Rechtsprechung / BGH, 05.05.2008 – II ZR 38/07

Zitiert von 16 Entscheidungen

BGH, Urteil vom 05.05.2008 – II ZR 38/07

  1. BGH, 27.03.2012 – II ZR 171/10 Urteil · Rn. 13

    Leitsatz 1. Verfügt der Geschäftsführer einer GmbH nicht über ausreichende persönliche Kenntnisse, die er für die Prüfung benötigt, ob er pflichtgemäß Insolvenzantrag stellen muss, hat er sich bei Anzeichen einer Krise der Gesell…

  2. BGH, 23.06.2015 – II ZR 366/13 Urteil · Rn. 18

    Leitsatz 1. Der Einzug von Forderungen, die an die Bank zur Sicherheit abgetreten waren, auf einem debitorischen Konto der GmbH und die anschließende Verrechnung mit dem Sollsaldo ist grundsätzlich keine vom Geschäftsführer einer…

  3. BGH, 27.10.2020 – II ZR 355/18 Urteil · Rn. 45

    Leitsatz Eine masseschmälernde Zahlung aus dem Vermögen einer insolvenzreifen Gesellschaft gemäß § 64 Satz 1 GmbHG kann grundsätzlich nicht durch eine Vorleistung des Zahlungsempfängers kompensiert werden.

  4. BGH, 02.06.2008 – II ZR 27/07 Urteil

    Leitsatz Verkündet am: 2. Juni 2008 Röder Justizhauptsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle GmbHG § 64 Abs. 2; BGB § 823 Abs. 2 Be; StGB § 266 a Abs. 1 Mit den Pflichten eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsl…

  5. BGH, 15.03.2016 – II ZR 119/14 Urteil · Rn. 15

    Leitsatz Auf den Direktor einer private company limited by shares, über deren Vermögen in Deutschland das Insolvenzverfahren eröffnet worden ist, kommt § 64 Satz 1 GmbHG zur Anwendung.

  6. BGH, 08.06.2009 – II ZR 147/08 Urteil

    Leitsatz GmbHG § 64 Satz 1 und 2 Die Zahlung von Arbeitgeberbeiträgen zur Sozialversicherung durch den Geschäfts- führer ist nach der Insolvenzreife der Gesellschaft mit der Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmanns nicht verein…

  7. BGH, 02.12.2014 – II ZR 119/14 EuGH-Vorlage · Rn. 8

    Leitsatz Dem Gerichtshof der Europäischen Union werden zur Auslegung der Art. 49, 54 AEUV und des Art. 4 der Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 des Rates vom 29. Mai 2000 über Insolvenzverfahren (ABl. L 160, S. 1) - EuInsVO - folgende…

  8. BGH, 15.10.2019 – II ZR 425/18 Beschluss
  9. OLG Hamm, 25.01.2023 – 8 U 153/21 Urteil · Rn. 130
  10. OLG Düsseldorf, 09.12.2021 – 12 U 23/21 Urteil

    Leitsatz § 64 GmbHG i.d. bis zum 31.12.2020 geltenden Fassung § 43 Abs. 3 GmbHG 1. Eine masseschmälernde Zahlung i.S.v. § 64 Satz 1 GmbHG liegt auch dann vor, wenn der Geschäftsführer nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit Gehälte…

  11. LG Düsseldorf, 30.08.2017 – 41 O 103/15 Urteil · Rn. 25
  12. OLG Hamm, 15.07.2026 – 8 U 57/25 Urteil

    Leitsatz Zu den Voraussetzungen, unter denen eine sog. Eventualverbindlichkeit im Rahmen eines Überschuldungsstatus zu passivieren ist. Eine Strafbarkeit gemäß § 266 StGB, die zu einer den beklagten Geschäftsführer exkulpierenden…

  13. OLG Düsseldorf, 04.05.2026 – 12 U 42/25 Teil-Anerkenntnis- und Schlussurteil

    Leitsatz §§ 80 Abs. 1, 15b Abs. 4 Satz 1, Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1, Abs. 3, 15a Abs. 1, 17 Abs. 2, 19 InsO 1. Jede einzelne entgegen § 15b Abs. 4 Satz 1 InsO veranlasste Auszahlung ist ein prozessual selbständiger Anspruch un…

  14. OLG Düsseldorf, 16.04.2026 – 12 U 25/25 Urteil

    Leitsatz § 64 GmbHG aF, § 19 Abs. 2 InsO, § 242 BGB 1. Die rechnerische Überschuldung ist auf der Grundlage einer Überschuldungsbilanz festzustellen. Allerdings kommt der Handelsbilanz indizielle Bedeutung für die Frage zu, ob di…

  15. BGH, 10.12.2025 – II ZR 128/24 Urteil · Rn. 24

    Leitsatz Zur Auslegung einer Verjährungseinredeverzichtserklärung eines vom Insolvenzverwalter nach § 64 GmbHG a.F. in Anspruch genommenen Geschäftsführers.

  16. BGH, 26.06.2018 – II ZR 172/17 Beschluss · Rn. 6