/16 Urteil · Rn. 7
  24. OLG Stuttgart, 31.08.2012 – 19 U 83/12 Beschluss · Rn. 16