Rechtsprechung / BFH, 24.04.1990 – VIII R 170/83
Zitiert von 36 Entscheidungen
BFH, Urteil vom 24.04.1990 – VIII R 170/83
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BFH, 03.03.1998 – VIII R 66/96
Urteil
Leitsatz Die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft kann auch dann notwendiges Sonderbetriebsvermögen II des Gesellschafters einer Personengesellschaft sein, wenn die Beteiligung keinen beherrschenden Einfluß vermittelt. ESt…
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BFH, 27.08.1991 – VIII R 84/89
Urteil · Rn. 28
Leitsatz 1. Die Erhebung von Hinterziehungszinsen setzt voraus, daß objektiv und subjektiv die Tatbestandsmerkmale einer Steuerhinterziehung vorliegen.
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BFH, 22.08.1990 – I R 69/89
Urteil
Leitsatz 1. Der Gläubigerbegriff i.S. des § 44c Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG dient dazu, den Schuldner der Kapitalertragsteuer zu umschreiben. Er ist in einem steuerrechtlichen und nicht in einem zivilrechtlichen Sinne zu verstehen. …
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BFH, 14.12.2004 – VIII R 5/02
Urteil · Rn. 15
Leitsatz 1. Beteiligt sich ein Kapitalanleger an einem sog. Schneeballsystem, mit dem ihm vorgetäuscht wird, in seinem Auftrag und für seine Rechnung würden Geschäfte auf dem Kapitalmarkt getätigt, so ist der vom Kapitalanleger a…
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BFH, 09.11.2011 – II B 105/10
Beschluss · Rn. 11
Leitsatz 1. NV: Offensichtliche materielle oder formelle Fehler des FG im Sinne einer objektiv willkürlichen und unter keinem Gesichtspunkt rechtlich vertretbaren Entscheidung können die Zulassung der Revision zur Sicherung einer…
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BFH, 17.02.1998 – VIII R 28/95
Urteil
Leitsatz Der Verpächter eines Unternehmens hat in seiner Handels- und Steuerbilanz den Anspruch auf Erhaltung und Erneuerung der Pachtgegenstände - Pachterneuerungsanspruch - in Höhe des jährlich zuwachsenden Teilanspruchs zu akt…
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BFH, 16.05.2012 – IV B 48/11
Beschluss · Rn. 14
Leitsatz NV: Ein Urteil kann einen qualifizierten Rechtsanwendungsfehler i.S. des § 115 Abs. 2 Nr. 2 Alternative 2 FGO enthalten, wenn es auf einer offensichtlich Wortlaut und Gesetzeszweck widersprechenden Gesetzesauslegung beru…
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BFH, 30.04.1991 – VIII R 38/87
Urteil
Leitsatz Der Senat hält daran fest, daß bei der Zurechnung von Einkünften eines Steuerpflichtigen § 101 BGB zu berücksichtigen ist. Das gilt auch im Verhältnis zwischen dem Vertragserben und dem Beschenkten. EStG § 20; BGB §§ …
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BFH, 26.07.2007 – VI R 68/04
Urteil · Rn. 7
Leitsatz 1. Das für eine Außenprüfung nach § 193 Abs. 2 Nr. 2 AO erforderliche Aufklärungsbedürfnis liegt jedenfalls dann vor, wenn dem Steuerpflichtigen im Prüfungszeitraum aufgrund außerordentlich hoher Einkünfte ("Einkunftsmil…
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BFH, 07.11.1990 – X R 126/87
Urteil
Leitsatz Schenkt ein Steuerpflichtiger seinen Kindern Geldbeträge, die diese ihm sogleich wieder als "Darlehen" langfristig zur Verfügung zu stellen haben, so können die Zinsen nur dann Betriebsausgaben sein, wenn der Rückzahlung…
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BFH, 16.12.1993 – X R 67/92
Urteil · Rn. 14
Leitsatz Lautet ein Vertrag auf Übernahme von Vermögensgegenständen gegen wiederkehrende Leistungen, so können diese Leistungen beurteilt werden a) als dauernde Last, wenn – der Rechtsnatur des typischen Versorgungsvertrages ents…
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BFH, 30.09.2020 – IX B 23/20
Beschluss · Rn. 17
Leitsatz 1. NV: Die schlüssige Rüge einer Divergenz erfordert die Darlegung, dass das FG bei gleichem oder vergleichbarem Sachverhalt in einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage eine andere Auffassung vertritt als der BFH oder …
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BFH, 03.03.2016 – VIII B 25/14
Beschluss · Rn. 13
Leitsatz NV: Es ist in der Rechtsprechung des BFH geklärt, unter welchen Voraussetzungen Einnahmen aus Kapitalanlagen, die Eltern an ihre minderjährigen Kinder unentgeltlich übertragen haben, abweichend von der formalen zivilrech…
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BFH, 26.01.2011 – VIII R 14/10
Urteil · Rn. 16
Leitsatz 1. NV: Einkünfte aus Kapitalvermögen erzielt derjenige, der das Kapitalvermögen zur Nutzung überlässt; bei einer verzinslichen Kapitalforderung ist dies in der Regel der Gläubiger, der dem Schuldner die Nutzung des Kapit…
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BFH, 08.10.1991 – VIII R 48/88
Urteil · Rn. 6
Leitsatz 1. Zu den Einnahmen aus Kapitalvermögen i. S. des § 20 Abs. 1 Nr. 8 EStG 1982 (§ 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG 1990) gehört auch das Nutzungsentgelt aus Zerobonds.
