Rechtsprechung / BFH, 09.12.2009 – X R 54/06

Zitiert von 20 Entscheidungen

BFH, Urteil vom 09.12.2009 – X R 54/06

  1. BFH, 13.12.2018 – V R 4/18 Urteil · Rn. 11

    Leitsatz 1. Die Steuerschuld nach § 14c Abs. 1 UStG entsteht auch bei einer Rechnungserteilung an Nichtunternehmer. 2. Im Rechtsstreit über die Anwendung einer Steuersatzermäßigung ergibt sich die Zulässigkeit einer Feststellungs…

  2. BFH, 20.08.2014 – X R 15/10 Urteil · Rn. 41

    Leitsatz 1. Auch die Feststellung der Nichtigkeit eines Verwaltungsakts durch die Finanzbehörde (§ 125 Abs. 5 AO) kann Regelungswirkung haben und daher ihrerseits einen der Bestandskraft fähigen Verwaltungsakt darstellen (Änderun…

  3. BFH, 12.01.2011 – I R 37/10 Urteil · Rn. 9

    Leitsatz NV: Eine Amtspflichtverletzung der Finanzbehörde (hier: bei der Bekanntgabe durch öffentliche Zustellung) kann als "höhere Gewalt" i.S. des § 110 Abs. 3 AO anzusehen sein .

  4. BFH, 14.11.2012 – II R 14/11 Urteil · Rn. 21

    Leitsatz 1. NV: Ein Rechtsbehelf gegen einen Verwaltungsakt kann regelmäßig erst nach dessen Bekanntgabe eingelegt werden. 2. NV: Hat das FA wegen bestehender Zweifel am Zugang eines Steuerbescheids einen inhaltsgleichen Verwaltu…

  5. BFH, 14.04.2011 – X B 112/10 Beschluss · Rn. 10

    Leitsatz 1. NV: Das FG verletzt seine Pflicht zur Erforschung des Sachverhalts von Amts wegen, wenn es ohne weitere Ermittlungen dem unbelegten Vorbringen eines hierfür darlegungspflichtigen Beteiligten folgt, das im finanzgerich…

  6. BFH, 24.08.2017 – V R 11/17 Urteil · Rn. 17

    Leitsatz NV: Die in § 127 AO vorgesehene Anfechtungsbeschränkung kann nicht umgangen werden, indem wegen Verfahrensfehlern i.S. des § 127 AO, die nicht zur Aufhebung des Bescheides führen, eine Feststellungsklage erhoben wird.

  7. BFH, 21.02.2013 – II B 113/12 Beschluss · Rn. 20

    Leitsatz 1. NV: Wurde ein Steuerbescheid statt dem empfangsbevollmächtigten Steuerberater dem Steuerpflichtigen persönlich bekannt gegeben, genügt es für die Heilung des Bekanntgabemangels, dass der Bescheid in der Kanzlei des St…

  8. FG Rheinland-Pfalz, 07.10.2010 – 4 K 1663/07 Urteil · Rn. 25
  9. BFH, 30.08.2012 – III R 46/10 Urteil · Rn. 17

    Leitsatz 1. NV: Wird der Tag der Abnahme eines öffentlich zuzustellenden Bescheides bereits vor dem Aushang oder gleichzeitig mit diesem auf dem Schriftstück verzeichnet, so handelt es sich nicht um den nach § 15 Abs. 3 Satz 3 Vw…

  10. FG Düsseldorf, 08.11.2023 – 2 K 2158/20 AO Urteil · Rn. 8
  11. OVG NRW, 25.07.2014 – 12 A 503/13 Beschluss · Rn. 8
  12. BFH, 08.02.2024 – VI R 25/21 Urteil · Rn. 32

    Leitsatz Die wirksame Bekanntgabe eines an einen Bevollmächtigten adressierten schriftlichen Verwaltungsakts, der im Inland durch die Post übermittelt wird und diesem tatsächlich zugeht, ist nicht davon abhängig, dass die Außenvo…

  13. BFH, 08.03.2022 – VI R 37/19 Urteil · Rn. 15

    Leitsatz Eine Zustellung von Einkommensteuerbescheiden an einen in der Schweiz wohnhaften Steuerpflichtigen unmittelbar durch die Post ist völkerrechtlich erstmals für Besteuerungszeiträume ab dem 01.01.2018 zulässig.

  14. FG Köln, 28.03.2012 – 7 K 1719/08 Urteil · Rn. 17
  15. FG Baden-Württemberg, 01.10.2024 – 11 K 2174/22 Urteil · Rn. 48
  16. BFH, 11.06.2024 – IX R 30/23 Urteil · Rn. 13

    Leitsatz NV: Die wirksame Bekanntgabe eines an einen Bevollmächtigten adressierten schriftlichen Verwaltungsakts, der im Inland durch die Post übermittelt wird und diesem tatsächlich zugeht, ist nicht davon abhängig, dass die Auß…

  17. FG Baden-Württemberg, 18.04.2023 – 5 K 1538/22 Urteil · Rn. 2
  18. OVG Sachsen-Anhalt, 22.10.2020 – 2 O 62/20 Beschluss · Rn. 4
  19. BFH, 14.03.2017 – X S 18/16 (PKH) Beschluss · Rn. 31

    Leitsatz 1. NV: Die öffentliche Zustellung ist erst zulässig, wenn der Aufenthaltsort des Zustellungsadressaten allgemein unbekannt ist. 2. NV: Zur Anschriftenermittlung sind die der Sache nach möglichen und geeigneten Nachforsch…

  20. VG Schwerin, 23.03.2011 – 7 B 420/10 Beschluss · Rn. 22