Rechtsprechung / BGH, 09.06.2005 – IX ZR 152/03

Zitiert von 33 Entscheidungen

BGH, Urteil vom 09.06.2005 – IX ZR 152/03

  1. BGH, 08.12.2005 – IX ZR 182/01 Urteil

    Leitsatz InsO §§ 131, 133, 139 Zur Insolvenzanfechtung innerhalb und außerhalb des gesetzlichen Dreimonatszeit- raums abgeführter Sozialversicherungsbeiträge (zusammenfassende Bestätigung der bisherigen Rechtsprechung).

  2. BGH, 14.05.2009 – IX ZR 63/08 Urteil

    Leitsatz InsO § 17 Fällige Forderungen bleiben bei der Prüfung der Zahlungsunfähigkeit nur außer Be- tracht, sofern sie mindestens rein tatsächlich - also auch ohne rechtlichen Bindungs- willen - gestundet sind. Eine Forderung is…

  3. BGH, 12.07.2007 – IX ZR 235/03 Urteil

    Leitsatz InsO §§ 129, 131, 133 a) Tritt der Schuldner zur Tilgung einer Forderung dem Gläubiger eine Forderung ab, die dieser nicht zu beanspruchen hatte, liegt auch dann eine unmittelbare Gläubi- gerbenachteiligung vor, wenn der…

  4. BGH, 06.12.2018 – IX ZR 143/17 Urteil · Rn. 18

    Leitsatz 1. Die Unentgeltlichkeit einer Leistung ist nach den rechtlichen und tatsächlichen Verhältnissen in dem Zeitpunkt zu beurteilen, in dem die jeweilige Leistung vorgenommen wurde. 2a. Eine erst nach der angefochtenen Recht…

  5. BGH, 03.03.2022 – IX ZR 78/20 Urteil · Rn. 50

    Leitsatz 1. Aus der Insolvenzantragspflicht oder dem Zahlungsverbot ergibt sich für den Benachteiligungsvorsatz keine Begrenzung des Zeitraums, den der Schuldner, der seine Zahlungsunfähigkeit erkannt hat, für eine künftige Befri…

  6. BGH, 30.04.2015 – IX ZR 149/14 Urteil · Rn. 12

    Leitsatz Zahlt der Schuldner auf eine relativ geringfügige Forderung erst aufgrund mehrerer Mahnungen nach über einem Jahr zwei Raten und tilgt die Forderung nicht vollständig, kann das Tatgericht zu dem Ergebnis gelangen, dass d…

  7. BGH, 10.05.2007 – IX ZR 146/05 Urteil

    Leitsatz InsO §§ 131, 142; BGB § 648a a) Eine zwischen den Vertragsparteien nicht vereinbarte Direktzahlung des Auftrag- gebers des Bestellers an den Werkunternehmer ist auch dann inkongruent, wenn diesem ein Leistungsverweigerun…

  8. BGH, 23.06.2022 – IX ZR 75/21 Urteil · Rn. 43

    Leitsatz 1. Erhält der Gläubiger Zahlungen auf der Grundlage eines schlüssigen Sanierungskonzepts, genügt es zur Widerlegung der Vermutung der Kenntnis des Gläubigerbenachteiligungsvorsatzes des Schuldners, wenn der Anfechtungsge…

  9. BGH, 23.09.2010 – IX ZR 212/09 Urteil · Rn. 24

    Leitsatz 1. Begegnet ein Vollstreckungszugriff dritter Gläubiger auf den entäußerten Vermögenswert faktischen Hindernissen, steht das einer Gläubigerbenachteiligung nicht entgegen . 2. Veräußert ein Tankstellenbetreiber im Namen …

  10. BAG, 13.11.2014 – 6 AZR 869/13 Urteil · Rn. 24

    Leitsatz Erfolgt die Entgeltzahlung nicht über das Konto des späteren Insolvenzschuldners, über das üblicherweise die Gehaltszahlungen erfolgen, sondern über das Konto einer dritten Person, der die dafür erforderlichen Mittel zuv…