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BFH, 20.07.2022 – IX B 9/21
Beschluss · Rn. 17
Leitsatz 1. NV: Greifbare Gesetzwidrigkeit ist anzunehmen, wenn das Urteil jeglicher gesetzlichen Grundlage entbehrt oder auf einer offensichtlich Wortlaut und Gesetzeszweck widersprechenden Gesetzesauslegung beruht. 2. NV: Das F…
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BFH, 19.04.2010 – IV B 38/09
Beschluss · Rn. 14
Leitsatz 1. NV: Für die Erheblichkeit der Abweichung einer Finanzgerichtsentscheidung von einer Entscheidung des BFH oder eines anderen FG ist ausschließlich auf den Rechtsstandpunkt des entscheidenden Finanzgerichts abzustellen …
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BFH, 14.12.1999 – VIII R 49/98
Urteil · Rn. 11
Leitsatz Der Senat hält für die Zeit bis einschließlich des Veranlagungszeitraums 1993 an seiner Rechtsprechung fest, dass die Erträge aus der Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft dem Veräußerer der Beteiligung auch dann zeit…
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BFH, 30.09.2020 – IX B 25/20
Beschluss · Rn. 17
Leitsatz 1. NV: Die schlüssige Rüge einer Divergenz erfordert die Darlegung, dass das FG bei gleichem oder vergleichbarem Sachverhalt in einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage eine andere Auffassung vertritt als der BFH oder …
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BFH, 22.01.2002 – VIII R 46/00
Urteil · Rn. 9
Leitsatz Verpflichtet sich der beherrschende Gesellschafter einer Personengesellschaft in einem notariellen Vertrag, seinem Kind zu Lasten seines Darlehenskontos einen Geldbetrag unter der Bedingung zuzuwenden, dass er der Gesell…
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BFH, 28.07.2021 – IX R 29/19
Urteil · Rn. 43
Leitsatz Für nacherklärte Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften scheidet eine gesonderte Feststellung nach § 23 Abs. 3 Satz 9 EStG i.d.F. des JStG 2007 bzw. § 23 Abs. 3 Satz 8 EStG i.d.F. des UntStRefG 2008 i.V.m. § 10d Ab…
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BFH, 24.05.2012 – IV B 58/11
Beschluss · Rn. 11
Leitsatz 1. NV: Aufklärungsmaßnahmen nach § 76 Abs. 1 Satz 1 FGO (hier: Beiziehung einer Prüferhandakte) muss das FG nur dann ergreifen, wenn ein Anlass dazu besteht, der sich aus den beigezogenen Akten, dem Beteiligtenvorbringen…
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BFH, 03.08.2020 – IX B 16/20
Beschluss · Rn. 15
Leitsatz 1. NV: Das FG ist nicht verpflichtet, den Beteiligten die einzelnen für seine Entscheidung maßgeblichen Gesichtspunkte im Voraus anzudeuten. Ebenso wenig muss es einen Hinweis auf seine Rechtsauffassung geben. 2. NV: Das…
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BFH, 22.09.1993 – X R 48/92
Urteil
Leitsatz Überträgt der Alleineigentümer einen landwirtschaftlichen Betrieb im Wege der vorweggenommenen Erbfolge und werden hierbei Altenteilsleistungen auch zugunsten seiner Ehefrau als Gesamtberechtigter vereinbart, hat auch di…
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BFH, 19.09.2024 – X S 43/23
Beschluss · Rn. 11
Leitsatz NV: Die Beschränkung des § 133a Abs. 1 Satz 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO), demzufolge eine Anhörungsrüge gegen eine der Endentscheidung vorausgehende Entscheidung nicht statthaft ist, gilt nicht für Beschwerdeentsche…
- FG Hessen, 20.12.2022 – 5 K 1615/20 Urteil · Rn. 9
- FG Köln, 24.06.2015 – 14 K 1130/13 Urteil · Rn. 29
- VG Sigmaringen, 21.03.2006 – 1 K 1487/05 Urteil · Rn. 13
- FG Niedersachsen, 12.06.2003 – 11 K 188/98 Urteil · Rn. 5
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BFH, 30.09.2020 – IX B 24/20
Beschluss · Rn. 17
Leitsatz 1. NV: Die schlüssige Rüge einer Divergenz erfordert die Darlegung, dass das FG bei gleichem oder vergleichbarem Sachverhalt in einer entscheidungserheblichen Rechtsfrage eine andere Auffassung vertritt als der BFH oder …
- FG Münster, 03.11.2014 – 10 K 1512/10 E Urteil · Rn. 37
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BFH, 17.08.2011 – X S 10/11 (PKH)
Beschluss · Rn. 7
Leitsatz 1. NV: Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst auch die Erörterung der voraussichtlich entscheidungserheblichen Rechtsfragen . 2. NV: Ein Verfahrensmangel i.S. des § 119 Nr. 6 FGO liegt vor, wenn die Begründung des Ur…
- FG Baden-Württemberg, 11.05.2010 – 5 K 1141/08 Urteil · Rn. 6
- FG Niedersachsen, 04.10.2005 – 13 K 31/03 und 13 K 458/04 Urteil · Rn. 6
- FG Düsseldorf, 11.11.2004 – 14 K 5249/01 E Urteil · Rn. 2
- FG Düsseldorf, 04.12.2002 – 2 K 7435/96 F Urteil · Rn. 11