  11. BGH, 15.11.2018 – IX ZR 229/17 Urteil · Rn. 16

    Leitsatz 1a. Gewährt der Schuldner ein Darlehen, führt die dem Darlehensnehmer verschaffte Kapitalnutzung nur zu einer Gläubigerbenachteiligung, wenn die Nutzungsüberlassung das Aktivvermögen des Schuldners verkürzt. 1b. Sind die…

  12. BGH, 11.01.2007 – IX ZR 31/05 Urteil

    Leitsatz (zu Teil I. und II.) ja InsO § 129 Wird ein Gläubiger mit Mitteln befriedigt, die der Schuldner aus einer lediglich geduldeten Kontoüberziehung schöpft, kann die Deckung in der Insolvenz des Schuldners in der Regel mange…

  13. BGH, 15.11.2007 – IX ZR 232/03 Urteil
  14. OLG Hamburg, 21.10.2015 – 1 U 196/14 Urteil · Rn. 24
  15. BAG, 24.09.2015 – 6 AZR 497/14 Urteil · Rn. 41
  16. OLG Rostock, 05.02.2009 – 3 U 108/08 Urteil · Rn. 19
  17. BAG, 21.02.2008 – 6 AZR 273/07 Urteil · Rn. 46

    Leitsatz Ermöglicht erst die Freigabe der zugunsten des Zahlungsempfängers an einem Bankguthaben des Schuldners bestellten Sicherheit dessen Verfügung über das Guthaben, so stellt die alsbaldige Zahlung des Schuldners nach der Fr…

  18. BGH, 04.07.2018 – IV ZR 297/16 Urteil · Rn. 24

    Leitsatz Die Verurteilung des Schuldners zur Abgabe einer Willenserklärung gemäß § 894 Satz 1 ZPO ersetzt nicht die nach § 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Alt. 2 InsO erforderliche Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters.

  19. BGH, 06.05.2010 – IX ZR 114/08 Beschluss · Rn. 5

    Leitsatz Zahlt der Schuldner vor Fälligkeit unter Ausnutzung einer befristet eingeräumten Möglichkeit zum Skontoabzug, ist die dadurch bewirkte Deckung regelmäßig nicht inkongruent .

  20. BAG, 21.02.2008 – 6 AZR 281/07 Urteil · Rn. 51
  21. LG Hamburg, 24.04.2015 – 303 O 236/14 Urteil · Rn. 26
  22. BGH, 14.11.2024 – IX ZR 13/24 Urteil · Rn. 9

    Leitsatz Im Rahmen der Inkongruenzanfechtung ist die verfrühte Leistung im Ganzen zurück zu gewähren, nicht nur in Höhe des Nutzungsvorteils (Zwischenzinses).

  23. LG Düsseldorf, 10.11.2017 – 10 O 498/16 Urteil · Rn. 23
  24. OLG Thüringen, 06.03.2024 – 2 U 562/23 Urteil · Rn. 21
  25. OLG Braunschweig, 28.12.2023 – 9 U 103/22 Urteil · Rn. 63
  26. OLG Düsseldorf, 24.10.2022 – 12 W 14/22 Beschluss · Rn. 16
  27. OLG Düsseldorf, 17.12.2020 – 12 U 27/20 Beschluss

    Leitsatz § 204 Abs. 1 Nr. 14 BGB, § 116 S. 1 Nr. 1 ZPO Eine Änderung der wirtschaftlichen Verhältnisse während des PKH-Prüfungsverfahrens steht der durch die Veranlassung der Bekanntgabe des erstmaligen Prozesskostenhilfeantrags …

  28. OLG Frankfurt am Main, 05.12.2016 – 13 U 2/16 Beschluss · Rn. 21
  29. LG Münster, 28.01.2016 – 102 O 18/14 Urteil · Rn. 12
  30. OLG Düsseldorf, 01.10.2015 – I-6 U 169/14 Urteil · Rn. 31
  31. OLG Düsseldorf, 11.06.2015 – I-12 U 17/14 Urteil · Rn. 19
  32. BAG, 13.11.2014 – 6 AZR 633/13 Urteil · Rn. 14
  33. LG Dortmund, 29.05.2009 – 3 O 90/09 Urteil · Rn. 9